Bullen- und Bärenmärkte erklärt: Was steckt dahinter?

Auf dieser Seite
Wichtigste Erkenntnisse
  • •Um Bullen- und Bärenmärkte im Kryptobereich einzuordnen, solltest du Kursverläufe, Anlegerstimmung, Handelsvolumen und Liquidität vergleichen.
  • •Bullenmärkte zeichnen sich durch höhere Hochs und höhere Tiefs aus. In Bärenmärkten bilden sich dagegen tiefere Hochs und tiefere Tiefs.
  • •Ein Rückgang des Bitcoin-Kurses um 20 Prozent allein bedeutet nicht zwangsläufig, dass der gesamte Kryptomarkt in einen Bärenmarkt eingetreten ist.
  • •Bitcoin, Altcoins und einzelne Kryptosektoren können sich gleichzeitig in unterschiedlichen Marktzyklen befinden.
  • •Wer schrittweise ein- und aussteigt, muss den exakten Markt-Höchst- oder Tiefststand nicht treffen.

Kryptomärkte bewegen sich nie dauerhaft nur in eine Richtung. Auf Phasen steigender Kurse und wachsender Zuversicht können eine schwächere Nachfrage, fallende Preise und zunehmende Vorsicht folgen, bevor sich die Lage wieder ändert. Dieser Wechsel zwischen Optimismus und Pessimismus führt zu Bullen- und Bärenmärkten. Bei Bullen- und Bärenmärkten im Kryptobereich geht es nicht nur darum, zwei Begriffe zu kennen. Schwieriger ist es, zu erkennen, welche Phase sich gerade abzeichnet und was sich bei einem Trendwechsel verändert. In diesem Artikel vergleichen wir die typischen Anzeichen, erklären den Übergang von einer Phase in die andere und zeigen, wie du mit beiden umgehen kannst.

Was sind Bullen- und Bärenmärkte?

Bullen- und Bärenmärkte beschreiben die längerfristige Gesamtrichtung eines Vermögenswerts oder eines Marktes. Ein einzelner starker Anstieg oder Rückgang reicht dafür nicht aus. In beiden Marktphasen kann sich der Kurs vorübergehend in die entgegengesetzte Richtung bewegen, ohne dass sich der übergeordnete Trend ändert.

Was bedeutet Bullenmarkt?

Ein Bullenmarkt ist eine anhaltende Phase steigender Kurse, die von einer stärkeren Nachfrage und wachsendem Vertrauen der Anleger getragen wird. Im Kurschart bilden sich in der Regel höhere Hochs und höhere Tiefs. Auch während des übergeordneten Aufwärtstrends kann es jedoch zu Korrekturen kommen.

Was bedeutet Bärenmarkt?

Ein Bärenmarkt ist eine längere Phase fallender Kurse, schwächerer Nachfrage und sinkenden Anlegervertrauens. Zwischenzeitliche Erholungen sind möglich, verlieren aber wiederholt an Kraft. Der übergeordnete Markt bildet derweil tiefere Hochs und tiefere Tiefs.

Unterschiede zwischen Bullen- und Bärenmärkten

Am deutlichsten unterscheiden sich Bullen- und Bärenmärkte in der Kursrichtung. Mit dem Wechsel des Marktzyklus verändern sich aber auch die Anlegerstimmung, die Nachfrage, die Liquidität und das Verhalten der Anleger.

Faktor Bullenmarkt Bärenmarkt
Kursrichtung In der Regel steigend. In der Regel fallend.
Marktstruktur Höhere Hochs und höhere Tiefs. Tiefere Hochs und tiefere Tiefs.
Anlegerstimmung Zuversicht und Optimismus nehmen zu. Angst und Vorsicht nehmen zu.
Nachfrage Die Kaufnachfrage steigt. Der Verkaufsdruck nimmt zu.
Handelsaktivität Die Marktteilnahme nimmt in der Regel zu. Zwischen Abverkäufen kann die Aktivität nachlassen.
Liquidität Sie verbessert sich oft am gesamten Markt. Sie kann sinken, besonders bei kleineren Vermögenswerten.
Risikobereitschaft Anleger gehen eher spekulative Risiken ein. Anleger reduzieren ihr Risikoengagement.
Medienberichterstattung Positive Marktkommentare und Kursziele nehmen zu. Verluste und negative Prognosen bestimmen die Berichterstattung.
Anlegerverhalten Positionen werden aufgebaut und gehalten. Anleger verkaufen oder sichern ihr verfügbares Kapital.

