Länderranking · Spain

8 beste Krypto-Börsen in Spanien (2026)

Vergleiche die besten Krypto-Börsen in Spanien für 2026: MiCA-Lizenzen, SEPA-Ein- und Auszahlungen, Gebühren, Coins, Futures und die wichtigsten Nachteile jeder Börse.

Auf dieser Seite
Wichtigste Erkenntnisse
  • Bitvavo ist unsere erste Wahl für Einsteiger und langfristig orientierte Anleger in Spanien, die kostenlos per SEPA einzahlen und über eine regulierte Spot-Börse handeln möchten.
  • Alle hier vorgestellten Börsen außer Bitunix haben eine MiCA-Lizenz und unterstehen damit der Aufsicht in der EU.
  • Kraken, Coinbase und OKX EU verbinden eine MiCA-Lizenz mit niedrigen Futures-Gebühren und eignen sich damit auch für aktivere Trader.
Top-Empfehlung 2026
1

Bitvavo

Spot-Gebühren (Maker/Taker)0.15% / 0.25%
Assets427
Max. Hebel—
KYCErforderlich
  • MiCA-Lizenz in den Niederlanden
  • Kostenlose SEPA-Einzahlungen in Euro
  • 427 Coins, größtenteils mit Euro-Paaren
Akzeptiert Kunden aus Spanien
2

Coinbase

Spot-Gebühren (Maker/Taker)0.25% / 0.5%
Assets402
Max. Hebel10×
KYCErforderlich
  • MiCA-Lizenz für Spanien
  • Niedrige Futures-Gebühren
  • Futures auf 131 Coins
Akzeptiert Kunden aus Spanien
3

Bitpanda

Spot-Gebühren (Maker/Taker)1.49% / 1.49%
Assets575
Max. Hebel—
KYCErforderlich
  • MiCA-Lizenz
  • Aktien-Token, ETFs und Metalle neben Kryptowährungen
  • 575 Coins zur Auswahl
Akzeptiert Kunden aus Spanien
6.4CWR-Score
Bonusbis zu 100€
5

OKX EU

Spot-Gebühren (Maker/Taker)0.1% / 0.2%
Assets290
Max. Hebel10×
KYCErforderlich
  • MiCA-Lizenz über die maltesische Gesellschaft
  • Niedrige Futures-Gebühren
  • Trading-Bots, Staking und Lending
Akzeptiert Kunden aus Spanien
6

Bit2Me

Spot-Gebühren (Maker/Taker)—
Assets190
Max. Hebel—
KYCErforderlich
  • Spanisches Unternehmen mit MiCA-Lizenz
  • 190 Coins im Spot-Handel
  • Krypto-Debitkarte
Akzeptiert Kunden aus Spanien
7

Bitstamp

Spot-Gebühren (Maker/Taker)0.3% / 0.4%
Assets118
Max. Hebel10×
KYCErforderlich
  • MiCA-Lizenz und jährliche Prüfungen durch eine der Big Four
  • Kostenlose SEPA-Einzahlungen
  • Lange Unternehmensgeschichte
Akzeptiert Kunden aus Spanien

Alle Börsen in diesem Ranking auf einen Blick

BörseSpot-AssetsKryptoFutures-AssetsSpot-GebührenMaker/TakerFutures-GebührenMaker/TakerMax. Hebel Spanien
1. BitvavoBesuchen 427—0.15% / 0.25%——Ja
2. CoinbaseBesuchen 4021310.25% / 0.5%0.05% / 0.05%10×Ja
3. BitpandaBesuchen 575—1.49% / 1.49%——Ja
4. KrakenBesuchen 6791770.4% / 0.8%0.02% / 0.05%10×Ja
5. OKX EUBesuchen 2901550.1% / 0.2%0.02% / 0.05%10×Ja
6. Bit2MeBesuchen 190————Ja
7. BitstampBesuchen 118—0.3% / 0.4%—10×Ja
8. BitunixBesuchen 5465200.08% / 0.1%0.02% / 0.06%200×Ja

Die Spalte „ Spanien“ wird laufend mit der Liste der Länder abgeglichen, in denen die jeweilige Börse Einschränkungen hat.

