OKX EU
- MiCA-Lizenz aus Malta
- Niedrige Futures-Gebühren von 0.02% für Maker
- Euro-Einzahlungen per SEPA, Karte, PayPal, Apple Pay und Google Pay
Vergleiche die besten Krypto-Börsen in Finnland für 2026: MiCA-Lizenzen, SEPA-Ein- und Auszahlungen, Gebühren, Coins, Futures und die wichtigsten Nachteile der einzelnen Börsen.
| Börse | Spot-AssetsKrypto | Futures-Assets | Spot-GebührenMaker/Taker | Futures-GebührenMaker/Taker | Max. Hebel | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1. OKX EUBesuchen | 290 | 155 | 0.1% / 0.2% | 0.02% / 0.05% | 10× | Ja |
| 2. KrakenBesuchen | 679 | 177 | 0.4% / 0.8% | 0.02% / 0.05% | 10× | Ja |
| 3. CoinbaseBesuchen | 397 | 131 | 0.25% / 0.5% | 0.05% / 0.05% | 10× | Ja |
| 4. BitvavoBesuchen | 427 | — | 0.15% / 0.25% | — | — | Ja |
| 5. BitpandaBesuchen | 574 | — | 1.49% / 1.49% | — | — | Ja |
| 6. Bit2MeBesuchen | 191 | — | — | — | — | Ja |
| 7. BitstampBesuchen | 118 | — | 0.3% / 0.4% | — | 10× | Ja |
| 8. BitunixBesuchen | 544 | 520 | 0.08% / 0.1% | 0.02% / 0.06% | 200× | Ja |
| Börse | Spot | Futures | Optionen | P2P | Demo-Trading | Copy-Trading | Trading-Bots | Kredite | Kreditvergabe | Staking | Debitkarte | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1. OKX EUBesuchen | Ja | |||||||||||
| 2. KrakenBesuchen | Ja | |||||||||||
| 3. CoinbaseBesuchen | Ja | |||||||||||
| 4. BitvavoBesuchen | Ja | |||||||||||
| 5. BitpandaBesuchen | Ja | |||||||||||
| 6. Bit2MeBesuchen | Ja | |||||||||||
| 7. BitstampBesuchen | Ja | |||||||||||
| 8. BitunixBesuchen | Ja |
| Börse | Punktzahl | Gegründet | Hauptsitz | Gründer | CEO | KYC | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1. OKX EUBesuchen | 7.9 | 2018 | Sliema, Malta | Star Xu | Erald Ghoos | Erforderlich | Ja |
| 2. KrakenBesuchen | 9.3 | 2011 | San Francisco, USA | Jesse Powell | David Ripley | Erforderlich | Ja |
| 3. CoinbaseBesuchen | 7.7 | 2012 | Remote | Brian Armstrong | Brian Armstrong | Erforderlich | Ja |
| 4. BitvavoBesuchen | 8.9 | 2018 | Amsterdam | Mark Nuvelstijn | Mark Nuvelstijn | Erforderlich | Ja |
| 5. BitpandaBesuchen | 6.4 | 2014 | Vienna | Christian Trummer | Eric Demuth | Erforderlich | Ja |
| 6. Bit2MeBesuchen | 6.1 | 2014 | Elche, Spain | Leif Ferreira, Andrei Manuel (co-founders) | Leif Ferreira, Koh Onozawa Martinez (co-CEOs since 2024) | Erforderlich | Ja |
| 7. BitstampBesuchen | 7.2 | 2011 | Luxembourg | Nejc Kodrič | Jean-Baptiste Graftieau | Erforderlich | Ja |
| 8. BitunixBesuchen | 8.4 | 2021 | Seychelles | Arron Lee | Arron Lee | Kein KYC | Ja |
Die Spalte „
Finnland“ wird laufend mit der Liste der Länder abgeglichen, in denen die jeweilige Börse Einschränkungen hat.