Gemeinsamkeiten von Bullenmärkten & Bärenmärkten

Bullen- und Bärenmärkte verlaufen in entgegengesetzte Richtungen. Beide werden jedoch von Nachfrage, Liquidität, Anlegerstimmung, wirtschaftlichen Bedingungen und marktbewegenden Ereignissen geprägt. Keiner der beiden Marktverläufe entwickelt sich vollkommen geradlinig. Bullenmärkte enthalten Korrekturen, während es in Bärenmärkten zu kräftigen vorübergehenden Erholungen kommen kann.

Beide können den gesamten Markt, einen Sektor oder einen einzelnen Vermögenswert betreffen. Außerdem lassen sie sich leichter erkennen, wenn sich der Trend bereits herausgebildet hat. Eine einzelne Kursbewegung reicht deshalb selten aus, um einen Wandel der Marktbedingungen zu bestätigen.

Bullen- und Bärenmärkte im Kryptobereich

Bullen- und Bärenmärkte gibt es in verschiedenen Anlageklassen. Im Kryptobereich verlaufen die Entwicklungen jedoch schneller und die Kursschwankungen fallen oft deutlich größer aus. Bitcoin, Altcoins und einzelne Marktsektoren wie DeFi, AI oder DePIN können sich zudem gleichzeitig in unterschiedliche Richtungen entwickeln.

Warum die 20-Prozent-Regel weniger aussagt

An den traditionellen Finanzmärkten gilt ein Rückgang um 20 Prozent gegenüber einem jüngsten Hoch als gängige Definition eines Bärenmarkts. Im Kryptobereich sagt dieser Prozentsatz allein wenig aus. Bitcoin kann während eines übergeordneten Bullenmarkts um 20 Prozent oder mehr fallen und sich später wieder erholen. Kleinere Altcoins können zugleich deutlich stärkere Verluste verzeichnen.

Wie lange der Kurs fällt, wie sich der Gesamtmarkt entwickelt, wie viele Vermögenswerte betroffen sind und wie kräftig eine mögliche Erholung ausfällt, sagt mehr aus als der Prozentsatz allein.

Bitcoin und Altcoins können sich unterschiedlich entwickeln

Bitcoin gibt in einem frühen Stadium des Kryptobullenmarkts oft die Richtung vor. Danach fließt Kapital zunehmend in größere Altcoins und spekulativere Vermögenswerte. Bewegt sich der Bitcoin-Kurs später seitwärts, können Altcoins weiter steigen, weil Anleger nach höheren Renditen suchen.

In einer schwachen Marktphase kann auch das Gegenteil passieren. Die Bitcoin-Dominanz kann steigen, obwohl der Bitcoin-Kurs fällt, denn kleinere Kryptowährungen verlieren oft schneller an Wert. Bitcoin, Altcoins und einzelne Sektoren lassen sich deshalb nicht immer derselben Marktphase zuordnen.

Rund um die Uhr handeln

Kryptomärkte sind rund um die Uhr geöffnet, auch an Wochenenden und Feiertagen. Deshalb können die Kurse unmittelbar auf Wirtschaftsmeldungen, Hacks, Probleme bei Börsen oder umfangreiche Liquidationen reagieren, ohne auf die Wiedereröffnung der Märkte warten zu müssen.

In ruhigeren Handelsphasen kann die Liquidität außerdem sinken. Dann können sich große Orders oder Liquidationen stärker auf die Kurse auswirken als in Zeiten mit hoher Handelsaktivität.

Indikatoren für Bullen- und Bärenmärkte

Dieselben Marktindikatoren können sich je nach Marktumfeld unterschiedlich verhalten. Anleger achten in der Regel darauf, ob mehrere Signale in dieselbe Richtung weisen. Ein einzelner Indikator gilt ihnen nicht als Bestätigung.

