Coinbase
- MiCA-Lizenz der luxemburgischen CSSF
- Euro-Einzahlungen und -Auszahlungen per SEPA
- Niedrige Futures-Gebühren
Vergleiche die besten Krypto-Börsen in Frankreich für 2026: MiCA-Lizenzen, SEPA-Einzahlungen und -Auszahlungen, Gebühren, Coins, Futures und die wichtigsten Nachteile der einzelnen Börsen.
| Börse | Spot-AssetsKrypto | Futures-Assets | Spot-GebührenMaker/Taker | Futures-GebührenMaker/Taker | Max. Hebel | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1. CoinbaseBesuchen | 402 | 131 | 0.25% / 0.5% | 0.05% / 0.05% | 10× | Ja |
| 2. BitpandaBesuchen | 575 | — | 1.49% / 1.49% | — | — | Ja |
| 3. PhemexBesuchen | 1,027 | 816 | 0.1% / 0.1% | 0.01% / 0.06% | 100× | Ja |
| 4. KrakenBesuchen | 679 | 177 | 0.4% / 0.8% | 0.02% / 0.05% | 10× | Ja |
| 5. BitvavoBesuchen | 427 | — | 0.15% / 0.25% | — | — | Ja |
| 6. Bit2MeBesuchen | 190 | — | — | — | — | Ja |
| 7. BitstampBesuchen | 118 | — | 0.3% / 0.4% | — | 10× | Ja |
| Börse | Spot | Futures | Optionen | P2P | Demo-Trading | Copy-Trading | Trading-Bots | Kredite | Kreditvergabe | Staking | Debitkarte | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1. CoinbaseBesuchen | Ja | |||||||||||
| 2. BitpandaBesuchen | Ja | |||||||||||
| 3. PhemexBesuchen | Ja | |||||||||||
| 4. KrakenBesuchen | Ja | |||||||||||
| 5. BitvavoBesuchen | Ja | |||||||||||
| 6. Bit2MeBesuchen | Ja | |||||||||||
| 7. BitstampBesuchen | Ja |
| Börse | Punktzahl | Gegründet | Hauptsitz | Gründer | CEO | KYC | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1. CoinbaseBesuchen | 7.7 | 2012 | Remote | Brian Armstrong | Brian Armstrong | Erforderlich | Ja |
| 2. BitpandaBesuchen | 6.4 | 2014 | Vienna | Christian Trummer | Eric Demuth | Erforderlich | Ja |
| 3. PhemexBesuchen | 7 | 2019 | Singapore | Jack Tao | Jack Tao | Kein KYC | Ja |
| 4. KrakenBesuchen | 9.3 | 2011 | San Francisco, USA | Jesse Powell | David Ripley | Erforderlich | Ja |
| 5. BitvavoBesuchen | 8.9 | 2018 | Amsterdam | Mark Nuvelstijn | Mark Nuvelstijn | Erforderlich | Ja |
| 6. Bit2MeBesuchen | 6.1 | 2014 | Elche, Spain | Leif Ferreira, Andrei Manuel (co-founders) | Leif Ferreira, Koh Onozawa Martinez (co-CEOs since 2024) | Erforderlich | Ja |
| 7. BitstampBesuchen | 7.2 | 2011 | Luxembourg | Nejc Kodrič | Jean-Baptiste Graftieau | Erforderlich | Ja |
Die Spalte „
Frankreich“ wird laufend mit der Liste der Länder abgeglichen, in denen die jeweilige Börse Einschränkungen hat.
Coinbase ist unsere erste Wahl für alle in Frankreich, die eine einfache und bekannte App mit MiCA-Lizenz suchen. Die Börse ermöglicht SEPA-Überweisungen in beide Richtungen und bietet neben dem Spot-Handel auch Futures. Darüber hinaus solltest du vier Punkte vergleichen: die Lizenz, Ein- und Auszahlungen in Euro, die Kosten pro Trade sowie die Coins und Produkte, die du in Frankreich tatsächlich nutzen kannst.
Eine MiCA-Lizenz bedeutet, dass eine EU-Aufsichtsbehörde das Unternehmen überwacht, bei dem dein Geld liegt, und dass für dich der Anlegerschutz der MiCA gilt. Eine Lizenz aus einem beliebigen EU-Land berechtigt eine Börse dazu, Kunden in Frankreich zu bedienen. Alle folgenden Börsen haben eine solche Lizenz, außer Phemex. Berücksichtige das, wenn du die niedrigen Gebühren abwägst.