Die besten Kryptobörsen in Spanien

Bitvavo ist unsere erste Wahl für die meisten Menschen in Spanien. Besonders Einsteiger und langfristig orientierte Anleger profitieren von kostenlosen SEPA-Einzahlungen, Euro-Handelspaaren und einer regulierten Spot-Börse. Prüfe zuerst die Lizenz. Eine MiCA-Lizenz bedeutet, dass eine EU-Aufsichtsbehörde das Unternehmen beaufsichtigt, bei dem dein Geld liegt, und dass für dich die Anlegerschutzregeln der MiCA gelten. Eine Börse mit MiCA-Lizenz in einem beliebigen EU-Land darf auch Kundinnen und Kunden in Spanien bedienen.

Danach kommt es darauf an, wie du Euro ein- und auszahlst, welche Gebühren beim Handel anfallen und ob du Futures brauchst oder nur am Spotmarkt handeln möchtest. Alle hier vorgestellten Börsen außer Bitunix haben eine MiCA-Lizenz. Die Kosten unterscheiden sich deutlich: Bei Kraken und Coinbase sind die Futures-Gebühren niedrig, bei Bitpanda fallen hohe Spot-Gebühren an.

1. Bitvavo

Bitvavo ist die unkomplizierteste Börse mit Fokus auf den Euro. Die 427 Coins werden überwiegend direkt gegen den Euro gehandelt. Du musst also nicht erst in einen Stablecoin wechseln. Bitvavo besitzt eine MiCA-Lizenz in den Niederlanden, wo das Unternehmen seinen Sitz hat. Die Lizenz gilt auch für Kunden in Spanien.

Einzahlungen aus Spanien sind einfach und günstig. SEPA-Einzahlungen sind kostenlos. Du kannst auch mit Karte, PayPal oder Apple Pay bezahlen, wobei bei Kartenzahlungen und PayPal Gebühren anfallen. Auszahlungen sind per SEPA auf dein Bankkonto oder als Krypto-Auszahlung möglich. Bitvavo Earn bietet außerdem Staking und Lending mit wöchentlichen Auszahlungen.

Beim Spot-Handel zahlen Maker 0.15% und Taker 0.25%. Vor dem Handel musst du deine Identität verifizieren. Bitvavo wurde 2018 in Amsterdam gegründet. Das Unternehmen wird von CEO Mark Nuvelstijn geführt, der es mitgegründet hat. Der größte Nachteil: Futures und Margin-Handel gibt es nicht. Wenn du mit Hebel handeln möchtest, brauchst du also ein weiteres Konto bei einer anderen Börse.

Die wichtigsten Punkte

  • Bitvavo besitzt eine MiCA-Lizenz in den Niederlanden und veröffentlicht einen Nachweis seiner Reserven. So kannst du prüfen, ob die Kundeneinlagen gedeckt sind.
  • Aus Spanien kannst du 427 Coins am Spot-Markt handeln und Staking nutzen. Futures und Margin-Handel werden nicht angeboten.
  • SEPA-Einzahlungen sind kostenlos. Für tägliche Auszahlungen gilt ein Limit von €25,000. Das ist nur relevant, wenn du größere Summen bewegst.

Was uns gefällt

  • MiCA-Lizenz in den Niederlanden
  • Kostenlose SEPA-Einzahlungen in Euro
  • 427 Coins, größtenteils mit Euro-Paaren
  • Nachweis der Reserven und Cold Storage
  • Staking und Lending mit wöchentlichen Auszahlungen

Was dagegen spricht

  • Kein Futures- oder Margin-Trading
  • Market-Orders kosten 0.25%
  • Für Einzahlungen per Karte und PayPal fallen Gebühren an
  • Tägliches Auszahlungslimit von €25,000

2. Coinbase

Coinbase bündelt Spot- und Futures-Handel unter einer MiCA-Lizenz in einer App. Auf dem Spot-Markt stehen 402 Coins zur Verfügung, dazu kommen Perpetual Futures auf 131 Coins. Kunden in der EU können bei Futures einen Hebel von bis zu 10x nutzen. Maker und Taker zahlen jeweils 0.05%, das ist günstig.