Indikator Bullische Marktbedingungen Bärische Marktbedingungen
Monatlicher MACD Bullisches Kreuzen und zunehmendes Momentum. Bärisches Kreuzen und nachlassendes Momentum.
Gleitende Durchschnitte Der Kurs notiert über den wichtigen gleitenden Durchschnitten. Der Kurs notiert unter den wichtigen gleitenden Durchschnitten.
Marktstruktur Höhere Hochs und höhere Tiefs. Tiefere Hochs und tiefere Tiefs.
Fear-and-Greed-Index Zuversicht und Optimismus nehmen zu. Angst und Pessimismus nehmen zu.
Spot-Handelsvolumen Bei Kursanstiegen beteiligen sich mehr Marktteilnehmer. Zwischen den Verkaufswellen lässt die Aktivität nach.
Bitcoin-Dominanz Zu Beginn eines Zyklus kann Bitcoin die Entwicklung anführen. Die Dominanz kann steigen, während Altcoins an Stärke verlieren.
On-Chain-Aktivität Die Nachfrage steigt und Anleger halten ihre Assets länger. Der Verkaufsdruck und die realisierten Verluste nehmen zu.

Aussagekräftiger sind diese Indikatoren, wenn du sie gemeinsam betrachtest. Viele davon hinken der Entwicklung hinterher und bestätigen einen Wandel möglicherweise erst, nachdem sich die Kurse bereits bewegt haben.

Die Phasen eines Krypto-Marktzyklus verstehen

Bullen- und Bärenmärkte sind miteinander verbundene Phasen eines größeren Marktzyklus. Wie lange die einzelnen Phasen dauern, kann variieren. Der Übergang von einer Phase in die nächste ist meist erst im Rückblick eindeutig zu erkennen.

Crypto Market Cycle Phases

Akkumulation

Nach einem längeren Rückgang stabilisieren sich die Kurse allmählich, während das öffentliche Interesse gering bleibt. Erste Käufer bauen nach und nach Positionen auf. Der Markt kann jedoch noch längere Zeit seitwärts laufen.

Aufschwung

Die Nachfrage nimmt zu, Widerstände werden durchbrochen und die Kurse bilden zunehmend höhere Hochs und höhere Tiefs. Mit wachsender Zuversicht wird der Bullenmarkt immer deutlicher sichtbar.

Distribution

Die Kurse bleiben hoch und der Optimismus hält an, doch erste Anleger nehmen Gewinne mit. Der Aufwärtstrend verliert an Schwung, Erholungen fallen schwächer aus und die Volatilität kann zunehmen.

Abschwung

Der Verkaufsdruck setzt sich durch, Unterstützungen brechen und die Kurse bilden zunehmend tiefere Hochs und tiefere Tiefs. Mit sinkender Zuversicht wird der Bärenmarkt immer deutlicher sichtbar.

Wie aus einem Krypto-Bullenmarkt ein Bärenmarkt wird

Eine einzelne Korrektur macht aus einem Bullenmarkt noch keinen Bärenmarkt. Der Richtungswechsel zeichnet sich erst überzeugender ab, wenn mehrere Warnsignale gleichzeitig auftreten. Die Kurse erreichen womöglich keine neuen Hochs mehr, wichtige Unterstützungen brechen und Erholungsversuche bilden tiefere Hochs.

Die Nachfrage am Spotmarkt kann nachlassen, während die Hebelwirkung hoch bleibt. Dadurch steigt die Anfälligkeit des Marktes für Liquidationen. Auch die Marktführerschaft kann sich auf wenige Assets verengen: Bitcoin oder einige wenige große Assets halten sich, während der Gesamtmarkt fällt. Ein Bärenmarkt wird wahrscheinlicher, wenn ehemalige Unterstützungen zu Widerständen werden und sich der Verkaufsdruck auf mehrere Assets erstreckt.

Wie aus einem Krypto-Bärenmarkt ein Bullenmarkt wird

Eine starke Erholung beendet einen Bärenmarkt nicht automatisch. Zunächst muss der Verkaufsdruck so weit nachlassen, dass die Kurse keine tieferen Tiefs mehr bilden. Anschließend kann sich ein Boden ausbilden, der Markt wichtige Widerstände zurückerobern und höhere Tiefs erreichen.

Glaubwürdiger wird der Richtungswechsel, wenn das Spot-Handelsvolumen allmählich zurückkehrt, langfristig orientierte Anleger akkumulieren und die zurückeroberten Kursmarken auch bei Rücksetzern halten. Eine bessere Liquidität und eine breitere Beteiligung können den Aufwärtstrend zusätzlich stützen. Bestätigt wird der Übergang jedoch meist erst, wenn sich die Kurse bereits deutlich vom Tief entfernt haben.

Bull Traps und Bear Traps

Bull Traps und Bear Traps sind vorübergehende Kursbewegungen, die einen Richtungswechsel signalisieren, sich aber schnell umkehren. Sie können Anleger dazu verleiten, Positionen auf Grundlage eines Trends zu eröffnen oder zu schließen, der sich letztlich nicht durchsetzt.

