Länderranking · Finland

8 beste Krypto-Börsen in Finnland (2026)

Vergleiche die besten Krypto-Börsen in Finnland für 2026: MiCA-Lizenzen, SEPA-Ein- und Auszahlungen, Gebühren, Coins, Futures und die wichtigsten Nachteile der einzelnen Börsen.

Auf dieser Seite
Wichtigste Erkenntnisse
  • OKX EU ist unsere erste Wahl für Trader in Finnland, die niedrige Gebühren, Euro-Einzahlungen per SEPA und Futures unter einer MiCA-Lizenz suchen.
  • Bitvavo bietet unter den MiCA-lizenzierten Börsen die niedrigsten Spot-Gebühren und eignet sich für alle, die vor allem kaufen und langfristig halten möchten.
  • Bitunix hat die niedrigsten Gebühren und die größte Produktauswahl, besitzt aber keine MiCA-Lizenz und erlaubt Auszahlungen nur in Kryptowährungen.
Top-Empfehlung 2026
1

OKX EU

Spot-Gebühren (Maker/Taker)0.1% / 0.2%
Assets290
Max. Hebel10×
KYCErforderlich
  • MiCA-Lizenz aus Malta
  • Niedrige Futures-Gebühren von 0.02% für Maker
  • Euro-Einzahlungen per SEPA, Karte, PayPal, Apple Pay und Google Pay
Akzeptiert Kunden aus Finnland
2

Kraken

Spot-Gebühren (Maker/Taker)0.4% / 0.8%
Assets679
Max. Hebel10×
KYCErforderlich
  • Größte Coin-Auswahl in diesem Vergleich mit 679 Spot-Coins
  • MiCA-Lizenz und veröffentlichter Reservennachweis
  • Niedrige Futures-Gebühren
Akzeptiert Kunden aus Finnland
3

Coinbase

Spot-Gebühren (Maker/Taker)0.25% / 0.5%
Assets397
Max. Hebel10×
KYCErforderlich
  • Besonders einfache App für Einsteiger
  • MiCA-Lizenz und veröffentlichter Reservennachweis
  • Niedrige Futures-Gebühren
Akzeptiert Kunden aus Finnland
4

Bitvavo

Spot-Gebühren (Maker/Taker)0.15% / 0.25%
Assets427
Max. Hebel—
KYCErforderlich
  • Niedrigste Spot-Gebühren unter den hier verglichenen MiCA-lizenzierten Börsen
  • Kostenlose Einzahlungen per SEPA und iDEAL
  • Reservennachweis und Cold Storage
Akzeptiert Kunden aus Finnland
5

Bitpanda

Spot-Gebühren (Maker/Taker)1.49% / 1.49%
Assets574
Max. Hebel—
KYCErforderlich
  • Kryptowährungen, Aktien-Token, ETFs und Edelmetalle in einer App
  • MiCA-Lizenz
  • Viele Möglichkeiten für Euro-Einzahlungen, darunter SEPA und Klarna
Akzeptiert Kunden aus Finnland
6.4CWR-Score
Bonusbis zu 100€
6

Bit2Me

Spot-Gebühren (Maker/Taker)—
Assets191
Max. Hebel—
KYCErforderlich
  • MiCA-Lizenz
  • 191 Spot-Coins
  • Debitkarte
Akzeptiert Kunden aus Finnland
7

Bitstamp

Spot-Gebühren (Maker/Taker)0.3% / 0.4%
Assets118
Max. Hebel10×
KYCErforderlich
  • MiCA- und MiFID-Lizenzen
  • Futures für EU-Kunden
  • Kostenlose SEPA-Einzahlungen
Akzeptiert Kunden aus Finnland

Alle Börsen aus unserem Ranking auf einen Blick

BörseSpot-AssetsKryptoFutures-AssetsSpot-GebührenMaker/TakerFutures-GebührenMaker/TakerMax. Hebel Finnland
1. OKX EUBesuchen 2901550.1% / 0.2%0.02% / 0.05%10×Ja
2. KrakenBesuchen 6791770.4% / 0.8%0.02% / 0.05%10×Ja
3. CoinbaseBesuchen 3971310.25% / 0.5%0.05% / 0.05%10×Ja
4. BitvavoBesuchen 427—0.15% / 0.25%——Ja
5. BitpandaBesuchen 574—1.49% / 1.49%——Ja
6. Bit2MeBesuchen 191————Ja
7. BitstampBesuchen 118—0.3% / 0.4%—10×Ja
8. BitunixBesuchen 5445200.08% / 0.1%0.02% / 0.06%200×Ja

Die Spalte „ Finnland“ wird laufend mit der Liste der Länder abgeglichen, in denen die jeweilige Börse Einschränkungen hat.