Coinbase betreut Kunden in Frankreich über die Coinbase Luxembourg S.A. Das Unternehmen verfügt über eine MiCA-Lizenz der luxemburgischen CSSF. Die App ist einfach genug, um den ersten Kauf unkompliziert abzuwickeln. Der Futures-Handel läuft über ein separates, von der CySEC lizenziertes Unternehmen. Dabei ist ein Hebel von bis zu 10x möglich. Wegen der MiCA-Regeln kannst du außerdem weder USDT noch andere Stablecoins ohne MiCA-Zulassung handeln und auch keine USDC-Rewards erhalten. Stattdessen handelst du in Euro oder USDC.
Euro kannst du per SEPA, Karte oder PayPal einzahlen. Auszahlungen sind per SEPA oder Banküberweisung möglich. Kunden in Frankreich zahlen bei Limit-Orders 0.25% und bei Market-Orders 0.5%. Für regelmäßige Käufe ist das teuer. Beim Futures-Handel fallen für Maker und Taker 0.05% an. Das Angebot umfasst 131 Märkte. Im Spot-Handel gibt es 402 Coins.
Um dein Konto uneingeschränkt nutzen zu können, musst du deine Identität verifizieren. Coinbase veröffentlicht einen Nachweis über die Reserven und verwahrt Vermögenswerte im Cold Storage. Die Börse wurde 2012 gegründet. Einen festen Hauptsitz gibt es nicht, Coinbase arbeitet als Remote-Unternehmen. Mitgründer Brian Armstrong ist CEO. Das größte Risiko ist eine Kontoübernahme: 2021 wurden die Konten von mehr als 6.000 Kunden kompromittiert. Aktiviere deshalb Zwei-Faktor-Authentifizierung und Adress-Whitelisting, bevor du größere Beträge einzahlst.
Wichtige Punkte
Bei Bitpanda hast du Kryptowährungen, Aktien, ETFs und Edelmetalle in einem Konto. Das passt zu dir, wenn du lieber ein einziges Portfolio aufbaust, statt mehrere Apps parallel zu nutzen. Die Bitpanda GmbH verfügt über eine MiCA-Lizenz der österreichischen Finanzmarktaufsicht (FMA). Neben 575 Coins findest du 7,758 Aktien und 2,638 ETFs.
Bei den Einzahlungsmöglichkeiten hast du die Wahl: SEPA, Banküberweisung, Karte, Skrill, Neteller, Klarna oder iDEAL. Auszahlungen sind per Banküberweisung oder in Kryptowährungen möglich. Der Nachteil sind die Kosten: In der Standard-App zahlen Maker und Taker jeweils 1.49%. Bei häufigem Handel schmälert das die Rendite schnell. Bitpanda Fusion, die erweiterte Handelsoberfläche, hat eine eigene Gebührenstaffel, die sich nach dem Handelsvolumen richtet und bei 0,25 % beginnt. Für Kunden in Frankreich gibt es keine Futures.
Vor der ersten Einzahlung musst du die Verifizierung abschließen. Sparpläne und der Bitpanda Crypto Index übernehmen das passive Investieren für dich. Christian Trummer hat Bitpanda im Jahr 2014 mitgegründet. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Vienna und wird von CEO Eric Demuth geführt. Bitpanda veröffentlicht keinen Proof of Reserves. Daher kannst du nicht selbst überprüfen, ob die Kundenguthaben vollständig gedeckt sind.
Wichtige Punkte
Phemex lockt mit niedrigen Gebühren und einer riesigen Auswahl an Märkten. Die Börse bietet 1,027 Spot-Coins und Futures auf 816 Coins mit bis zu 100x Hebel. Phemex hat keine MiCA-Lizenz. Das bedeutet, dass keine EU-Aufsichtsbehörde das Unternehmen beaufsichtigt, bei dem dein Geld liegt. Auch der Anlegerschutz nach MiCA gilt für dich nicht.
Für Spot-Trades zahlen Maker und Taker 0.1%. Bei Futures fallen für Limit-Orders 0.01% und für Market-Orders 0.06% an. Du kannst Euro per SEPA, Karte, Apple Pay oder Google Pay einzahlen. Möglich sind auch Einzahlungen über Anbieter wie MoonPay und Banxa. Auszahlungen erfolgen per Banküberweisung oder in Kryptowährungen. Außerdem gibt es Copy Trading, Trading-Bots und ein Demokonto.