OKX EU ist unsere erste Wahl für alle in Finnland, die niedrige Handelsgebühren, Einzahlungen in Euro per SEPA und Futures unter einer EU-Lizenz suchen. Wichtig sind außerdem eine MiCA-Lizenz, unkomplizierte Ein- und Auszahlungen in Euro, die Kosten pro Trade und die verfügbaren Coins und Produkte.
Eine MiCA-Lizenz ist die EU-Lizenz für Kryptodienstleister. Das Unternehmen, bei dem dein Geld liegt, wird von einer EU-Aufsichtsbehörde überwacht. Außerdem gelten die Anlegerschutzregeln der MiCA. Eine Lizenz aus einem beliebigen EU-Land berechtigt eine Börse dazu, Kunden in Finnland zu bedienen. Alle hier vorgestellten Börsen außer Bitunix haben eine solche Lizenz. Für die meisten Leser kommt es daher vor allem auf die Gebühren, die Möglichkeiten für Euro-Zahlungen und die Frage an, ob sie Futures oder nur Spot-Trading nutzen möchten.
Für dich in Finnland ist OKX EU die beste Allround-Wahl, wenn du niedrige Kosten und eine breite Produktpalette unter EU-Regeln suchst. OKX EU wird von Malta aus mit einer MiCA-Lizenz betrieben. Das Unternehmen, bei dem deine Euro liegen, wird also in der EU beaufsichtigt. Spot-Trades kosten 0.1% bei Limit-Orders und 0.2% bei Market-Orders. Zur Auswahl stehen 290 Coins.
Für Futures zahlst du als Maker 0.02% und als Taker 0.05%. Der Hebel beträgt bis zu 10x. Die X-Perps genannten Kontrakte haben eine Laufzeit von fünf Jahren und werden unter einer MiFID-II-Lizenz angeboten. Sie funktionieren deshalb etwas anders als Perpetual Futures auf internationalen Börsen. Außerdem gibt es Trading-Bots, Staking, Lending und eine Debitkarte.
Euro kannst du per SEPA, Banküberweisung, Karte, Apple Pay, Google Pay, PayPal oder iDEAL einzahlen. Auszahlungen sind dagegen nur per SEPA oder in Kryptowährungen möglich. Eine Verifizierung deiner Identität ist erforderlich. OKX EU startete 2018 und hat seinen Sitz in Sliema, Malta. CEO ist Erald Ghoos. Die Muttergesellschaft wurde unter anderem von Star Xu mitgegründet. Der größte Haken: USDT kannst du nicht handeln. USDT-Bestände bei anderen Anbietern musst du also erst tauschen, bevor du sie hierher überträgst.
Das Wichtigste in Kürze
Mit 679 Coins im Spot-Handel bietet Kraken dir mehr Auswahl als jede andere Börse in diesem Vergleich. Die MiCA-Lizenz sorgt dafür, dass eine EU-Aufsichtsbehörde das Unternehmen beaufsichtigt, bei dem dein Geld liegt. Außerdem veröffentlicht Kraken einen Proof of Reserves. Damit kannst du prüfen, ob die Kundeneinlagen gedeckt sind.
Besonders günstig sind die Futures: Limit-Orders, die im Orderbuch liegen, kosten 0.02%, sofort ausgeführte Orders 0.05%. Futures gibt es auf 177 Coins. Für EU-Kunden ist ein Hebel von bis zu 10x möglich. Im Spot-Handel sind die Gebühren höher: Für eine Limit-Order zahlst du 0.4%, für einen Kauf zum Marktpreis 0.8%. Staking und ein Demokonto sind ebenfalls verfügbar.
Einzahlungen sind per Google Pay, Apple Pay, PayPal, Karte, SEPA oder Banküberweisung möglich. Auszahlen kannst du per PayPal, Apple Pay, Karte, SEPA oder Banküberweisung. Außerdem musst du die KYC-Prüfung abschließen. Jesse Powell gründete Kraken im Jahr 2011 mit. Heute hat das Unternehmen seinen Hauptsitz in San Francisco, USA. CEO ist David Ripley. Der größte Nachteil sind die Spot-Gebühren. Dadurch sind kleine, regelmäßige Käufe spürbar teurer als bei OKX EU oder Bitvavo.