Du kannst dein Konto aus Spanien per SEPA, Karte oder PayPal aufladen. Euro hebst du per SEPA auf dein Bankkonto ab. Beim Spot-Handel fallen höhere Gebühren an: Kunden in der EU zahlen als Maker 0.25% und als Taker 0.5%. Das ist mehr als bei Bitvavo. Für Coins, die du hältst, ist Staking verfügbar.

Eine Verifizierung ist erforderlich. In der EU musst du Level 3 erreichen, bevor du Kryptowährungen senden oder empfangen kannst. Außerdem musst du deinen Steuerwohnsitz und deine Steueridentifikationsnummer angeben. Coinbase wurde 2012 gegründet und von Brian Armstrong mitgegründet, der noch immer CEO ist. Einen einzelnen Hauptsitz hat das Unternehmen nicht. Die Kontosicherheit ist eine Schwachstelle: 2021 wurden die Konten von mehr als 6.000 Kunden kompromittiert. Aktiviere daher von Anfang an die Zwei-Faktor-Authentifizierung und die Whitelist für Auszahlungsadressen.

Wichtigste Punkte

  • Coinbase besitzt eine MiCA-Lizenz und bietet Kunden in Spanien Spot- und Futures-Handel an.
  • Kunden in der EU zahlen beim Spot-Handel als Maker 0.25% und als Taker 0.5%. Futures kosten Maker und Taker dagegen jeweils nur 0.05%.
  • Ein- und Auszahlungen sind per SEPA möglich. Einzahlen kannst du außerdem per Karte oder PayPal.

Was uns gefällt

  • MiCA-Lizenz für Spanien
  • Niedrige Futures-Gebühren
  • Futures auf 131 Coins
  • SEPA-Ein- und Auszahlungen
  • Einfache App für Einsteiger

Was dagegen spricht

  • Hohe Gebühren im Spot-Handel
  • Frühere Welle von Kontoübernahmen bei Kunden
  • Vor dem Versand von Kryptowährungen ist eine vollständige Verifizierung erforderlich

3. Bitpanda

Bitpanda passt zu dir, wenn du Kryptowährungen, Aktien und Fonds in einer App verwalten möchtest. Neben 575 Kryptowährungen umfasst das Angebot 7,758 Aktien-Token, 2,638 ETFs und 149 Rohstoffe, darunter auch Edelmetalle. Bitpanda verfügt über eine MiCA-Lizenz. Mit dem Crypto Index kannst du einen Korb großer Kryptowährungen kaufen, der jeden Monat automatisch für dich neu gewichtet wird.

Euro kannst du per SEPA, Banküberweisung, Karte, Skrill, Neteller oder Klarna einzahlen. Auszahlungen sind per Banküberweisung oder in Kryptowährungen möglich. Der Nachteil sind die Kosten: In der Standard-App zahlen Maker und Taker 1.49%, oft ein Vielfaches des Satzes bei Bitvavo. Aktive Trader können zu Bitpanda Fusion wechseln. Dort beginnen die Gebühren bei 0,25 Prozent und sinken mit steigendem Handelsvolumen.

Vor einer Einzahlung musst du dich zwingend verifizieren. Futures gibt es nicht, Margin-Trading ist aber mit einem Hebel von bis zu 10x möglich. Bitpanda wurde 2014 gegründet und hat seinen Sitz in Vienna. Christian Trummer gehört zu den Mitgründern, CEO ist Eric Demuth. Der größte Schwachpunkt: Bitpanda veröffentlicht keinen Nachweis über seine Reserven. Du kannst also nicht selbst prüfen, ob die Kundeneinlagen vollständig gedeckt sind.

Das Wichtigste

  • Bitpanda hat eine MiCA-Lizenz und bietet dir Kryptowährungen, Aktien-Token, ETFs und Edelmetalle in einem Konto.
  • Bei Trades über die Standard-App zahlen Maker und Taker 1.49%. Wer häufig handelt, muss daher mit hohen Kosten rechnen.
  • Euro kannst du per SEPA, Karte, Skrill, Neteller oder Klarna einzahlen. Auszahlungen erfolgen per Banküberweisung.