Neue Nutzer müssen ihre Identität verifizieren. Phemex veröffentlicht außerdem einen Proof of Reserves. Die Börse ging 2019 an den Start und hat ihren Sitz in Singapore. Mitgegründet wurde sie von Jack Tao, der auch CEO ist. Am meisten gibt die Sicherheitsbilanz Anlass zur Sorge: Im Januar 2025 wurden Kryptowährungen im Wert von rund 85 Millionen US-Dollar aus den Hot Wallets gestohlen. Lass deshalb nur den Betrag auf der Börse, mit dem du gerade handelst.
Das Wichtigste
Kraken bietet Tradern in Frankreich unter den hier zugelassenen Börsen die größte Auswahl an Kryptowährungen. Die Plattform wird von Payward Europe Solutions Limited betrieben, die im Rahmen von MiCA von der Central Bank of Ireland beaufsichtigt wird. Du kannst 679 Kryptowährungen am Spotmarkt handeln, mit bis zu 10x auf Margin traden und über ein von der CySEC lizenziertes Unternehmen Futures auf 177 Märkten handeln. Dabei gilt ein Hebel-Limit von 10x. USDT und acht weitere Stablecoins sind nicht handelbar. Wenn du anderswo an USDT-Paare gewöhnt bist, handelst du hier stattdessen gegen Euro.
Euro kannst du per SEPA, Banküberweisung, Karte, PayPal oder Apple Pay ein- und auszahlen. Für Einzahlungen steht auch Google Pay zur Verfügung. Am Spotmarkt zahlen Maker 0.4% und Taker 0.8%. Bei Futures liegen die Gebühren bei günstigen 0.02% und 0.05%.
Die Verifizierung ist verpflichtend. Kraken veröffentlicht einen Nachweis seiner Reserven und bietet die Möglichkeit, Auszahlungen auf bestimmte Adressen zu beschränken. Jesse Powell gründete die Börse mit, 2011 wurde sie gegründet. Ihr Sitz ist in San Francisco, USA, CEO ist David Ripley. Achte auf die Spot-Gebühr für Taker: Käufe zum Marktpreis kosten auf Dauer spürbar mehr. Nutze daher nach Möglichkeit Limit-Orders.
Die wichtigsten Punkte
Wenn du Kryptowährungen hauptsächlich in Euro kaufst und hältst, bietet Bitvavo günstigen Spot-Handel auf einer unkomplizierten Börse mit Fokus auf den Euro. Bitvavo B.V. verfügt über eine MiCA-Lizenz der niederländischen Finanzmarktaufsicht (AFM). Die meisten der 427 Coins kannst du direkt gegen Euro handeln.
Einzahlungen per SEPA sind kostenlos. Du kannst außerdem mit Karte, PayPal, Bancontact, Apple Pay oder EPS bezahlen. Für Einzahlungen per Karte und PayPal fällt allerdings eine Gebühr an. Auszahlungen erfolgen per SEPA oder in Kryptowährungen. Kunden in Frankreich zahlen eine Maker-Gebühr von 0.15% und eine Taker-Gebühr von 0.25%. Futures und Margin-Handel gibt es nicht. Bitvavo eignet sich daher für Spot-Käufe, nicht aber für gehebeltes Trading.
Du musst deine Identität verifizieren. Bitvavo veröffentlicht einen Nachweis über die Reserven. Das Staking und Lending des Unternehmens fallen nicht in den Anwendungsbereich von MiCA. Die Lizenz deckt diese Dienste daher nicht ab. Bitvavo wurde 2018 in Amsterdam gegründet und wird von Mitgründer und CEO Mark Nuvelstijn geführt. Die wichtigste Einschränkung ist ein tägliches Auszahlungslimit von €25,000. Wenn du eine große Summe abheben willst, kann das mehrere Tage dauern.
Wichtige Punkte
Bit2Me ist über Bitcoinforme S.L. von der spanischen CNMV gemäß MiCA lizenziert. Die spanische Kryptobörse kannst du mit einer EU-Lizenz auch in Frankreich nutzen. Auf dem Spotmarkt sind 190 Coins gelistet. Das sind weniger als bei den meisten Börsen in diesem Ranking. Prüfe daher vor der Anmeldung, ob deine Coins dabei sind.