Die wichtigsten Punkte
Coinbase richtet sich an Menschen, die eine besonders einfache App suchen. Dank der MiCA-Lizenz untersteht das Unternehmen, das deine Euro verwahrt, einer EU-Aufsichtsbehörde. Für 397 Coins zahlen EU-Kunden 0.25%, wenn ihre Order im Orderbuch liegt, und 0.5%, wenn sie sofort ausgeführt wird. Das ist günstiger als die globalen Gebühren, liegt aber weiterhin über den Gebühren von OKX EU und Bitvavo.
EU-Kunden können 131 Futures-Märkte mit einem Hebel von bis zu 10x handeln. Dabei zahlen sie 0.05%, unabhängig davon, ob sie ein Limit setzen oder zum Marktpreis handeln. Staking ist verfügbar. Coinbase veröffentlicht außerdem einen Proof of Reserves, mit dem du prüfen kannst, ob die Einlagen gedeckt sind.
Einzahlungen sind per SEPA, Karte, PayPal oder Kryptowährung möglich. Auszahlungen auf dein Bankkonto kannst du per SEPA oder Banküberweisung vornehmen. Eine Verifizierung deiner Identität ist erforderlich. Coinbase wurde 2012 gegründet, arbeitet als Remote-first-Unternehmen und wird von Mitgründer und CEO Brian Armstrong geleitet. Das größte Risiko betrifft die Kontosicherheit: 2021 wurden die Konten von mehr als 6.000 Kunden kompromittiert. Aktiviere deshalb von Anfang an die Zwei-Faktor-Authentifizierung und eine Whitelist für Auszahlungsadressen.
Die wichtigsten Punkte
Unter den hier verfügbaren MiCA-lizenzierten Börsen verlangt Bitvavo die niedrigsten Gebühren für Spot-Trades: Für Limit-Orders fallen 0.15% an, für Käufe per Market-Order 0.25%. Bitvavo verfügt über eine niederländische MiCA-Lizenz, veröffentlicht Nachweise zu seinen Reserven und verwahrt den Großteil der Coins in Cold Storage. Dafür besteht Versicherungsschutz von bis zu 755 Millionen US-Dollar. Damit ist Bitvavo eine kostengünstige und gut beaufsichtigte Plattform, um Kryptowährungen zu kaufen und zu verwahren.
Du kannst 427 Coins handeln, die meist direkt gegen den Euro gepaart sind. Einen Stablecoin als Zwischenschritt brauchst du daher nur selten. Futures und Margin-Trading gibt es nicht, für gehebeltes Trading ist die Plattform also ungeeignet. Staking und Lending laufen über Bitvavo Earn. Diese Angebote fallen jedoch nicht unter MiCA, weshalb die MiCA-Schutzvorschriften dafür nicht gelten.
Einzahlungen per SEPA und iDEAL sind kostenlos. Bei Kartenzahlungen und PayPal fallen etwa 1 % oder mehr an. Auszahlungen sind per SEPA oder in Kryptowährungen möglich, eine KYC-Verifizierung ist erforderlich. Bitvavo wurde 2018 von Mark Nuvelstijn mitgegründet. Der Mitgründer ist auch CEO. Der Hauptsitz befindet sich in Amsterdam. Der größte Nachteil ist das tägliche Auszahlungslimit von €25,000. Wenn du eine größere Summe auf einmal auszahlen willst, kann dich das ausbremsen.
Die wichtigsten Punkte
Wenn du Kryptowährungen und andere Anlagen in einer EU-lizenzierten App verwalten willst, solltest du dir Bitpanda ansehen. Neben 574 Coins bietet die Plattform 7,759 Aktientoken, 2,638 ETFs und 149 Rohstoffe, darunter Edelmetalle. Alle Anlagen stehen unter einer MiCA-Lizenz. So kannst du ein gemischtes Portfolio aufbauen, ohne mehrere Konten verwalten zu müssen.