Die besten Kryptobörsen in Finnland

OKX EU ist unsere erste Wahl für alle in Finnland, die niedrige Handelsgebühren, Einzahlungen in Euro per SEPA und Futures unter einer EU-Lizenz suchen. Wichtig sind außerdem eine MiCA-Lizenz, unkomplizierte Ein- und Auszahlungen in Euro, die Kosten pro Trade und die verfügbaren Coins und Produkte.

Eine MiCA-Lizenz ist die EU-Lizenz für Kryptodienstleister. Das Unternehmen, bei dem dein Geld liegt, wird von einer EU-Aufsichtsbehörde überwacht. Außerdem gelten die Anlegerschutzregeln der MiCA. Eine Lizenz aus einem beliebigen EU-Land berechtigt eine Börse dazu, Kunden in Finnland zu bedienen. Alle hier vorgestellten Börsen außer Bitunix haben eine solche Lizenz. Für die meisten Leser kommt es daher vor allem auf die Gebühren, die Möglichkeiten für Euro-Zahlungen und die Frage an, ob sie Futures oder nur Spot-Trading nutzen möchten.

1. OKX EU

Für dich in Finnland ist OKX EU die beste Allround-Wahl, wenn du niedrige Kosten und eine breite Produktpalette unter EU-Regeln suchst. OKX EU wird von Malta aus mit einer MiCA-Lizenz betrieben. Das Unternehmen, bei dem deine Euro liegen, wird also in der EU beaufsichtigt. Spot-Trades kosten 0.1% bei Limit-Orders und 0.2% bei Market-Orders. Zur Auswahl stehen 290 Coins.

Für Futures zahlst du als Maker 0.02% und als Taker 0.05%. Der Hebel beträgt bis zu 10x. Die X-Perps genannten Kontrakte haben eine Laufzeit von fünf Jahren und werden unter einer MiFID-II-Lizenz angeboten. Sie funktionieren deshalb etwas anders als Perpetual Futures auf internationalen Börsen. Außerdem gibt es Trading-Bots, Staking, Lending und eine Debitkarte.

Euro kannst du per SEPA, Banküberweisung, Karte, Apple Pay, Google Pay, PayPal oder iDEAL einzahlen. Auszahlungen sind dagegen nur per SEPA oder in Kryptowährungen möglich. Eine Verifizierung deiner Identität ist erforderlich. OKX EU startete 2018 und hat seinen Sitz in Sliema, Malta. CEO ist Erald Ghoos. Die Muttergesellschaft wurde unter anderem von Star Xu mitgegründet. Der größte Haken: USDT kannst du nicht handeln. USDT-Bestände bei anderen Anbietern musst du also erst tauschen, bevor du sie hierher überträgst.

Das Wichtigste in Kürze

  • OKX EU verfügt über eine in Malta erteilte MiCA-Lizenz.
  • Von Finnland aus kannst du 290 Coins im Spot-Handel und X-Perp-Futures mit einem Hebel von bis zu 10x handeln.
  • Im Spot-Handel fallen für Maker 0.1% und für Taker 0.2% an. Euro-Auszahlungen sind nur per SEPA möglich.

Was uns gefällt

  • MiCA-Lizenz aus Malta
  • Niedrige Futures-Gebühren von 0.02% für Maker
  • Euro-Einzahlungen per SEPA, Karte, PayPal, Apple Pay und Google Pay
  • Trading-Bots, Staking und Debitkarte

Was dagegen spricht

  • USDT kann nicht gehandelt werden
  • Auszahlungen nur per SEPA oder in Kryptowährungen
  • Futures sind auf X-Perps mit einem Hebel von 10x beschränkt

2. Kraken

Mit 679 Coins im Spot-Handel bietet Kraken dir mehr Auswahl als jede andere Börse in diesem Vergleich. Die MiCA-Lizenz sorgt dafür, dass eine EU-Aufsichtsbehörde das Unternehmen beaufsichtigt, bei dem dein Geld liegt. Außerdem veröffentlicht Kraken einen Proof of Reserves. Damit kannst du prüfen, ob die Kundeneinlagen gedeckt sind.