Was ist eine Bull Trap?

Eine Bull Trap entsteht, wenn die Kurse steigen oder einen Widerstand überwinden und Käufer deshalb glauben, ein neuer Aufwärtstrend habe begonnen. Der Ausbruch scheitert jedoch, die Kurse fallen wieder unter die Marke und der übergeordnete Abwärtstrend setzt sich fort.

Bull Traps treten häufig bei Erholungen in Bärenmärkten auf. Das gilt besonders, wenn die Erholung von einem schwachen Spot-Handelsvolumen getragen wird oder die zurückeroberte Widerstandsmarke nicht hält.

explaining a bull trap

Was ist eine Bear Trap?

Eine Bear Trap entsteht, wenn die Kurse kurzzeitig unter eine Unterstützung fallen und Anleger deshalb mit weiteren Verlusten rechnen. Die Verkäufe und Short-Positionen nehmen zu, doch die Kurse erholen sich schnell und steigen wieder über die durchbrochene Marke.

Die Umkehr kann Short-Seller dazu zwingen, ihre Positionen zu schließen. Dadurch steigt der Kaufdruck zusätzlich. Ein einzelner Fehlausbruch nach unten reicht jedoch nicht aus, um einen neuen Bullenmarkt zu bestätigen.

bear trap explained with price line

Investieren im Bullen- und Bärenmarkt

Die Marktphase beeinflusst, wie Anleger Einstiege, Positionsgrößen, Cashbestände und Gewinnmitnahmen angehen. In Bullenmärkten zahlt es sich in der Regel aus, investiert zu bleiben. In Bärenmärkten ist es dagegen wichtiger, das Kapital zu schützen und gezielt auszuwählen.

Faktor Vorgehen im Bullenmarkt Vorgehen im Bärenmarkt
Einstiege Bei kontrollierten Rücksetzern Positionen aufbauen. Schrittweise einsteigen, ohne den Tiefpunkt vorherzusagen.
Positionsmanagement Starken Positionen Zeit geben, sich zu entwickeln. Das Risiko auf ein tragbares Maß begrenzen.
Gewinnmitnahmen Bei steigenden Kursen nach und nach Gewinne mitnehmen. Kurzfristigen Erholungsrallys nicht hinterherlaufen.
Auswahl der Assets Auf liquide Assets mit anhaltender Nachfrage setzen. Projekte mit ausreichender Finanzierung und aktiver Entwicklung bevorzugen.
Portfoliobalance Konzentrationsrisiken durch eine Neugewichtung reduzieren. Genügend Cash für weitere Kursrückgänge vorhalten.
Hebel Den Einsatz von Hebeln begrenzen. Unnötige Hebel reduzieren.
Ausstiegsplanung Kursziele festlegen, bevor die Euphorie am Markt ihren Höhepunkt erreicht. Ausstiegen, wenn die ursprüngliche Investmentthese nicht mehr gilt.

Können Bullen- und Bärenmärkte gleichzeitig auftreten?

Ob ein Markt als bullisch oder bärisch gilt, hängt vom betrachteten Asset, Sektor und Zeitraum ab. Bitcoin kann sich weiterhin in einem Aufwärtstrend befinden, während kleinere Altcoins immer neue Tiefs markieren. Bitcoin kann aber auch seitwärts laufen, während Kapital in Altcoins fließt. So kann eine Altseason entstehen, ohne dass Bitcoin selbst deutlich zulegt.

Auch einzelne Narrative können ihren eigenen Zyklen folgen. KI-bezogene Token etwa legten nach dem Start von ChatGPT Ende 2022 zu und stießen 2023 auf deutlich größeres Interesse. Viele andere Kryptowährungen notierten zu diesem Zeitpunkt weiterhin unter ihren vorherigen Höchstständen.

Tipps für den Umgang mit Bullen- und Bärenmärkten

Wenn du nicht sicher einschätzen kannst, welche Marktphase sich gerade entwickelt, muss dein Portfolio nicht von einer einzigen Prognose abhängen. Mit den folgenden Maßnahmen kannst du dich auf verschiedene mögliche Entwicklungen einstellen.

