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7 beste Krypto-Börsen in Frankreich (2026)

Vergleiche die besten Krypto-Börsen in Frankreich für 2026: MiCA-Lizenzen, SEPA-Einzahlungen und -Auszahlungen, Gebühren, Coins, Futures und die wichtigsten Nachteile der einzelnen Börsen.

Auf dieser Seite
Wichtigste Erkenntnisse
  • Coinbase ist unsere erste Wahl für Einsteiger in Frankreich, die eine MiCA-lizenzierte App mit SEPA-Überweisungen und Futures suchen.
  • Bitvavo zählt zu den lizenzierten Börsen mit den niedrigsten Spot-Gebühren und bietet kostenlose SEPA-Einzahlungen. Futures gibt es dort allerdings nicht.
  • Phemex hat niedrige Gebühren und die größte Auswahl an Coins in diesem Vergleich. Eine MiCA-Lizenz besitzt die Börse jedoch nicht, sie wird also von keiner EU-Aufsichtsbehörde überwacht.
Top-Empfehlung 2026
1

Coinbase

Spot-Gebühren (Maker/Taker)0.25% / 0.5%
Assets402
Max. Hebel10×
KYCErforderlich
  • MiCA-Lizenz der luxemburgischen CSSF
  • Euro-Einzahlungen und -Auszahlungen per SEPA
  • Niedrige Futures-Gebühren
Akzeptiert Kunden aus Frankreich
2

Bitpanda

Spot-Gebühren (Maker/Taker)1.49% / 1.49%
Assets575
Max. Hebel—
KYCErforderlich
  • MiCA-Lizenz der österreichischen FMA
  • Krypto, Aktien, ETFs und Edelmetalle in einem Konto
  • Viele Möglichkeiten für Euro-Einzahlungen, darunter SEPA und Klarna
Akzeptiert Kunden aus Frankreich
6.4CWR-Score
Bonusbis zu 100€
4

Kraken

Spot-Gebühren (Maker/Taker)0.4% / 0.8%
Assets679
Max. Hebel10×
KYCErforderlich
  • MiCA-Lizenz der irischen Zentralbank
  • Große Auswahl an Coins und Futures für Nutzer in Frankreich
  • Viele Möglichkeiten für Ein- und Auszahlungen in Euro
Akzeptiert Kunden aus Frankreich
6

Bit2Me

Spot-Gebühren (Maker/Taker)—
Assets190
Max. Hebel—
KYCErforderlich
  • MiCA-Lizenz der spanischen CNMV
  • Krypto-Debitkarte
  • Cold Storage für Vermögenswerte
Akzeptiert Kunden aus Frankreich
7

Bitstamp

Spot-Gebühren (Maker/Taker)0.3% / 0.4%
Assets118
Max. Hebel10×
KYCErforderlich
  • MiCA-Lizenz der luxemburgischen CSSF
  • Perpetual Futures für EU-Kunden
  • Kostenlose SEPA-Einzahlungen
Akzeptiert Kunden aus Frankreich

Alle Börsen im Vergleich auf einen Blick

BörseSpot-AssetsKryptoFutures-AssetsSpot-GebührenMaker/TakerFutures-GebührenMaker/TakerMax. Hebel Frankreich
1. CoinbaseBesuchen 4021310.25% / 0.5%0.05% / 0.05%10×Ja
2. BitpandaBesuchen 575—1.49% / 1.49%——Ja
3. PhemexBesuchen 1,0278160.1% / 0.1%0.01% / 0.06%100×Ja
4. KrakenBesuchen 6791770.4% / 0.8%0.02% / 0.05%10×Ja
5. BitvavoBesuchen 427—0.15% / 0.25%——Ja
6. Bit2MeBesuchen 190————Ja
7. BitstampBesuchen 118—0.3% / 0.4%—10×Ja

Die Spalte „ Frankreich“ wird laufend mit der Liste der Länder abgeglichen, in denen die jeweilige Börse Einschränkungen hat.