Besonders günstig sind die Futures: Limit-Orders, die im Orderbuch liegen, kosten 0.02%, sofort ausgeführte Orders 0.05%. Futures gibt es auf 177 Coins. Für EU-Kunden ist ein Hebel von bis zu 10x möglich. Im Spot-Handel sind die Gebühren höher: Für eine Limit-Order zahlst du 0.4%, für einen Kauf zum Marktpreis 0.8%. Staking und ein Demokonto sind ebenfalls verfügbar.

Einzahlungen sind per Google Pay, Apple Pay, PayPal, Karte, SEPA oder Banküberweisung möglich. Auszahlen kannst du per PayPal, Apple Pay, Karte, SEPA oder Banküberweisung. Außerdem musst du die KYC-Prüfung abschließen. Jesse Powell gründete Kraken im Jahr 2011 mit. Heute hat das Unternehmen seinen Hauptsitz in San Francisco, USA. CEO ist David Ripley. Der größte Nachteil sind die Spot-Gebühren. Dadurch sind kleine, regelmäßige Käufe spürbar teurer als bei OKX EU oder Bitvavo.

Die wichtigsten Punkte

  • Kraken hat eine MiCA-Lizenz und veröffentlicht einen Proof of Reserves.
  • EU-Kunden können mit 679 Coins im Spot-Handel und mit 177 Coins im Futures-Handel handeln.
  • Futures sind günstig. Die Spot-Gebühren von 0.4% und 0.8% gehören dagegen zu den höchsten in diesem Vergleich.

Was uns gefällt

  • Größte Coin-Auswahl in diesem Vergleich mit 679 Spot-Coins
  • MiCA-Lizenz und veröffentlichter Reservennachweis
  • Niedrige Futures-Gebühren
  • Euro-Einzahlungen und -Auszahlungen per SEPA, Karte und PayPal

Was dagegen spricht

  • Hohe Spot-Gebühren für Taker von 0.8%
  • Geringerer Hebel für Kunden in der EU als anderswo

3. Coinbase

Coinbase richtet sich an Menschen, die eine besonders einfache App suchen. Dank der MiCA-Lizenz untersteht das Unternehmen, das deine Euro verwahrt, einer EU-Aufsichtsbehörde. Für 397 Coins zahlen EU-Kunden 0.25%, wenn ihre Order im Orderbuch liegt, und 0.5%, wenn sie sofort ausgeführt wird. Das ist günstiger als die globalen Gebühren, liegt aber weiterhin über den Gebühren von OKX EU und Bitvavo.

EU-Kunden können 131 Futures-Märkte mit einem Hebel von bis zu 10x handeln. Dabei zahlen sie 0.05%, unabhängig davon, ob sie ein Limit setzen oder zum Marktpreis handeln. Staking ist verfügbar. Coinbase veröffentlicht außerdem einen Proof of Reserves, mit dem du prüfen kannst, ob die Einlagen gedeckt sind.

Einzahlungen sind per SEPA, Karte, PayPal oder Kryptowährung möglich. Auszahlungen auf dein Bankkonto kannst du per SEPA oder Banküberweisung vornehmen. Eine Verifizierung deiner Identität ist erforderlich. Coinbase wurde 2012 gegründet, arbeitet als Remote-first-Unternehmen und wird von Mitgründer und CEO Brian Armstrong geleitet. Das größte Risiko betrifft die Kontosicherheit: 2021 wurden die Konten von mehr als 6.000 Kunden kompromittiert. Aktiviere deshalb von Anfang an die Zwei-Faktor-Authentifizierung und eine Whitelist für Auszahlungsadressen.

Die wichtigsten Punkte

  • Coinbase verfügt über eine MiCA-Lizenz und veröffentlicht einen Proof of Reserves.
  • EU-Kunden können 397 Coins am Spot- und Futures-Markt handeln, mit einem Hebel von bis zu 10x.
  • Einzahlungen sind per SEPA, Karte oder PayPal möglich, Auszahlungen per SEPA. Die Spot-Gebühren sind jedoch höher als bei OKX EU und Bitvavo.