  • Einstiege und Ausstiege staffeln: Teile Käufe und Verkäufe auf vorher festgelegte Kursmarken auf. So musst du nicht versuchen, exakt den Tief- oder Höchststand zu treffen.
  • Das Portfolio an veränderte Trends anpassen: Lege Bandbreiten für die Gewichtung fest und reduziere Positionen, die zu groß geworden sind. Ein beliebtes Narrativ sollte nicht das gesamte Portfolio bestimmen.
  • Auch andere Assets als Bitcoin betrachten: Altseason und Sektorrallys sind auch möglich, wenn Bitcoin seitwärts läuft. Analysiere die Marktstruktur einzelner Kryptowährungen, statt alle gleich einzuordnen.
  • Andere Anlageklassen berücksichtigen: Einige Krypto-Plattformen mit mehreren Anlageklassenbieten Zugang zu tokenisierten Aktien, Indizes und Rohstoffen. Prüfe vor einer Investition, ob das jeweilige Produkt direktes Eigentum, einen Token oder ein Derivat darstellt.
  • Renditeangebote mit Bedacht nutzen: Renditeprodukte können zusätzliche Erträge für Assets bringen, die du ohnehin halten möchtest. Die Rendite gleicht einen starken Kursrückgang jedoch möglicherweise nicht aus. Zudem bestehen weiterhin Risiken durch Einschränkungen der Plattform und die Verwahrung.
  • Dich nicht auf eine Coin festlegen: Eine Kryptowährung, die in einem Zyklus vorne lag, muss das im nächsten nicht wieder tun. Überprüfe deine Position neu, wenn sich Nutzung, Liquidität, Entwicklung oder die ursprüngliche Investmentthese ändern.

Den Marktzyklus lesen

Um Bullen- und Bärenmärkte im Kryptomarkt richtig einzuordnen, musst du sie immer auf einen bestimmten Vermögenswert und Zeitraum beziehen. Ein und derselbe Kursrückgang kann im Monatschart wie eine kurze Korrektur wirken, im Tageschart dagegen einen Abwärtstrend anzeigen. Wenn du lernst, Charts zu lesen, kannst du die Marktstruktur besser einschätzen, statt auf jede Kursbewegung zu reagieren. In unseren Leitfäden zur technischen Analyse erfährst du, wie Trends, Unterstützungen, Widerstände und Indikatoren bei der Marktanalyse eingesetzt werden.

Fragen

Häufige Fragen

Der genaue Ursprung ist unklar. Einer verbreiteten Erklärung zufolge steht der steigende Markt für einen Bullen, der seine Hörner nach oben stößt. Der fallende Markt wird mit einem Bären verglichen, der mit den Tatzen nach unten schlägt.

Ein Rückgang von 20 % bei Bitcoin kann auch während eines übergeordneten Bullenzyklus auftreten. Dauer und Erholung des Rückgangs sowie die allgemeine Marktstruktur liefern mehr Kontext als der prozentuale Verlust allein.

Gewinne sind in beiden Marktphasen möglich, doch Methoden und Risiken unterscheiden sich. Bullenmärkte begünstigen in der Regel steigende Assets. Bei Strategien für fallende Kurse, etwa Leerverkäufen, bestehen dagegen Liquidations- und Timingrisiken.

Ein Phasenwechsel wird wahrscheinlicher, wenn sich Kursstruktur, Spot-Handelsvolumen, Liquidität, Stimmung sowie wichtige Unterstützungs- und Widerstandsmarken in dieselbe Richtung bewegen. Ein einzelner Indikator bestätigt den Wechsel nicht sofort.

Auch in einem Bullenmarkt bei Kryptowährungen kann es zu Korrekturen kommen, einschließlich Rückgängen von 20 % oder mehr. Der übergeordnete Trend kann bullisch bleiben, wenn sich die Kurse erholen und weiter höhere Hochs und höhere Tiefs bilden.

Eine Bull-Trap ist ein gescheiterter Ausbruch nach oben. Sie lockt Käufer an, bevor die Kurse fallen. Eine Bear-Trap ist ein gescheiterter Ausbruch nach unten, der Verkäufer anzieht, bevor sich die Kurse erholen.

Affiliate-Hinweis: Wenn du über Links auf dieser Seite ein Konto eröffnest, erhält CryptoWinRate möglicherweise eine Provision. Für dich entstehen dadurch keine Kosten. Die Punktzahlen und angezeigten Daten bleiben davon unberührt. Beide stammen aus unserer Börsendatenbank.
Verfasst von

CryptoWinRate

Editorial Desk

Crypto Win Rate

Weiterlesen

Ähnliche Artikel