Die besten Kryptobörsen in Frankreich

Coinbase ist unsere erste Wahl für alle in Frankreich, die eine einfache und bekannte App mit MiCA-Lizenz suchen. Die Börse ermöglicht SEPA-Überweisungen in beide Richtungen und bietet neben dem Spot-Handel auch Futures. Darüber hinaus solltest du vier Punkte vergleichen: die Lizenz, Ein- und Auszahlungen in Euro, die Kosten pro Trade sowie die Coins und Produkte, die du in Frankreich tatsächlich nutzen kannst.

Eine MiCA-Lizenz bedeutet, dass eine EU-Aufsichtsbehörde das Unternehmen überwacht, bei dem dein Geld liegt, und dass für dich der Anlegerschutz der MiCA gilt. Eine Lizenz aus einem beliebigen EU-Land berechtigt eine Börse dazu, Kunden in Frankreich zu bedienen. Alle folgenden Börsen haben eine solche Lizenz, außer Phemex. Berücksichtige das, wenn du die niedrigen Gebühren abwägst.

1. Coinbase

Coinbase betreut Kunden in Frankreich über die Coinbase Luxembourg S.A. Das Unternehmen verfügt über eine MiCA-Lizenz der luxemburgischen CSSF. Die App ist einfach genug, um den ersten Kauf unkompliziert abzuwickeln. Der Futures-Handel läuft über ein separates, von der CySEC lizenziertes Unternehmen. Dabei ist ein Hebel von bis zu 10x möglich. Wegen der MiCA-Regeln kannst du außerdem weder USDT noch andere Stablecoins ohne MiCA-Zulassung handeln und auch keine USDC-Rewards erhalten. Stattdessen handelst du in Euro oder USDC.

Euro kannst du per SEPA, Karte oder PayPal einzahlen. Auszahlungen sind per SEPA oder Banküberweisung möglich. Kunden in Frankreich zahlen bei Limit-Orders 0.25% und bei Market-Orders 0.5%. Für regelmäßige Käufe ist das teuer. Beim Futures-Handel fallen für Maker und Taker 0.05% an. Das Angebot umfasst 131 Märkte. Im Spot-Handel gibt es 402 Coins.

Um dein Konto uneingeschränkt nutzen zu können, musst du deine Identität verifizieren. Coinbase veröffentlicht einen Nachweis über die Reserven und verwahrt Vermögenswerte im Cold Storage. Die Börse wurde 2012 gegründet. Einen festen Hauptsitz gibt es nicht, Coinbase arbeitet als Remote-Unternehmen. Mitgründer Brian Armstrong ist CEO. Das größte Risiko ist eine Kontoübernahme: 2021 wurden die Konten von mehr als 6.000 Kunden kompromittiert. Aktiviere deshalb Zwei-Faktor-Authentifizierung und Adress-Whitelisting, bevor du größere Beträge einzahlst.

Wichtige Punkte

  • Coinbase Luxembourg S.A. besitzt die MiCA-Lizenz und wird von der CSSF beaufsichtigt.
  • Kunden in Frankreich stehen 402 Coins im Spot-Handel und Futures mit einem Hebel von bis zu 10x zur Verfügung, USDT jedoch nicht.
  • SEPA funktioniert für Ein- und Auszahlungen. Der größte Nachteil sind die Spot-Gebühren von 0.25% für Maker und 0.5% für Taker.