Kunden in Frankreich können keine Futures handeln. Wer mit Hebel handeln möchte, braucht deshalb eine andere Börse. Bit2Me bietet eine Debitkarte, mit der du dein Guthaben ausgeben kannst, und hat mit B2M einen eigenen Token.
Eine Identitätsprüfung ist verpflichtend, und Bit2Me verwahrt Vermögenswerte im Cold Storage. Bit2Me wurde 2014 in Elche, Spain von Leif Ferreira und Andrei Manuel gegründet. Heute leiten die Co-CEOs Leif Ferreira und Koh Onozawa Martinez das Unternehmen. Bit2Me veröffentlicht keinen Proof of Reserves. Du musst dich also darauf verlassen, dass die Börse ihr Wort hält und alle Kundenguthaben vollständig gedeckt sind.
Die wichtigsten Punkte
Bitstamp zählt zu den ältesten Namen der Kryptobranche. In Frankreich ist die Börse über Bitstamp Europe S.A. vertreten, die eine MiCA-Lizenz der luxemburgischen CSSF besitzt. Kunden in Frankreich können über eine slowenische MiFID-Gesellschaft 20 Perpetual-Futures-Märkte handeln, mit einem Hebel von bis zu 10x. USDT, DAI, PYUSD und WBTC dürfen unter MiCA nicht gehandelt werden. Stattdessen nutzt du Euro-Handelspaare.
SEPA-Einzahlungen sind kostenlos, SEPA-Auszahlungen kosten 3 €. Du kannst dein Konto auch per Karte, PayPal, Apple Pay oder Google Pay aufladen. Für den Spot-Handel fallen Maker-Gebühren von 0.3% und Taker-Gebühren von 0.4% an. Damit sind die Gebühren höher als bei Bitvavo. Zur Auswahl stehen 118 Coins. In diesem Ranking ist das die kürzeste Liste.
Die Verifizierung ist verpflichtend. Bitstamp veröffentlicht außerdem keinen Proof of Reserves. Daher lässt sich nicht öffentlich überprüfen, ob die Reserven den Kundenguthaben entsprechen. Mitgegründet wurde die Börse von Nejc Kodrič im Jahr 2011. Ihr Sitz ist in Luxembourg. CEO ist Jean-Baptiste Graftieau. Seit Juni 2025 gehört Bitstamp zu Robinhood. 2015 wurden bei einem Phishing-Angriff rund 19.000 BTC aus der Hot Wallet gestohlen. Das liegt lange zurück, zeigt aber, warum es sinnvoll ist, Coins für die langfristige Aufbewahrung in die eigene Wallet zu übertragen.
Die wichtigsten Punkte
Unsere Redaktion hat die besten Kryptobörsen für Trader in Frankreich ausgewählt, getestet und eingeordnet. Zunächst haben wir Börsen berücksichtigt, die Kunden in Frankreich akzeptieren, und anschließend das Gesamtangebot jeder Plattform beurteilt. Die Reihenfolge spiegelt die Gesamtbewertung unserer Redaktion wider. Der CWR Score auf den einzelnen Karten bewertet dagegen jeweils nur die betreffende Börse. Deshalb können weiter unten platzierte Börsen einen höheren Score haben.
Ja. In Frankreich darfst du Kryptowährungen kaufen, halten und handeln. Die AMF (Autorité des marchés financiers) ist in Frankreich für MiCA-Lizenzen zuständig. Vor Einführung der MiCA mussten sich Kryptounternehmen bei der AMF als Anbieter von Dienstleistungen für digitale Vermögenswerte (PSAN) registrieren. Die MiCA-Lizenzierung hat diese Registrierung abgelöst.
Eine Börse mit MiCA-Lizenz aus einem beliebigen EU-Land darf Kunden in Frankreich bedienen. So sind Coinbase, Bitpanda, Kraken, Bitvavo, Bit2Me und Bitstamp hier tätig. Börsen ohne MiCA-Lizenz, etwa Phemex, werden nicht von einer EU-Aufsichtsbehörde überwacht.
In Frankreich werden Gewinne aus dem Verkauf von Kryptowährungen gegen Euro oder aus dem Bezahlen von Waren und Dienstleistungen mit Kryptowährungen pauschal mit 31,4 % besteuert. Dieser Satz setzt sich aus 12,8 % Einkommensteuer und 18,6 % Sozialabgaben zusammen. Alternativ kannst du dich für den progressiven Einkommensteuertarif entscheiden. Der Tausch einer Kryptowährung gegen eine andere ist zum Zeitpunkt des Tauschs nicht steuerpflichtig.