Der Preis für diese Einfachheit sind die Kosten: Für Kryptohandel fallen für Käufer und Verkäufer gleichermaßen Gebühren von 1.49% an. Das ist ein Mehrfaches dessen, was OKX EU oder Bitvavo verlangen. Wer häufig handelt, kann zu Bitpanda Fusion wechseln. Dort gelten separate, volumenabhängige Gebühren ab 0,25 %. Futures gibt es nicht. Dafür erleichtern Sparpläne, Staking und eine Visa-Karte regelmäßiges Investieren.
Einzahlungen sind per Klarna, iDEAL, Skrill, Neteller, Karte, SEPA oder klassischer Banküberweisung möglich. Auszahlungen kannst du per Banküberweisung oder in Kryptowährungen vornehmen. Eine KYC-Prüfung ist erforderlich. Bitpanda wurde 2014 gegründet. Zu den Mitgründern gehörte Christian Trummer. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Vienna. CEO ist Eric Demuth. Bitpanda veröffentlicht keinen Nachweis über seine Reserven. Deshalb kannst du nicht unabhängig prüfen, ob die Kundenbestände vollständig gedeckt sind.
Das Wichtigste
Bit2Me ist eine spanische Kryptobörse mit MiCA-Lizenz. Damit unterliegt das Unternehmen, das deine Gelder verwahrt, der EU-Aufsicht. Die Plattform führt 191 Coins im Spot-Handel und verwahrt Kundencoins im Cold Storage.
Bit2Me bietet ausschließlich Spot-Handel und keine Futures. Hinzu kommen eine Debitkarte und der eigene Token B2M. Das macht den Kauf und das Halten von Coins einfach. Aktive Trader finden bei OKX EU oder Kraken jedoch mehr Tools.
Für den Handel ist eine KYC-Verifizierung erforderlich. Leif Ferreira und Andrei Manuel gründeten Bit2Me im Jahr 2014. Der Hauptsitz befindet sich in Elche, Spain. Heute teilen sich Leif Ferreira und Koh Onozawa Martinez die CEO-Rolle. Einen veröffentlichten Nachweis der Reserven gibt es nicht. Du kannst daher nicht selbst überprüfen, ob die Kundeneinlagen vollständig gedeckt sind.
Die wichtigsten Punkte
Bitstamp verfügt über eine MiCA-Lizenz und eine MiFID-Lizenz. Damit kann die Börse EU-Kunden unter EU-Aufsicht sowohl Futures als auch Spot-Handel anbieten. EU-Kunden können an 20 Futures-Märkten mit einem Hebel von bis zu 10x handeln und außerdem 118 Coins am Spotmarkt traden. Eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft aus den Big Four prüft Bitstamp jedes Jahr.
Für eine Spot-Limitorder zahlst du eine Maker-Gebühr von 0.3%, für eine Market-Order eine Taker-Gebühr von 0.4%. Damit ist Bitstamp günstiger als Kraken, aber teurer als OKX EU oder Bitvavo. Die Auswahl an Coins ist kleiner als bei den meisten Konkurrenten in der Region. Kleinere Tokens findest du daher möglicherweise nicht. Staking und Lending sind verfügbar.
SEPA-Einzahlungen sind kostenlos, SEPA-Auszahlungen kosten 3 Euro. Ein- und Auszahlungen per PayPal, Google Pay, Apple Pay und Karte sind ebenfalls möglich. Eine KYC-Prüfung ist erforderlich. Nejc Kodrič gründete Bitstamp im Jahr 2011 mit. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Luxembourg und wird von CEO Jean-Baptiste Graftieau geführt. Robinhood kaufte Bitstamp 2024. Zu den Schwachpunkten zählen ein Phishing-Angriff im Jahr 2015, bei dem rund 19.000 BTC aus der Hot Wallet gestohlen wurden, und das Fehlen eines veröffentlichten Proof-of-Reserves-Berichts. Du musst also darauf vertrauen, dass die Kundeneinlagen vollständig gedeckt sind.
Wichtige Punkte
Bitunix bietet hier die niedrigsten Handelsgebühren und die größte Produktauswahl, hat aber keine MiCA-Lizenz. Für dich in Finnland bedeutet das: Das Unternehmen, bei dem dein Geld liegt, untersteht keiner EU-Aufsicht. Der Anlegerschutz der MiCA greift nicht.