Was uns gefällt

  • MiCA-Lizenz der luxemburgischen CSSF
  • Euro-Einzahlungen und -Auszahlungen per SEPA
  • Niedrige Futures-Gebühren
  • Proof of Reserves und Cold Storage
  • Einfache App für Einsteiger

Was dagegen spricht

  • Hohe Spot-Gebühren
  • Kein USDT und keine anderen Stablecoins, die nicht MiCA-konform sind
  • Kundenkonten wurden in der Vergangenheit kompromittiert
  • ID-Verifizierung erforderlich

2. Bitpanda

Bei Bitpanda hast du Kryptowährungen, Aktien, ETFs und Edelmetalle in einem Konto. Das passt zu dir, wenn du lieber ein einziges Portfolio aufbaust, statt mehrere Apps parallel zu nutzen. Die Bitpanda GmbH verfügt über eine MiCA-Lizenz der österreichischen Finanzmarktaufsicht (FMA). Neben 575 Coins findest du 7,758 Aktien und 2,638 ETFs.

Bei den Einzahlungsmöglichkeiten hast du die Wahl: SEPA, Banküberweisung, Karte, Skrill, Neteller, Klarna oder iDEAL. Auszahlungen sind per Banküberweisung oder in Kryptowährungen möglich. Der Nachteil sind die Kosten: In der Standard-App zahlen Maker und Taker jeweils 1.49%. Bei häufigem Handel schmälert das die Rendite schnell. Bitpanda Fusion, die erweiterte Handelsoberfläche, hat eine eigene Gebührenstaffel, die sich nach dem Handelsvolumen richtet und bei 0,25 % beginnt. Für Kunden in Frankreich gibt es keine Futures.

Vor der ersten Einzahlung musst du die Verifizierung abschließen. Sparpläne und der Bitpanda Crypto Index übernehmen das passive Investieren für dich. Christian Trummer hat Bitpanda im Jahr 2014 mitgegründet. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Vienna und wird von CEO Eric Demuth geführt. Bitpanda veröffentlicht keinen Proof of Reserves. Daher kannst du nicht selbst überprüfen, ob die Kundenguthaben vollständig gedeckt sind.

Wichtige Punkte

  • Die Bitpanda GmbH ist von der österreichischen FMA gemäß MiCA lizenziert.
  • In Frankreich kannst du Kryptowährungen, Aktien, ETFs und Edelmetalle kaufen, aber keine Futures handeln.
  • Bei Euro-Einzahlungen hast du viele Möglichkeiten. Die Standardgebühr von 1.49% pro Trade macht Bitpanda jedoch für aktive Trader teuer.

Was uns gefällt

  • MiCA-Lizenz der österreichischen FMA
  • Krypto, Aktien, ETFs und Edelmetalle in einem Konto
  • Viele Möglichkeiten für Euro-Einzahlungen, darunter SEPA und Klarna
  • Sparpläne und Krypto-Indizes

Was dagegen spricht

  • Hohe Handelsgebühren
  • Keine Futures
  • Kein Proof of Reserves

3. Phemex

Phemex lockt mit niedrigen Gebühren und einer riesigen Auswahl an Märkten. Die Börse bietet 1,027 Spot-Coins und Futures auf 816 Coins mit bis zu 100x Hebel. Phemex hat keine MiCA-Lizenz. Das bedeutet, dass keine EU-Aufsichtsbehörde das Unternehmen beaufsichtigt, bei dem dein Geld liegt. Auch der Anlegerschutz nach MiCA gilt für dich nicht.

Für Spot-Trades zahlen Maker und Taker 0.1%. Bei Futures fallen für Limit-Orders 0.01% und für Market-Orders 0.06% an. Du kannst Euro per SEPA, Karte, Apple Pay oder Google Pay einzahlen. Möglich sind auch Einzahlungen über Anbieter wie MoonPay und Banxa. Auszahlungen erfolgen per Banküberweisung oder in Kryptowährungen. Außerdem gibt es Copy Trading, Trading-Bots und ein Demokonto.

Neue Nutzer müssen ihre Identität verifizieren. Phemex veröffentlicht außerdem einen Proof of Reserves. Die Börse ging 2019 an den Start und hat ihren Sitz in Singapore. Mitgegründet wurde sie von Jack Tao, der auch CEO ist. Am meisten gibt die Sicherheitsbilanz Anlass zur Sorge: Im Januar 2025 wurden Kryptowährungen im Wert von rund 85 Millionen US-Dollar aus den Hot Wallets gestohlen. Lass deshalb nur den Betrag auf der Börse, mit dem du gerade handelst.