Was uns gefällt

  • MiCA-Lizenz
  • Aktien-Token, ETFs und Metalle neben Kryptowährungen
  • 575 Coins zur Auswahl
  • Viele Möglichkeiten für Euro-Einzahlungen, darunter SEPA und Klarna
  • Krypto-Indizes für passives Investieren

Was dagegen spricht

  • Hohe Standard-Handelsgebühren
  • Kein Nachweis der Reserven
  • Kein Futures-Handel

4. Kraken

Kraken bietet hier mit 679 Kryptowährungen die größte Auswahl im Spot-Handel. Dazu kommen Margin-Handel und Futures auf 177 Kryptowährungen. Für all das verfügt Kraken über eine MiCA-Lizenz. EU-Kunden können Futures mit einem Hebel von bis zu 10x handeln. Bei Futures zahlen Maker 0.02%, Taker dagegen 0.05%.

Aus Spanien kannst du per SEPA, Karte, PayPal, Apple Pay oder Google Pay einzahlen. Euro-Auszahlungen sind per SEPA möglich. Kraken veröffentlicht einen Proof of Reserves, mit dem du prüfen kannst, ob die Kundeneinlagen gedeckt sind. Der Kundenservice ist rund um die Uhr erreichbar. Auch Staking, ein Demokonto und die Plattform Kraken Pro mit erweiterten Charts gehören zum Angebot.

Im regulären Gebührenmodell zahlst du als Spot-Maker 0.4% und als Spot-Taker 0.8%. Außerdem musst du deine Identität verifizieren. Kraken wurde 2011 gegründet und hat seinen Hauptsitz in San Francisco, USA. Zu den Mitgründern zählt Jesse Powell, CEO ist David Ripley. Der größte Nachteil sind die Spot-Gebühren: Wenn du vor allem kaufst und langfristig hältst, zahlst du pro Trade spürbar mehr als bei Bitvavo.

Wichtige Punkte

  • Kraken verfügt über eine MiCA-Lizenz und veröffentlicht einen Proof of Reserves.
  • EU-Kunden können mit 679 Kryptowährungen im Spot-Handel und mit 177 Kryptowährungen in Futures handeln. Der Hebel beträgt bis zu 10x.
  • Ein- und Auszahlungen per SEPA sind möglich. Die regulären Spot-Gebühren von 0.4% für Maker und 0.8% für Taker gehören jedoch zu den höchsten hier.

Was uns gefällt

  • Hier die größte Auswahl an Spot-Coins
  • Niedrige Futures-Gebühren
  • Nachweis der Reserven
  • Support rund um die Uhr
  • Einzahlungen per SEPA, Karte und PayPal

Was dagegen spricht

  • Hohe Standardgebühren für den Spot-Handel
  • Identitätsprüfung erforderlich
  • Erweiterte Tools gibt es auf der separaten Pro-Plattform

5. OKX EU

OKX EU ist der europäische Dienst von OKX und wird von OKX Europe Limited mit Sitz in Malta unter einer MiCA-Lizenz betrieben. Über ein Konto kannst du Spot-Trading, Trading-Bots und Futures nutzen. Im Spot-Handel stehen dir 290 Coins zur Verfügung. Futures gibt es als fünfjährige X-Perps über OKX Europe Markets, die den MiFID-II-Regeln unterliegen. Der Hebel beträgt bis zu 10x.

Euro-Einzahlungen sind flexibel möglich. Du kannst per SEPA, Banküberweisung, Karte, Apple Pay, Google Pay oder PayPal einzahlen und dir Guthaben per SEPA oder in Kryptowährungen auszahlen lassen. Außerdem gibt es Staking, Lending und eine Debitkarte. So kannst du mit ungenutzten Coins Erträge erzielen oder sie ausgeben.

Beim Spot-Trading zahlst du als Maker 0.1% und als Taker 0.2%. Für Futures gelten dieselben Gebührenstufen: 0.02% als Maker und 0.05% als Taker. Eine Verifizierung deiner Identität ist erforderlich. OKX EU startete 2018, hat seinen Hauptsitz in Sliema, Malta und wird von CEO Erald Ghoos geführt. Der Dienst gehört zur OKX-Gruppe, die von Star Xu mitgegründet wurde. Der größte Nachteil: USDT lässt sich nicht handeln. Wenn du den Handel gegen USDT gewohnt bist, musst du auf andere Handelspaare ausweichen.