Was uns gefällt

  • Besonders einfache App für Einsteiger
  • MiCA-Lizenz und veröffentlichter Reservennachweis
  • Niedrige Futures-Gebühren
  • Einzahlungen per SEPA, Karte und PayPal

Was dagegen spricht

  • Höhere Spot-Gebühren als bei mehreren Konkurrenten hier
  • Frühere Fälle von Kontoübernahmen bei Kunden
  • Keine Auszahlungen per PayPal oder Karte

4. Bitvavo

Unter den hier verfügbaren MiCA-lizenzierten Börsen verlangt Bitvavo die niedrigsten Gebühren für Spot-Trades: Für Limit-Orders fallen 0.15% an, für Käufe per Market-Order 0.25%. Bitvavo verfügt über eine niederländische MiCA-Lizenz, veröffentlicht Nachweise zu seinen Reserven und verwahrt den Großteil der Coins in Cold Storage. Dafür besteht Versicherungsschutz von bis zu 755 Millionen US-Dollar. Damit ist Bitvavo eine kostengünstige und gut beaufsichtigte Plattform, um Kryptowährungen zu kaufen und zu verwahren.

Du kannst 427 Coins handeln, die meist direkt gegen den Euro gepaart sind. Einen Stablecoin als Zwischenschritt brauchst du daher nur selten. Futures und Margin-Trading gibt es nicht, für gehebeltes Trading ist die Plattform also ungeeignet. Staking und Lending laufen über Bitvavo Earn. Diese Angebote fallen jedoch nicht unter MiCA, weshalb die MiCA-Schutzvorschriften dafür nicht gelten.

Einzahlungen per SEPA und iDEAL sind kostenlos. Bei Kartenzahlungen und PayPal fallen etwa 1 % oder mehr an. Auszahlungen sind per SEPA oder in Kryptowährungen möglich, eine KYC-Verifizierung ist erforderlich. Bitvavo wurde 2018 von Mark Nuvelstijn mitgegründet. Der Mitgründer ist auch CEO. Der Hauptsitz befindet sich in Amsterdam. Der größte Nachteil ist das tägliche Auszahlungslimit von €25,000. Wenn du eine größere Summe auf einmal auszahlen willst, kann dich das ausbremsen.

Die wichtigsten Punkte

  • Bitvavo verfügt über eine niederländische MiCA-Lizenz und veröffentlicht Nachweise zu seinen Reserven.
  • Von Finnland aus kannst du 427 Coins handeln, ausschließlich am Spotmarkt und meist direkt gegen den Euro.
  • SEPA-Einzahlungen sind kostenlos. Maker zahlen beim Spot-Trading 0.15%. Auszahlungen sind jedoch auf €25,000 pro Tag begrenzt.

Was uns gefällt

  • Niedrigste Spot-Gebühren unter den hier verglichenen MiCA-lizenzierten Börsen
  • Kostenlose Einzahlungen per SEPA und iDEAL
  • Reservennachweis und Cold Storage
  • Die meisten Coins lassen sich direkt gegen Euro handeln

Was dagegen spricht

  • Kein Futures- oder Margin-Handel
  • Tägliches Auszahlungslimit
  • Earn-Produkte fallen nicht unter den Schutz durch MiCA

5. Bitpanda

Wenn du Kryptowährungen und andere Anlagen in einer EU-lizenzierten App verwalten willst, solltest du dir Bitpanda ansehen. Neben 574 Coins bietet die Plattform 7,759 Aktientoken, 2,638 ETFs und 149 Rohstoffe, darunter Edelmetalle. Alle Anlagen stehen unter einer MiCA-Lizenz. So kannst du ein gemischtes Portfolio aufbauen, ohne mehrere Konten verwalten zu müssen.

Der Preis für diese Einfachheit sind die Kosten: Für Kryptohandel fallen für Käufer und Verkäufer gleichermaßen Gebühren von 1.49% an. Das ist ein Mehrfaches dessen, was OKX EU oder Bitvavo verlangen. Wer häufig handelt, kann zu Bitpanda Fusion wechseln. Dort gelten separate, volumenabhängige Gebühren ab 0,25 %. Futures gibt es nicht. Dafür erleichtern Sparpläne, Staking und eine Visa-Karte regelmäßiges Investieren.