Das Wichtigste

  • Phemex hat keine MiCA-Lizenz. Daher beaufsichtigt keine EU-Aufsichtsbehörde dein Konto.
  • Die Börse bietet hier die größte Auswahl: Futures auf 816 Coins und bis zu 100x Hebel.
  • Einzahlungen per SEPA sind möglich und die Gebühren niedrig. Der Hot-Wallet-Hack von 2025 ist jedoch eine ernst zu nehmende Warnung.

Was uns gefällt

  • Niedrige Spot-Gebühren von 0.1% für Maker und Taker
  • Futures mit einem Hebel von bis zu 100x
  • Riesige Coin-Auswahl
  • Copy-Trading und Trading-Bots
  • SEPA-Einzahlungen möglich

Was dagegen spricht

  • Keine MiCA-Lizenz
  • Kürzlicher Hot-Wallet-Hack
  • Für neue Nutzer ist jetzt eine Identitätsprüfung erforderlich

4. Kraken

Kraken bietet Tradern in Frankreich unter den hier zugelassenen Börsen die größte Auswahl an Kryptowährungen. Die Plattform wird von Payward Europe Solutions Limited betrieben, die im Rahmen von MiCA von der Central Bank of Ireland beaufsichtigt wird. Du kannst 679 Kryptowährungen am Spotmarkt handeln, mit bis zu 10x auf Margin traden und über ein von der CySEC lizenziertes Unternehmen Futures auf 177 Märkten handeln. Dabei gilt ein Hebel-Limit von 10x. USDT und acht weitere Stablecoins sind nicht handelbar. Wenn du anderswo an USDT-Paare gewöhnt bist, handelst du hier stattdessen gegen Euro.

Euro kannst du per SEPA, Banküberweisung, Karte, PayPal oder Apple Pay ein- und auszahlen. Für Einzahlungen steht auch Google Pay zur Verfügung. Am Spotmarkt zahlen Maker 0.4% und Taker 0.8%. Bei Futures liegen die Gebühren bei günstigen 0.02% und 0.05%.

Die Verifizierung ist verpflichtend. Kraken veröffentlicht einen Nachweis seiner Reserven und bietet die Möglichkeit, Auszahlungen auf bestimmte Adressen zu beschränken. Jesse Powell gründete die Börse mit, 2011 wurde sie gegründet. Ihr Sitz ist in San Francisco, USA, CEO ist David Ripley. Achte auf die Spot-Gebühr für Taker: Käufe zum Marktpreis kosten auf Dauer spürbar mehr. Nutze daher nach Möglichkeit Limit-Orders.

Die wichtigsten Punkte

  • Die MiCA-Zulassung von Kraken liegt bei Payward Europe Solutions Limited, die der Central Bank of Ireland untersteht.
  • Kunden in Frankreich können 679 Kryptowährungen am Spotmarkt und Futures mit bis zu 10x Hebel handeln, aber kein USDT.
  • SEPA, Karte und PayPal funktionieren für Ein- und Auszahlungen. Die 0.8% Spot-Gebühr für Taker ist der wichtigste Kostenpunkt, den du vermeiden solltest.

Was uns gefällt

  • MiCA-Lizenz der irischen Zentralbank
  • Große Auswahl an Coins und Futures für Nutzer in Frankreich
  • Viele Möglichkeiten für Ein- und Auszahlungen in Euro
  • Proof of Reserves veröffentlicht
  • Niedrige Futures-Gebühren

Was dagegen spricht

  • Hohe Taker-Gebühr beim Spot-Handel
  • Kein USDT-Handel
  • Identitätsprüfung erforderlich

5. Bitvavo

Wenn du Kryptowährungen hauptsächlich in Euro kaufst und hältst, bietet Bitvavo günstigen Spot-Handel auf einer unkomplizierten Börse mit Fokus auf den Euro. Bitvavo B.V. verfügt über eine MiCA-Lizenz der niederländischen Finanzmarktaufsicht (AFM). Die meisten der 427 Coins kannst du direkt gegen Euro handeln.