Das Wichtigste in Kürze

  • OKX EU verfügt über eine MiCA-Lizenz, die OKX Europe Limited in Malta hält.
  • In Spanien kannst du mit 290 Coins im Spot-Handel handeln, Trading-Bots nutzen und Futures in Form fünfjähriger X-Perps mit einem Hebel von bis zu 10x handeln.
  • Ein- und Auszahlungen per SEPA sind möglich, USDT kann jedoch nicht gehandelt werden.

Was uns gefällt

  • MiCA-Lizenz über die maltesische Gesellschaft
  • Niedrige Futures-Gebühren
  • Trading-Bots, Staking und Lending
  • Ein- und Auszahlungen per SEPA

Was dagegen spricht

  • USDT lässt sich nicht handeln
  • Futures sind auf X-Perps beschränkt
  • Weniger Coins als bei Kraken oder Bitvavo

6. Bit2Me

Bit2Me6.1/10Besuchen

Bit2Me ist die einzige hier vorgestellte Börse mit Sitz in Spanien und verfügt über eine MiCA-Lizenz. Das passt zu dir, wenn du lieber mit einem Unternehmen aus deinem eigenen Land zu tun hast.

Du kannst 190 Coins im Spot-Handel über 208 Handelspaare handeln. Außerdem gibt es eine Debitkarte, mit der du deine Kryptowährungen ausgeben kannst, und den eigenen Token B2M. Futures werden nicht angeboten. Bit2Me eignet sich daher eher zum Kaufen und Halten als für den Handel mit Hebel. Die Coins der Kunden werden im Cold Storage aufbewahrt und sind so vor Online-Angriffen geschützt.

Vor dem Handel musst du deine Identität verifizieren. Bit2Me wurde 2014 von Leif Ferreira und Andrei Manuel mitgegründet. Das Unternehmen wird von den Co-CEOs Leif Ferreira und Koh Onozawa Martinez von Elche, Spain aus geführt. Die größte Schwäche ist der fehlende Proof of Reserves. Dadurch kannst du nicht unabhängig überprüfen, ob die Einlagen der Kunden vollständig gedeckt sind.

Das Wichtigste

  • Bit2Me hat seinen Sitz in Spanien und verfügt über eine MiCA-Lizenz.
  • Du kannst 190 Coins im Spot-Handel handeln und eine Krypto-Debitkarte nutzen. Futures gibt es nicht.
  • Bit2Me veröffentlicht keinen Proof of Reserves. Dadurch kannst du nur eingeschränkt überprüfen, ob deine Einlagen gedeckt sind.

Was uns gefällt

  • Spanisches Unternehmen mit MiCA-Lizenz
  • 190 Coins im Spot-Handel
  • Krypto-Debitkarte
  • Cold Storage für Kundenguthaben

Was dagegen spricht

  • Kein Futures-Handel
  • Kein Nachweis der Reserven

7. Bitstamp

Bitstamp zählt zu den Börsen mit der längsten Geschichte und ist seit 2011 am Markt. Neben der MiCA-Lizenz verfügt die Börse über zahlreiche weitere Lizenzen. Robinhood hat Bitstamp 2024 übernommen. Außerdem prüft eine Big-Four-Wirtschaftsprüfungsgesellschaft jedes Jahr die Bücher, was für zusätzliche externe Kontrollen sorgt.

SEPA-Einzahlungen sind kostenlos, SEPA-Auszahlungen kosten 3 €. Du kannst dein Konto auch per Karte, PayPal, Apple Pay und Google Pay aufladen. Im Spot-Handel stehen 118 Coins mit Euro-Handelspaaren zur Verfügung. EU-Kunden erhalten außerdem Zugang zu 20 Futures-Märkten mit bis zu 10x Hebel sowie zu Staking und Lending.

Die Spot-Gebühren beginnen bei 0.3% für Maker-Orders und 0.4% für Taker-Orders. Mit steigendem Handelsvolumen sinken sie. Die Verifizierung ist verpflichtend. Das tägliche Auszahlungslimit liegt bei $50,000 und steigt nach Vorlage eines Wohnsitznachweises auf $250,000. Bitstamp hat seinen Sitz in Luxembourg. Nejc Kodrič war Mitgründer, heute steht Jean-Baptiste Graftieau als CEO an der Spitze des Unternehmens. Bei einem Phishing-Angriff wurden 2015 rund 19.000 BTC aus der Hot Wallet gestohlen. Das erinnert daran, dass Guthaben auf jeder Börse mit Risiken verbunden sind.