Einzahlungen sind per Klarna, iDEAL, Skrill, Neteller, Karte, SEPA oder klassischer Banküberweisung möglich. Auszahlungen kannst du per Banküberweisung oder in Kryptowährungen vornehmen. Eine KYC-Prüfung ist erforderlich. Bitpanda wurde 2014 gegründet. Zu den Mitgründern gehörte Christian Trummer. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Vienna. CEO ist Eric Demuth. Bitpanda veröffentlicht keinen Nachweis über seine Reserven. Deshalb kannst du nicht unabhängig prüfen, ob die Kundenbestände vollständig gedeckt sind.

Das Wichtigste

  • Bitpanda verfügt über eine MiCA-Lizenz.
  • Du kannst Kryptowährungen, Aktientoken, ETFs und Edelmetalle auf einem Konto verwahren. Futures gibt es jedoch nicht.
  • Einzahlungen per SEPA, Klarna, Skrill und weiteren Methoden sind unkompliziert. Die Standardgebühren für Kryptohandel von 1.49% sind hier allerdings am höchsten.

Was uns gefällt

  • Kryptowährungen, Aktien-Token, ETFs und Edelmetalle in einer App
  • MiCA-Lizenz
  • Viele Möglichkeiten für Euro-Einzahlungen, darunter SEPA und Klarna
  • Sparpläne und Staking

Was dagegen spricht

  • Sehr hohe Standardgebühren von 1.49%
  • Kein Futures-Handel
  • Kein Nachweis der Reserven

6. Bit2Me

Bit2Me6.1/10Besuchen

Bit2Me ist eine spanische Kryptobörse mit MiCA-Lizenz. Damit unterliegt das Unternehmen, das deine Gelder verwahrt, der EU-Aufsicht. Die Plattform führt 191 Coins im Spot-Handel und verwahrt Kundencoins im Cold Storage.

Bit2Me bietet ausschließlich Spot-Handel und keine Futures. Hinzu kommen eine Debitkarte und der eigene Token B2M. Das macht den Kauf und das Halten von Coins einfach. Aktive Trader finden bei OKX EU oder Kraken jedoch mehr Tools.

Für den Handel ist eine KYC-Verifizierung erforderlich. Leif Ferreira und Andrei Manuel gründeten Bit2Me im Jahr 2014. Der Hauptsitz befindet sich in Elche, Spain. Heute teilen sich Leif Ferreira und Koh Onozawa Martinez die CEO-Rolle. Einen veröffentlichten Nachweis der Reserven gibt es nicht. Du kannst daher nicht selbst überprüfen, ob die Kundeneinlagen vollständig gedeckt sind.

Die wichtigsten Punkte

  • Bit2Me hat eine MiCA-Lizenz und seinen Sitz in Spanien.
  • Von Finnland aus kannst du 191 Coins am Spotmarkt handeln. Futures gibt es nicht.
  • Bit2Me bietet eine Debitkarte. Da ein Nachweis der Reserven fehlt, kannst du nicht überprüfen, ob die Einlagen gedeckt sind.

Was uns gefällt

  • MiCA-Lizenz
  • 191 Spot-Coins
  • Debitkarte
  • Cold Storage für Kundengelder

Was dagegen spricht

  • Kein Futures-Handel
  • Kein Nachweis der Reserven

7. Bitstamp

Bitstamp verfügt über eine MiCA-Lizenz und eine MiFID-Lizenz. Damit kann die Börse EU-Kunden unter EU-Aufsicht sowohl Futures als auch Spot-Handel anbieten. EU-Kunden können an 20 Futures-Märkten mit einem Hebel von bis zu 10x handeln und außerdem 118 Coins am Spotmarkt traden. Eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft aus den Big Four prüft Bitstamp jedes Jahr.

Für eine Spot-Limitorder zahlst du eine Maker-Gebühr von 0.3%, für eine Market-Order eine Taker-Gebühr von 0.4%. Damit ist Bitstamp günstiger als Kraken, aber teurer als OKX EU oder Bitvavo. Die Auswahl an Coins ist kleiner als bei den meisten Konkurrenten in der Region. Kleinere Tokens findest du daher möglicherweise nicht. Staking und Lending sind verfügbar.