Einzahlungen per SEPA sind kostenlos. Du kannst außerdem mit Karte, PayPal, Bancontact, Apple Pay oder EPS bezahlen. Für Einzahlungen per Karte und PayPal fällt allerdings eine Gebühr an. Auszahlungen erfolgen per SEPA oder in Kryptowährungen. Kunden in Frankreich zahlen eine Maker-Gebühr von 0.15% und eine Taker-Gebühr von 0.25%. Futures und Margin-Handel gibt es nicht. Bitvavo eignet sich daher für Spot-Käufe, nicht aber für gehebeltes Trading.

Du musst deine Identität verifizieren. Bitvavo veröffentlicht einen Nachweis über die Reserven. Das Staking und Lending des Unternehmens fallen nicht in den Anwendungsbereich von MiCA. Die Lizenz deckt diese Dienste daher nicht ab. Bitvavo wurde 2018 in Amsterdam gegründet und wird von Mitgründer und CEO Mark Nuvelstijn geführt. Die wichtigste Einschränkung ist ein tägliches Auszahlungslimit von €25,000. Wenn du eine große Summe abheben willst, kann das mehrere Tage dauern.

Wichtige Punkte

  • Bitvavo B.V. ist von der niederländischen AFM nach MiCA lizenziert.
  • Die Börse bietet ausschließlich Spot-Handel mit 427 Coins, keine Futures und keinen Margin-Handel.
  • Kostenlose SEPA-Einzahlungen sowie Maker-Gebühren von 0.15% und Taker-Gebühren von 0.25% machen regelmäßige Käufe günstig.

Was uns gefällt

  • Niedrige Gebühren im Spot-Handel
  • Kostenlose SEPA-Einzahlungen
  • MiCA-Lizenz der niederländischen AFM
  • Veröffentlichter Nachweis der Reserven

Was dagegen spricht

  • Keine Futures oder Margin
  • Tägliches Auszahlungslimit
  • Einzahlungen per Karte und PayPal kosten extra

6. Bit2Me

Bit2Me6.1/10Besuchen

Bit2Me ist über Bitcoinforme S.L. von der spanischen CNMV gemäß MiCA lizenziert. Die spanische Kryptobörse kannst du mit einer EU-Lizenz auch in Frankreich nutzen. Auf dem Spotmarkt sind 190 Coins gelistet. Das sind weniger als bei den meisten Börsen in diesem Ranking. Prüfe daher vor der Anmeldung, ob deine Coins dabei sind.

Kunden in Frankreich können keine Futures handeln. Wer mit Hebel handeln möchte, braucht deshalb eine andere Börse. Bit2Me bietet eine Debitkarte, mit der du dein Guthaben ausgeben kannst, und hat mit B2M einen eigenen Token.

Eine Identitätsprüfung ist verpflichtend, und Bit2Me verwahrt Vermögenswerte im Cold Storage. Bit2Me wurde 2014 in Elche, Spain von Leif Ferreira und Andrei Manuel gegründet. Heute leiten die Co-CEOs Leif Ferreira und Koh Onozawa Martinez das Unternehmen. Bit2Me veröffentlicht keinen Proof of Reserves. Du musst dich also darauf verlassen, dass die Börse ihr Wort hält und alle Kundenguthaben vollständig gedeckt sind.

Die wichtigsten Punkte

  • Bit2Me besitzt über Bitcoinforme S.L. eine MiCA-Lizenz der spanischen CNMV.
  • In Frankreich ist nur der Spot-Handel möglich. Angeboten werden 190 Coins und eine Debitkarte.
  • Der fehlende Proof of Reserves ist die größte Schwäche der Börse.