Wichtige Punkte

  • Bitstamp besitzt eine MiCA-Lizenz und gehört seit 2024 zu Robinhood.
  • Bei geringem Handelsvolumen sind die Spot-Gebühren von 0.3% und 0.4% höher als bei Bitvavo.
  • SEPA-Einzahlungen sind kostenlos, jede SEPA-Auszahlung kostet jedoch 3 €.

Was uns gefällt

  • MiCA-Lizenz und jährliche Prüfungen durch eine der Big Four
  • Kostenlose SEPA-Einzahlungen
  • Lange Unternehmensgeschichte
  • Staking und Lending

Was dagegen spricht

  • Höhere Spot-Gebühren als bei Bitvavo
  • Gebühr für SEPA-Auszahlungen
  • Kleinere Coin-Auswahl als bei den meisten Börsen hier
  • Kein Nachweis der Reserven

8. Bitunix

Bitunix richtet sich an aktive Trader. Die Plattform bietet Futures auf 520 Coins mit bis zu 200x Hebel sowie Copy-Trading und ein Demokonto. Für Spot-Orders fallen auf Maker-Seite 0.08% und auf Taker-Seite 0.1% Gebühren an. Bitunix besitzt keine MiCA-Lizenz. Deshalb wird das Unternehmen, bei dem dein Geld liegt, von keiner EU-Aufsichtsbehörde überwacht. Auch der Anlegerschutz nach MiCA gilt für dich in Spanien nicht.

Euro-Einzahlungen sind per SEPA, Banküberweisung, Karte, PayPal, Google Pay und Apple Pay möglich. Auszahlungen gibt es jedoch nur in Kryptowährungen. Wenn du Euro auf dein spanisches Bankkonto überweisen möchtest, kannst du sie über den P2P-Marktplatz verkaufen. Dort laufen SEPA-Überweisungen direkt zwischen Nutzern. Alternativ kannst du deine Coins zunächst auf eine andere Börse übertragen. Bitunix veröffentlicht einen Nachweis seiner Reserven und listet außerdem 175 Aktien-Token.

Bei Futures-Trades zahlst du 0.02%, wenn du eine Limit-Order platzierst, die im Orderbuch auf Ausführung wartet. Füllst du deine Order zum Marktpreis aus, fallen 0.06% an. Eine Verifizierung ist optional. Nicht verifizierte Konten können bis zu $500,000 pro Tag abheben. Bitunix wurde 2021 gegründet, hat seinen Sitz in Seychelles und wird von Mitgründer und CEO Arron Lee geführt. Das größte Risiko ist der sehr hohe Hebel auf einer nicht lizenzierten Plattform. Schon eine kleine Kursbewegung kann deine Position auslöschen. Und wenn etwas schiefgeht, greift keine EU-Aufsichtsbehörde ein.

Wichtige Punkte

  • Bitunix besitzt keine MiCA-Lizenz und unterliegt deshalb keiner Aufsicht in der EU.
  • Von Spanien aus kannst du mit 546 Coins Spot-Handel betreiben und Futures auf 520 Coins mit bis zu 200x Hebel handeln.
  • Euro-Einzahlungen per SEPA sind möglich. Auszahlungen gibt es jedoch nur in Kryptowährungen, sofern du nicht den P2P-Marktplatz nutzt.

Was uns gefällt

  • Sehr niedrige Spot-Gebühren
  • Futures auf 520 Coins
  • Copy-Trading und Demokonto
  • Nachweis der Reserven
  • Die Identitätsprüfung ist optional

Was dagegen spricht

  • Keine MiCA-Lizenz
  • Auszahlungen sind nur in Kryptowährungen möglich
  • Ein sehr hoher Hebel erhöht das Risiko großer Verluste

So haben wir die Börsen bewertet

Unsere Redaktion hat die besten Kryptobörsen für Trader in Spanien ausgewählt, getestet und bewertet. Zunächst haben wir Börsen berücksichtigt, die Kundinnen und Kunden in Spanien akzeptieren. Anschließend haben wir das Gesamtangebot jeder Börse verglichen. Die Reihenfolge spiegelt die Gesamtbewertung unserer Redaktion wider. Der CWR Score auf jeder Karte bewertet die jeweilige Börse für sich. Deshalb kann eine weiter hinten platzierte Börse einen höheren Score haben.