SEPA-Einzahlungen sind kostenlos, SEPA-Auszahlungen kosten 3 Euro. Ein- und Auszahlungen per PayPal, Google Pay, Apple Pay und Karte sind ebenfalls möglich. Eine KYC-Prüfung ist erforderlich. Nejc Kodrič gründete Bitstamp im Jahr 2011 mit. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Luxembourg und wird von CEO Jean-Baptiste Graftieau geführt. Robinhood kaufte Bitstamp 2024. Zu den Schwachpunkten zählen ein Phishing-Angriff im Jahr 2015, bei dem rund 19.000 BTC aus der Hot Wallet gestohlen wurden, und das Fehlen eines veröffentlichten Proof-of-Reserves-Berichts. Du musst also darauf vertrauen, dass die Kundeneinlagen vollständig gedeckt sind.

Wichtige Punkte

  • Bitstamp verfügt über MiCA- und MiFID-Lizenzen.
  • EU-Kunden können 118 Coins am Spotmarkt und an 20 Futures-Märkten handeln.
  • SEPA-Einzahlungen sind kostenlos und Auszahlungen kosten 3 Euro. Einen veröffentlichten Proof-of-Reserves-Bericht gibt es jedoch nicht.

Was uns gefällt

  • MiCA- und MiFID-Lizenzen
  • Futures für EU-Kunden
  • Kostenlose SEPA-Einzahlungen
  • Jährliche Prüfung durch eine Big-Four-Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Was dagegen spricht

  • Weniger Coins als bei den meisten Konkurrenten
  • Kein Nachweis der Reserven
  • Gebühr für SEPA-Auszahlungen

8. Bitunix

Bitunix bietet hier die niedrigsten Handelsgebühren und die größte Produktauswahl, hat aber keine MiCA-Lizenz. Für dich in Finnland bedeutet das: Das Unternehmen, bei dem dein Geld liegt, untersteht keiner EU-Aufsicht. Der Anlegerschutz der MiCA greift nicht.

Spot-Trades kosten 0.08%, wenn du eine Limitorder platzierst, und 0.1%, wenn du zum Marktpreis handelst. Bei Futures fallen 0.02% für Orders an, die im Orderbuch liegen bleiben, und 0.06% für sofort ausgeführte Orders. Du kannst mit 520 Coins und einem Hebel von bis zu 200x handeln. Außerdem gibt es Copy-Trading, ein Demokonto und 177 Aktientoken. Ein so hoher Hebel kann deine Position innerhalb weniger Minuten zunichtemachen. Er eignet sich daher nur für erfahrene Trader.

Euro-Einzahlungen sind per PayPal, Google Pay, Apple Pay, Karte oder SEPA möglich. Auszahlungen gibt es jedoch nur in Kryptowährungen. Um dein Geld auf ein finnisches Bankkonto zu bekommen, musst du deine Coins also an eine andere Börse senden und dort verkaufen. KYC ist optional. Bitunix wurde 2021 gegründet und hat seinen Hauptsitz in Seychelles. Mitgründer Arron Lee ist CEO. Das größte Risiko ist die fehlende MiCA-Lizenz: Sollte das Unternehmen in Schwierigkeiten geraten, steht keine EU-Aufsichtsbehörde für deine Einlagen ein.

Die wichtigsten Punkte

  • Bitunix hat keine MiCA-Lizenz und wird daher von keiner EU-Aufsichtsbehörde beaufsichtigt.
  • Das Angebot umfasst Spot-Trading, Futures mit 520 Coins und einem Hebel von bis zu 200x, Copy-Trading und Aktientoken.
  • Die Gebühren sind hier am niedrigsten und SEPA-Einzahlungen sind möglich. Auszahlen kannst du jedoch nur Kryptowährungen.