Was uns gefällt

  • MiCA-Lizenz der spanischen CNMV
  • Krypto-Debitkarte
  • Cold Storage für Vermögenswerte

Was dagegen spricht

  • Keine Futures
  • Kein Nachweis der Reserven
  • Weniger Coins als bei den meisten Konkurrenten

7. Bitstamp

Bitstamp zählt zu den ältesten Namen der Kryptobranche. In Frankreich ist die Börse über Bitstamp Europe S.A. vertreten, die eine MiCA-Lizenz der luxemburgischen CSSF besitzt. Kunden in Frankreich können über eine slowenische MiFID-Gesellschaft 20 Perpetual-Futures-Märkte handeln, mit einem Hebel von bis zu 10x. USDT, DAI, PYUSD und WBTC dürfen unter MiCA nicht gehandelt werden. Stattdessen nutzt du Euro-Handelspaare.

SEPA-Einzahlungen sind kostenlos, SEPA-Auszahlungen kosten 3 €. Du kannst dein Konto auch per Karte, PayPal, Apple Pay oder Google Pay aufladen. Für den Spot-Handel fallen Maker-Gebühren von 0.3% und Taker-Gebühren von 0.4% an. Damit sind die Gebühren höher als bei Bitvavo. Zur Auswahl stehen 118 Coins. In diesem Ranking ist das die kürzeste Liste.

Die Verifizierung ist verpflichtend. Bitstamp veröffentlicht außerdem keinen Proof of Reserves. Daher lässt sich nicht öffentlich überprüfen, ob die Reserven den Kundenguthaben entsprechen. Mitgegründet wurde die Börse von Nejc Kodrič im Jahr 2011. Ihr Sitz ist in Luxembourg. CEO ist Jean-Baptiste Graftieau. Seit Juni 2025 gehört Bitstamp zu Robinhood. 2015 wurden bei einem Phishing-Angriff rund 19.000 BTC aus der Hot Wallet gestohlen. Das liegt lange zurück, zeigt aber, warum es sinnvoll ist, Coins für die langfristige Aufbewahrung in die eigene Wallet zu übertragen.

Die wichtigsten Punkte

  • Bitstamp Europe S.A. ist von der luxemburgischen CSSF unter MiCA lizenziert.
  • Kunden in Frankreich können Spot-Handel und 20 Perpetual-Futures-Märkte mit einem Hebel von bis zu 10x nutzen.
  • SEPA-Einzahlungen sind kostenlos. Die Auswahl an Coins ist jedoch klein, und ein Proof of Reserves fehlt.

Was uns gefällt

  • MiCA-Lizenz der luxemburgischen CSSF
  • Perpetual Futures für EU-Kunden
  • Kostenlose SEPA-Einzahlungen
  • Lange Geschäftshistorie

Was dagegen spricht

  • Höhere Gebühren im Spot-Handel als bei einigen Konkurrenten
  • Kleine Coin-Auswahl
  • Kein Nachweis der Reserven
  • Ein Hot-Wallet-Hack in der Vergangenheit

So haben wir die Börsen bewertet

Unsere Redaktion hat die besten Kryptobörsen für Trader in Frankreich ausgewählt, getestet und eingeordnet. Zunächst haben wir Börsen berücksichtigt, die Kunden in Frankreich akzeptieren, und anschließend das Gesamtangebot jeder Plattform beurteilt. Die Reihenfolge spiegelt die Gesamtbewertung unserer Redaktion wider. Der CWR Score auf den einzelnen Karten bewertet dagegen jeweils nur die betreffende Börse. Deshalb können weiter unten platzierte Börsen einen höheren Score haben.