Spot-Trades kosten 0.08%, wenn du eine Limitorder platzierst, und 0.1%, wenn du zum Marktpreis handelst. Bei Futures fallen 0.02% für Orders an, die im Orderbuch liegen bleiben, und 0.06% für sofort ausgeführte Orders. Du kannst mit 520 Coins und einem Hebel von bis zu 200x handeln. Außerdem gibt es Copy-Trading, ein Demokonto und 177 Aktientoken. Ein so hoher Hebel kann deine Position innerhalb weniger Minuten zunichtemachen. Er eignet sich daher nur für erfahrene Trader.
Euro-Einzahlungen sind per PayPal, Google Pay, Apple Pay, Karte oder SEPA möglich. Auszahlungen gibt es jedoch nur in Kryptowährungen. Um dein Geld auf ein finnisches Bankkonto zu bekommen, musst du deine Coins also an eine andere Börse senden und dort verkaufen. KYC ist optional. Bitunix wurde 2021 gegründet und hat seinen Hauptsitz in Seychelles. Mitgründer Arron Lee ist CEO. Das größte Risiko ist die fehlende MiCA-Lizenz: Sollte das Unternehmen in Schwierigkeiten geraten, steht keine EU-Aufsichtsbehörde für deine Einlagen ein.
Die wichtigsten Punkte
Unsere Redaktion hat die besten Kryptobörsen für Trader in Finnland ausgewählt, getestet und in eine Rangfolge gebracht. Zuerst haben wir Börsen berücksichtigt, die Kunden aus Finnland akzeptieren. Anschließend haben wir das Gesamtangebot jeder Börse verglichen. Die Platzierung spiegelt die Einschätzung unserer Redaktion zum Gesamtpaket wider. Der CWR Score auf den einzelnen Karten bewertet dagegen jede Börse für sich. Deshalb können manche Börsen trotz eines höheren Scores weiter unten stehen.
Ja. In Finnland darfst du Kryptowährungen kaufen, halten und handeln. Die Finanzaufsichtsbehörde Finnlands (Finanssivalvonta, FIN-FSA) ist dort die zuständige Behörde im Rahmen der MiCA, dem EU-Regelwerk für Kryptounternehmen. Vor der MiCA mussten sich Kryptounternehmen bei der Finanzaufsichtsbehörde (FIN-FSA) als Anbieter virtueller Währungen registrieren. Diese Registrierung wurde durch die MiCA-Lizenzierung abgelöst.
Eine Börse mit MiCA-Lizenz aus einem beliebigen EU-Land darf Kunden in Finnland bedienen. Eine Lizenz aus Malta, den Niederlanden oder Spanien gilt also genauso wie eine aus Helsinki. Börsen ohne MiCA-Lizenz werden nicht von einer EU-Aufsichtsbehörde überwacht. Das bedeutet, dass die Anlegerschutzregeln der MiCA für dein dort verwahrtes Geld nicht gelten.
In Finnland gelten Gewinne aus dem Verkauf von Kryptowährungen, dem Tausch gegen einen anderen Coin oder dem Bezahlen mit Kryptowährungen als Kapitalgewinne. Darauf werden 30 Prozent Steuern fällig, bei Kapitaleinkünften über 30.000 Euro pro Jahr 34 Prozent. Coins gelten in der Reihenfolge ihres Kaufs als verkauft, nach dem FIFO-Prinzip. Gewinne sind steuerfrei, wenn die Verkaufspreise aller im Laufe des Jahres veräußerten Vermögenswerte zusammen höchstens 1.000 Euro betragen. Verluste werden zunächst von Kapitalgewinnen und anschließend von anderen Kapitaleinkünften abgezogen. Nicht genutzte Verluste können fünf Jahre lang vorgetragen werden.