Was uns gefällt

  • Hier die niedrigsten Spot-Gebühren, ab 0.08%
  • Futures auf 520 Coins
  • Copy-Trading und Demokonto
  • Veröffentlichter Nachweis der Reserven

Was dagegen spricht

  • Keine MiCA-Lizenz
  • Nur Auszahlungen in Kryptowährungen
  • Ein sehr hoher Hebel kann schnell zu Verlusten führen

So haben wir die Börsen bewertet

Unsere Redaktion hat die besten Kryptobörsen für Trader in Finnland ausgewählt, getestet und in eine Rangfolge gebracht. Zuerst haben wir Börsen berücksichtigt, die Kunden aus Finnland akzeptieren. Anschließend haben wir das Gesamtangebot jeder Börse verglichen. Die Platzierung spiegelt die Einschätzung unserer Redaktion zum Gesamtpaket wider. Der CWR Score auf den einzelnen Karten bewertet dagegen jede Börse für sich. Deshalb können manche Börsen trotz eines höheren Scores weiter unten stehen.

  • MiCA-Lizenzierung in der EU
  • Ein- und Auszahlungen in Euro, insbesondere per SEPA
  • Gebühren für Spot- und Futures-Trading
  • Coins und Produkte, die du von Finnland aus handeln kannst
  • Sicherheitsbilanz und Nachweis der Reserven

Ja. In Finnland darfst du Kryptowährungen kaufen, halten und handeln. Die Finanzaufsichtsbehörde Finnlands (Finanssivalvonta, FIN-FSA) ist dort die zuständige Behörde im Rahmen der MiCA, dem EU-Regelwerk für Kryptounternehmen. Vor der MiCA mussten sich Kryptounternehmen bei der Finanzaufsichtsbehörde (FIN-FSA) als Anbieter virtueller Währungen registrieren. Diese Registrierung wurde durch die MiCA-Lizenzierung abgelöst.

Eine Börse mit MiCA-Lizenz aus einem beliebigen EU-Land darf Kunden in Finnland bedienen. Eine Lizenz aus Malta, den Niederlanden oder Spanien gilt also genauso wie eine aus Helsinki. Börsen ohne MiCA-Lizenz werden nicht von einer EU-Aufsichtsbehörde überwacht. Das bedeutet, dass die Anlegerschutzregeln der MiCA für dein dort verwahrtes Geld nicht gelten.

Wie werden Kryptowährungen in Finnland besteuert?

In Finnland gelten Gewinne aus dem Verkauf von Kryptowährungen, dem Tausch gegen einen anderen Coin oder dem Bezahlen mit Kryptowährungen als Kapitalgewinne. Darauf werden 30 Prozent Steuern fällig, bei Kapitaleinkünften über 30.000 Euro pro Jahr 34 Prozent. Coins gelten in der Reihenfolge ihres Kaufs als verkauft, nach dem FIFO-Prinzip. Gewinne sind steuerfrei, wenn die Verkaufspreise aller im Laufe des Jahres veräußerten Vermögenswerte zusammen höchstens 1.000 Euro betragen. Verluste werden zunächst von Kapitalgewinnen und anschließend von anderen Kapitaleinkünften abgezogen. Nicht genutzte Verluste können fünf Jahre lang vorgetragen werden.

Erträge aus Staking und Lending werden als Kapitaleinkünfte besteuert. Maßgeblich ist ihr Euro-Wert, sobald sie auf deinem Konto oder in deiner Wallet eingehen. Mining-Erträge gelten in der Regel als Einkommen aus Erwerbstätigkeit. In MyTax (OmaVero) gibst du Gewinne und Verluste unter „Kapitaleinkünfte, Kapitalgewinne“ an und wählst „Kryptowerte“ als Vermögensart. Erträge aus Staking gehören in die Kategorie „Sonstige Kapitaleinkünfte“. Nach den EU-Vorschriften der DAC8 erfassen Kryptoanbieter ab 2026 die Transaktionen ihrer Kunden und melden sie den Steuerbehörden. Die ersten Meldungen sind 2027 fällig.

Diese Übersicht ist keine Steuerberatung. Steuerregeln können sich ändern und hängen von deiner persönlichen Situation ab. Erkundige dich deshalb vor der Abgabe deiner Steuererklärung bei der finnischen Steuerverwaltung (Vero) oder einer Steuerberatung.

Offizielle Quellen, geprüft im September 2026: Vero: Einkünfte aus Kryptowerten und virtuellen Währungen angeben; Vero: Besteuerung von Kryptowerten (ausführliche Anleitung, 18. Dezember 2025); Europäische Kommission: Meldung von Kryptowerten nach DAC8.