  • EU-Lizenz: Hat die Börse eine MiCA-Lizenz und welche Aufsichtsbehörde überwacht sie?
  • Euro-Einzahlungen und -Auszahlungen: SEPA und weitere Möglichkeiten, Euro ein- und auszuzahlen.
  • Handelsgebühren: Maker- und Taker-Gebühren für Spot-Handel und Futures.
  • Märkte: Welche Coins und Produkte kannst du in Frankreich nutzen?
  • Sicherheitsbilanz: Frühere Vorfälle, Proof of Reserves und Kontoschutz.

Ja. In Frankreich darfst du Kryptowährungen kaufen, halten und handeln. Die AMF (Autorité des marchés financiers) ist in Frankreich für MiCA-Lizenzen zuständig. Vor Einführung der MiCA mussten sich Kryptounternehmen bei der AMF als Anbieter von Dienstleistungen für digitale Vermögenswerte (PSAN) registrieren. Die MiCA-Lizenzierung hat diese Registrierung abgelöst.

Eine Börse mit MiCA-Lizenz aus einem beliebigen EU-Land darf Kunden in Frankreich bedienen. So sind Coinbase, Bitpanda, Kraken, Bitvavo, Bit2Me und Bitstamp hier tätig. Börsen ohne MiCA-Lizenz, etwa Phemex, werden nicht von einer EU-Aufsichtsbehörde überwacht.

Wie werden Kryptowährungen in Frankreich besteuert?

In Frankreich werden Gewinne aus dem Verkauf von Kryptowährungen gegen Euro oder aus dem Bezahlen von Waren und Dienstleistungen mit Kryptowährungen pauschal mit 31,4 % besteuert. Dieser Satz setzt sich aus 12,8 % Einkommensteuer und 18,6 % Sozialabgaben zusammen. Alternativ kannst du dich für den progressiven Einkommensteuertarif entscheiden. Der Tausch einer Kryptowährung gegen eine andere ist zum Zeitpunkt des Tauschs nicht steuerpflichtig.

Bleiben die gesamten Kryptoverkäufe deines Haushalts im Jahr bei höchstens 305 Euro, sind die Gewinne steuerfrei. Wird dieser Betrag überschritten, sind alle Gewinne steuerpflichtig. Gewinne und Verluste gibst du zusammen mit deiner Einkommensteuererklärung auf dem Formular 2086 an. Konten bei ausländischen Kryptoplattformen musst du auf dem Formular 3916-bis deklarieren. Nach den DAC8-Regeln der EU erfassen Kryptoanbieter ab 2026 die Transaktionen ihrer Kunden und melden sie den Steuerbehörden. Die ersten Meldungen sind 2027 fällig.

Dies ist ein allgemeiner Überblick und keine Steuerberatung. Die Steuervorschriften können sich ändern und hängen von deiner persönlichen Situation ab. Erkundige dich deshalb vor der Abgabe deiner Steuererklärung beim französischen Finanzamt (impots.gouv.fr) oder bei einem Steuerberater.

Offizielle Quellen, geprüft im September 2026: impots.gouv.fr: Gewinne aus digitalen Vermögenswerten angeben (aktualisiert im Juli 2026); impots.gouv.fr: Formular 2086 für Einkünfte aus dem Jahr 2025; impots.gouv.fr: wichtigste Änderungen für Einkünfte aus dem Jahr 2025; Europäische Kommission: Meldung von Krypto-Assets nach DAC8.

So kaufst du Kryptowährungen in Frankreich

Für deinen ersten Bitcoin oder Ethereum in Frankreich brauchst du einen Ausweis, ein französisches Bankkonto und nach der Wahl einer Börse nur ein paar Minuten.