Bleiben die gesamten Kryptoverkäufe deines Haushalts im Jahr bei höchstens 305 Euro, sind die Gewinne steuerfrei. Wird dieser Betrag überschritten, sind alle Gewinne steuerpflichtig. Gewinne und Verluste gibst du zusammen mit deiner Einkommensteuererklärung auf dem Formular 2086 an. Konten bei ausländischen Kryptoplattformen musst du auf dem Formular 3916-bis deklarieren. Nach den DAC8-Regeln der EU erfassen Kryptoanbieter ab 2026 die Transaktionen ihrer Kunden und melden sie den Steuerbehörden. Die ersten Meldungen sind 2027 fällig.
Dies ist ein allgemeiner Überblick und keine Steuerberatung. Die Steuervorschriften können sich ändern und hängen von deiner persönlichen Situation ab. Erkundige dich deshalb vor der Abgabe deiner Steuererklärung beim französischen Finanzamt (impots.gouv.fr) oder bei einem Steuerberater.
Offizielle Quellen, geprüft im September 2026: impots.gouv.fr: Gewinne aus digitalen Vermögenswerten angeben (aktualisiert im Juli 2026); impots.gouv.fr: Formular 2086 für Einkünfte aus dem Jahr 2025; impots.gouv.fr: wichtigste Änderungen für Einkünfte aus dem Jahr 2025; Europäische Kommission: Meldung von Krypto-Assets nach DAC8.
Für deinen ersten Bitcoin oder Ethereum in Frankreich brauchst du einen Ausweis, ein französisches Bankkonto und nach der Wahl einer Börse nur ein paar Minuten.
Für die meisten Menschen in Frankreich ist Coinbase der einfachste Einstieg. Die Börse hat eine MiCA-Lizenz, unterstützt SEPA-Überweisungen in beide Richtungen und bietet neben dem Spot-Handel auch Futures. Die Spot-Gebühren sind allerdings hoch. Wenn du nur kaufen und halten willst, ist Bitvavo die günstigere Wahl. Kraken bietet die größte Auswahl an Coins und Futures unter den lizenzierten Börsen. Bitpanda passt zu dir, wenn du Aktien und ETFs im selben Konto handeln möchtest. Phemex hat niedrige Gebühren und eine riesige Marktauswahl. Ziehe die Plattform aber nur in Betracht, wenn du bereit bist, ohne MiCA-Schutz zu handeln.
Ja. Kryptowährungen zu kaufen, zu halten und zu handeln ist in Frankreich legal. Die AMF ist in Frankreich für MiCA-Lizenzen zuständig. Börsen mit einer MiCA-Lizenz aus einem EU-Land dürfen Kunden in Frankreich bedienen.
Coinbase ist der einfachste Einstieg. Die App ist leicht zu bedienen. Außerdem besitzt Coinbase eine MiCA-Lizenz der luxemburgischen CSSF und ermöglicht Euro-Einzahlungen und -Auszahlungen per SEPA. Die Spot-Gebühren sind hoch. Nutze deshalb nach Möglichkeit Limit-Orders.
Bitvavo zählt zu den MiCA-lizenzierten Börsen mit den niedrigsten Spot-Gebühren. SEPA-Einzahlungen sind kostenlos. Die Börse bietet nur Spot-Handel, keine Futures oder den Handel mit Hebel.
Ja. Coinbase, Kraken und Bitstamp bieten Kunden in Frankreich über EU-lizenzierte Unternehmen Futures an. Der Hebel ist dabei auf das Zehnfache begrenzt. Phemex bietet deutlich höhere Hebel, besitzt aber keine MiCA-Lizenz.
MiCA schränkt Stablecoins ein, die den geltenden Vorschriften nicht entsprechen. Deshalb können Kunden in Frankreich bei Coinbase, Kraken und Bitstamp nicht mit USDT handeln. Stattdessen handeln sie gegen Euro oder zugelassene Stablecoins.
Phemex veröffentlicht einen Nachweis seiner Reserven, hat aber keine MiCA-Lizenz. Daher wird die Börse von keiner EU-Aufsichtsbehörde beaufsichtigt. Außerdem gingen im Januar 2025 rund 85 Millionen US-Dollar aus den Hot Wallets der Börse verloren. Lass dort deshalb nur das Guthaben, das du gerade für den Handel benötigst.