So kaufst du Kryptowährungen in Finnland

Deinen ersten Bitcoin oder Ethereum in Finnland zu kaufen, ist unkompliziert. Du brauchst nur eine passende Börse und musst ein paar Schritte erledigen.

  1. Wähle eine MiCA-lizenzierte Börse. Die Finanzaufsichtsbehörde Finnlands (Finanssivalvonta, FIN-FSA) ist dort die zuständige Behörde im Rahmen der MiCA. Mit einer MiCA-Lizenz aus einem beliebigen EU-Land darf eine Börse Kunden in Finnland bedienen.
  2. Eröffne ein Konto und bestätige deine Identität. Registriere dich mit deiner E-Mail-Adresse. Lade dann deinen Ausweis hoch und schließe die Gesichtsprüfung ab, bevor du handelst.
  3. Zahle Euro per SEPA ein. Eine SEPA-Überweisung von deiner finnischen Bank ist meist der günstigste Weg. Bei Bitvavo sind SEPA-Einzahlungen kostenlos.
  4. Kaufe auf dem Spot-Markt. Wähle Bitcoin, Ethereum oder einen anderen Coin wie Solana oder XRP. Nutze nach Möglichkeit eine Limit-Order, denn die Maker-Gebühren sind meist niedriger als die Taker-Gebühren.
  5. Sichere deine Coins und halte deine Unterlagen ordentlich. Aktiviere die Zwei-Faktor-Authentifizierung und die Whitelist für Auszahlungsadressen oder übertrage deine Coins in eine eigene Wallet. Bewahre außerdem einen Nachweis über jeden Trade für deine Steuererklärung auf.

Fazit

Für die meisten Menschen in Finnland bietet OKX EU die beste Kombination aus niedrigen Gebühren, unkomplizierten Euro-Einzahlungen und Futures unter einer MiCA-Lizenz. Bitvavo ist die günstigere und einfachere Wahl, wenn du nur kaufen und halten möchtest. Kraken hat die größte Coin-Auswahl und günstige Futures. Coinbase ist die einsteigerfreundlichste App für den ersten Kauf. Bitpanda eignet sich, wenn du Aktien-Token und ETFs im selben Konto halten möchtest und höhere Gebühren in Kauf nimmst. Bitunix bietet die niedrigsten Gebühren und die meisten Tools. Da die Börse aber weder eine MiCA-Lizenz noch Euro-Auszahlungen bietet, kommt sie nur für erfahrene Trader infrage, die dieses Risiko akzeptieren.

Fragen

Häufige Fragen

Ja. In Finnland ist es legal, Kryptowährungen zu kaufen, zu halten und damit zu handeln. Die finnische Finanzaufsichtsbehörde (FIN-FSA) ist in Finnland für die Umsetzung von MiCA zuständig. Jede Börse mit einer MiCA-Lizenz aus einem EU-Land darf Kunden in Finnland bedienen.

Coinbase hat eine sehr einfache App und eine MiCA-Lizenz. Bitvavo ist ebenfalls leicht zu bedienen und bietet kostenlose SEPA-Einzahlungen sowie niedrige Spot-Gebühren. Beide eignen sich gut für den ersten Kauf.

Ja, bei den meisten hier vorgestellten Börsen. OKX EU, Kraken, Coinbase, Bitvavo und Bitstamp akzeptieren SEPA-Einzahlungen und bieten Auszahlungen per SEPA an. Bei Bitunix kannst du Euro per SEPA einzahlen, aber nur Kryptowährungen auszahlen.

OKX EU, Kraken, Coinbase und Bitstamp bieten EU-Kunden Futures unter EU-Lizenzen an. Auch Bitunix bietet Futures an und ermöglicht deutlich höhere Hebel. Die Plattform besitzt jedoch keine MiCA-Lizenz.

Kein EU-Regulator beaufsichtigt das Unternehmen, das dein Geld verwahrt. Der Anlegerschutz nach MiCA gilt für dich nicht. Gerät die Börse in Schwierigkeiten, bist du deutlich schlechter geschützt als auf einer Plattform mit MiCA-Lizenz.

Gewinne aus Kryptowährungen können in Finnland steuerpflichtig sein. Die Einzelheiten findest du oben im Abschnitt „Wie werden Kryptowährungen in Finnland besteuert?“. Halte außerdem jede deiner Transaktionen fest.