  1. Wähle eine MiCA-lizenzierte Börse. In Frankreich ist die AMF (Autorité des marchés financiers) für MiCA-Lizenzen zuständig. Eine MiCA-Lizenz aus einem anderen EU-Land gilt aber ebenfalls für Frankreich. Deshalb zählen sowohl die luxemburgische Lizenz von Coinbase als auch die irische Lizenz von Kraken.
  2. Eröffne ein Konto und bestätige deine Identität. Registriere dich mit deiner E-Mail-Adresse, lade ein Ausweisdokument hoch und mach gegebenenfalls ein Selfie zur Verifizierung. Die meisten Börsen lassen dich erst einzahlen oder handeln, wenn du diese Schritte abgeschlossen hast.
  3. Zahle Euro per SEPA ein. Überweise den Betrag von deinem Bankkonto. Bei Bitvavo und Bitstamp sind SEPA-Einzahlungen kostenlos.
  4. Kaufe am Spot-Markt. Wähle Bitcoin, Ethereum oder einen anderen Coin wie Solana oder XRP. Nutze nach Möglichkeit eine Limit-Order, denn bei den meisten dieser Börsen sind Maker-Gebühren niedriger als Taker-Gebühren.
  5. Sichere deine Coins und bewahre deine Unterlagen auf. Aktiviere die Zwei-Faktor-Authentifizierung. Überlege außerdem, langfristige Bestände in eine eigene Wallet zu übertragen, und dokumentiere jeden Trade für deine Steuererklärung.

Fazit

Für die meisten Menschen in Frankreich ist Coinbase der einfachste Einstieg. Die Börse hat eine MiCA-Lizenz, unterstützt SEPA-Überweisungen in beide Richtungen und bietet neben dem Spot-Handel auch Futures. Die Spot-Gebühren sind allerdings hoch. Wenn du nur kaufen und halten willst, ist Bitvavo die günstigere Wahl. Kraken bietet die größte Auswahl an Coins und Futures unter den lizenzierten Börsen. Bitpanda passt zu dir, wenn du Aktien und ETFs im selben Konto handeln möchtest. Phemex hat niedrige Gebühren und eine riesige Marktauswahl. Ziehe die Plattform aber nur in Betracht, wenn du bereit bist, ohne MiCA-Schutz zu handeln.

Fragen

Häufige Fragen

Ja. Kryptowährungen zu kaufen, zu halten und zu handeln ist in Frankreich legal. Die AMF ist in Frankreich für MiCA-Lizenzen zuständig. Börsen mit einer MiCA-Lizenz aus einem EU-Land dürfen Kunden in Frankreich bedienen.

Coinbase ist der einfachste Einstieg. Die App ist leicht zu bedienen. Außerdem besitzt Coinbase eine MiCA-Lizenz der luxemburgischen CSSF und ermöglicht Euro-Einzahlungen und -Auszahlungen per SEPA. Die Spot-Gebühren sind hoch. Nutze deshalb nach Möglichkeit Limit-Orders.

Bitvavo zählt zu den MiCA-lizenzierten Börsen mit den niedrigsten Spot-Gebühren. SEPA-Einzahlungen sind kostenlos. Die Börse bietet nur Spot-Handel, keine Futures oder den Handel mit Hebel.

Ja. Coinbase, Kraken und Bitstamp bieten Kunden in Frankreich über EU-lizenzierte Unternehmen Futures an. Der Hebel ist dabei auf das Zehnfache begrenzt. Phemex bietet deutlich höhere Hebel, besitzt aber keine MiCA-Lizenz.

MiCA schränkt Stablecoins ein, die den geltenden Vorschriften nicht entsprechen. Deshalb können Kunden in Frankreich bei Coinbase, Kraken und Bitstamp nicht mit USDT handeln. Stattdessen handeln sie gegen Euro oder zugelassene Stablecoins.

Phemex veröffentlicht einen Nachweis seiner Reserven, hat aber keine MiCA-Lizenz. Daher wird die Börse von keiner EU-Aufsichtsbehörde beaufsichtigt. Außerdem gingen im Januar 2025 rund 85 Millionen US-Dollar aus den Hot Wallets der Börse verloren. Lass dort deshalb nur das Guthaben, das du gerade für den Handel benötigst.