  • EU-Lizenzierung: Hat die Börse eine MiCA-Lizenz?
  • Ein- und Auszahlungen in Euro: SEPA und weitere Möglichkeiten, Euro ein- und auszuzahlen.
  • Handelsgebühren: Welche Kosten beim Spot- und, sofern angeboten, beim Futures-Handel anfallen.
  • Handelbare Assets: Die Auswahl an Coins und Produkten wie Futures, Staking und Aktien-Token.
  • Sicherheitsbilanz: Proof of Reserves, Cold Storage und frühere Vorfälle.

Ja, der Kauf, das Halten und der Handel mit Kryptowährungen sind in Spanien legal. Die CNMV, Spaniens Wertpapieraufsicht, ist dort für MiCA-Lizenzen zuständig. Vor der MiCA mussten sich Kryptounternehmen bei der spanischen Zentralbank (Banco de España) registrieren. Diese Registrierung wurde durch die MiCA-Lizenzierung ersetzt. Eine Börse mit MiCA-Lizenz aus einem beliebigen EU-Land darf Kundinnen und Kunden in Spanien bedienen. Börsen ohne eine solche Lizenz werden hingegen nicht von einer EU-Aufsichtsbehörde überwacht.

Wie werden Kryptowährungen in Spanien besteuert?

In Spanien werden Gewinne aus dem Verkauf von Kryptowährungen oder dem Tausch einer Kryptowährung gegen eine andere als Kapitalgewinne besteuert. Sie zählen zusammen mit deinen übrigen Einkünften aus Kapitalanlagen und werden mit 19 bis 30 Prozent besteuert: 19 Prozent auf die ersten 6.000 Euro, danach steigt der Steuersatz stufenweise auf 30 Prozent bei Beträgen über 300.000 Euro. Es gibt weder einen steuerfreien Freibetrag noch eine Steuerbefreiung für eine bestimmte Haltedauer. Verluste können mit Gewinnen verrechnet und innerhalb bestimmter Grenzen bis zu vier Jahre vorgetragen werden.

Staking-Erträge gelten als Kapitaleinkünfte und werden nach denselben Steuersätzen besteuert. Maßgeblich ist ihr Euro-Wert zum Zeitpunkt des Erhalts. Gewinne gehören in deine jährliche Einkommensteuererklärung (Modelo 100). Wenn du am 31. Dezember Kryptowährungen im Wert von mehr als 50.000 Euro bei ausländischen Anbietern hältst, musst du außerdem die Informationsmeldung Modelo 721 einreichen. Nach den DAC8-Regeln der EU erfassen Kryptoanbieter ab 2026 die Transaktionen ihrer Kunden und melden sie den Steuerbehörden. Die ersten Meldungen sind 2027 fällig.

Dies ist ein allgemeiner Überblick und keine Steuerberatung. Steuerregeln können sich ändern und hängen von deiner persönlichen Situation ab. Informiere dich daher vor der Abgabe deiner Steuererklärung bei der Agencia Tributaria oder einer Steuerberatung.

Offizielle Quellen, geprüft im September 2026: Agencia Tributaria: Besteuerung beim Kauf und Verkauf virtueller Währungen (Handbuch zur Einkommensteuer 2025); Agencia Tributaria: Fragen und Antworten zum Modelo 721 (aktualisiert im September 2026); Einkommensteuergesetz 35/2006, konsolidierte Fassung (BOE); Europäische Kommission: Meldung von Krypto-Assets nach DAC8.

So kaufst du Kryptowährungen in Spanien

Für deine ersten Bitcoin oder Ethereum in Spanien brauchst du kaum mehr als ein Konto bei einer Kryptobörse und eine Überweisung von deinem Bankkonto.