Erträge aus Staking und Lending werden als Kapitaleinkünfte besteuert. Maßgeblich ist ihr Euro-Wert, sobald sie auf deinem Konto oder in deiner Wallet eingehen. Mining-Erträge gelten in der Regel als Einkommen aus Erwerbstätigkeit. In MyTax (OmaVero) gibst du Gewinne und Verluste unter „Kapitaleinkünfte, Kapitalgewinne“ an und wählst „Kryptowerte“ als Vermögensart. Erträge aus Staking gehören in die Kategorie „Sonstige Kapitaleinkünfte“. Nach den EU-Vorschriften der DAC8 erfassen Kryptoanbieter ab 2026 die Transaktionen ihrer Kunden und melden sie den Steuerbehörden. Die ersten Meldungen sind 2027 fällig.
Diese Übersicht ist keine Steuerberatung. Steuerregeln können sich ändern und hängen von deiner persönlichen Situation ab. Erkundige dich deshalb vor der Abgabe deiner Steuererklärung bei der finnischen Steuerverwaltung (Vero) oder einer Steuerberatung.
Offizielle Quellen, geprüft im September 2026: Vero: Einkünfte aus Kryptowerten und virtuellen Währungen angeben; Vero: Besteuerung von Kryptowerten (ausführliche Anleitung, 18. Dezember 2025); Europäische Kommission: Meldung von Kryptowerten nach DAC8.
Deinen ersten Bitcoin oder Ethereum in Finnland zu kaufen, ist unkompliziert. Du brauchst nur eine passende Börse und musst ein paar Schritte erledigen.
Für die meisten Menschen in Finnland bietet OKX EU die beste Kombination aus niedrigen Gebühren, unkomplizierten Euro-Einzahlungen und Futures unter einer MiCA-Lizenz. Bitvavo ist die günstigere und einfachere Wahl, wenn du nur kaufen und halten möchtest. Kraken hat die größte Coin-Auswahl und günstige Futures. Coinbase ist die einsteigerfreundlichste App für den ersten Kauf. Bitpanda eignet sich, wenn du Aktien-Token und ETFs im selben Konto halten möchtest und höhere Gebühren in Kauf nimmst. Bitunix bietet die niedrigsten Gebühren und die meisten Tools. Da die Börse aber weder eine MiCA-Lizenz noch Euro-Auszahlungen bietet, kommt sie nur für erfahrene Trader infrage, die dieses Risiko akzeptieren.
Ja. In Finnland ist es legal, Kryptowährungen zu kaufen, zu halten und damit zu handeln. Die finnische Finanzaufsichtsbehörde (FIN-FSA) ist in Finnland für die Umsetzung von MiCA zuständig. Jede Börse mit einer MiCA-Lizenz aus einem EU-Land darf Kunden in Finnland bedienen.
Coinbase hat eine sehr einfache App und eine MiCA-Lizenz. Bitvavo ist ebenfalls leicht zu bedienen und bietet kostenlose SEPA-Einzahlungen sowie niedrige Spot-Gebühren. Beide eignen sich gut für den ersten Kauf.
Ja, bei den meisten hier vorgestellten Börsen. OKX EU, Kraken, Coinbase, Bitvavo und Bitstamp akzeptieren SEPA-Einzahlungen und bieten Auszahlungen per SEPA an. Bei Bitunix kannst du Euro per SEPA einzahlen, aber nur Kryptowährungen auszahlen.
OKX EU, Kraken, Coinbase und Bitstamp bieten EU-Kunden Futures unter EU-Lizenzen an. Auch Bitunix bietet Futures an und ermöglicht deutlich höhere Hebel. Die Plattform besitzt jedoch keine MiCA-Lizenz.
Kein EU-Regulator beaufsichtigt das Unternehmen, das dein Geld verwahrt. Der Anlegerschutz nach MiCA gilt für dich nicht. Gerät die Börse in Schwierigkeiten, bist du deutlich schlechter geschützt als auf einer Plattform mit MiCA-Lizenz.
Gewinne aus Kryptowährungen können in Finnland steuerpflichtig sein. Die Einzelheiten findest du oben im Abschnitt „Wie werden Kryptowährungen in Finnland besteuert?“. Halte außerdem jede deiner Transaktionen fest.