  1. Wähle eine Börse mit MiCA-Lizenz. Die CNMV, Spaniens Wertpapieraufsicht, ist für MiCA-Lizenzen zuständig. Eine MiCA-Lizenz aus einem beliebigen EU-Land gilt auch für Kunden in Spanien.
  2. Eröffne ein Konto und bestätige deine Identität. Registriere dich mit deiner E-Mail-Adresse und lade anschließend ein Ausweisdokument sowie deine persönlichen Daten hoch. Alle hier vorgestellten Börsen außer Bitunix verlangen das, bevor du handeln kannst.
  3. Zahle Euro per SEPA ein. Eine SEPA-Überweisung von deiner spanischen Bank ist der übliche Weg, um dein Konto aufzuladen. Bei Bitvavo und Bitstamp sind SEPA-Einzahlungen kostenlos.
  4. Kaufe am Spotmarkt. Wähle Bitcoin, Ethereum oder einen anderen Coin wie Solana oder XRP. Mit einem Limit-Order zahlst du in der Regel die niedrigere Maker-Gebühr.
  5. Schütze deine Coins und halte deine Unterlagen ordentlich. Aktiviere die Zwei-Faktor-Authentifizierung und die Adress-Whitelist. Bewahre außerdem für deine Steuererklärung einen Nachweis zu jedem Trade auf.

Fazit

Für die meisten Menschen in Spanien ist Bitvavo der einfachste Einstieg. Die Börse bietet eine MiCA-Lizenz, kostenlose SEPA-Einzahlungen, niedrige Spot-Gebühren und eine große Auswahl an Coins mit Euro-Handelspaaren. Futures gibt es dort allerdings nicht. Wenn du Futures bei einer Börse mit EU-Lizenz handeln möchtest, bieten Kraken und Coinbase niedrige Gebühren. OKX EU hat zusätzlich Trading-Bots. Bitpanda eignet sich, wenn du auch Aktien und ETFs handeln möchtest und höhere Gebühren in Kauf nimmst. Bit2Me ist die passende Wahl, wenn du ein spanisches Unternehmen bevorzugst. Bitstamp blickt auf eine lange Unternehmensgeschichte zurück. Bitunix hat die niedrigsten Gebühren und den höchsten Hebel, aber keine MiCA-Lizenz. Damit verzichtest du auf EU-Aufsicht und entsprechenden Schutz.

Fragen

Häufige Fragen

Ja. In Spanien darfst du Kryptowährungen kaufen, halten und handeln. Die CNMV, Spaniens Wertpapieraufsicht, ist für MiCA-Zulassungen zuständig. Börsen mit einer MiCA-Zulassung aus einem EU-Land dürfen ihre Dienste auch in Spanien anbieten.

Mit Bitvavo gelingt der Einstieg am einfachsten. Die Plattform hat eine MiCA-Zulassung, SEPA-Einzahlungen sind kostenlos und die meisten Coins kannst du direkt gegen den Euro handeln. Auch die App ist einfach zu bedienen.

Ja, bei den meisten dieser Börsen. Bitvavo, Coinbase, Kraken, OKX EU und Bitstamp unterstützen SEPA-Ein- und -Auszahlungen. Bei Bitpanda kannst du Banküberweisungen nutzen. Bitunix nimmt SEPA-Einzahlungen an, direkte Auszahlungen sind dort jedoch nur in Kryptowährungen möglich.

Coinbase, Kraken und OKX EU bieten Futures mit einer MiCA-Zulassung an. Bitunix bietet sie ohne MiCA-Zulassung an. Bitvavo, Bitpanda und Bit2Me haben keine Futures im Angebot.

Ja. Bit2Me hat seinen Sitz in Elche, Spanien, verfügt über eine MiCA-Zulassung und bietet Spot-Trading sowie eine Krypto-Debitkarte an. Futures gibt es dort nicht.

Ja. Gewinne aus dem Verkauf von Kryptowährungen oder aus dem Tausch gegen andere Kryptowährungen gelten in Spanien als Einkünfte aus Kapitalvermögen. Du musst sie in deiner jährlichen Steuererklärung angeben. Im Abschnitt „Wie werden Kryptowährungen in Spanien besteuert?“ oben findest du eine Erklärung der Regeln sowie einen Link zu den Informationen der Agencia Tributaria.