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Die 7 besten Krypto-Börsen in Polen (2026)

Vergleiche die besten Krypto-Börsen in Polen für 2026: MiCA-Lizenzen, SEPA-Ein- und -Auszahlungen, Gebühren, Coins, Futures und die größten Nachteile der einzelnen Börsen.

Auf dieser Seite
Wichtigste Erkenntnisse
  • Phemex ist unsere erste Wahl für aktive Trader, die möglichst viele Coins und niedrige Futures-Gebühren suchen. Allerdings besitzt die Börse keine MiCA-Lizenz.
  • Kraken, Coinbase, Bitvavo, Bitpanda, Bit2Me und Bitstamp haben eine MiCA-Lizenz, die auch Kunden in Polen abdeckt.
  • Bitvavo punktet mit niedrigen Spot-Gebühren und kostenlosen SEPA-Einzahlungen. Bitpanda verlangt pro Trade mehr, bietet dafür aber auch Aktien und ETFs.
Top-Empfehlung 2026
1

Phemex

Spot-Gebühren (Maker/Taker)0.1% / 0.1%
Assets1,027
Max. Hebel100×
KYCKein KYC
  • Größte Coin-Auswahl: 1,027 Coins im Spot-Handel
  • Maker-Gebühr für Futures von 0.01%
  • Hebel von bis zu 100x
Akzeptiert Kunden aus Polen
3

Coinbase

Spot-Gebühren (Maker/Taker)0.25% / 0.5%
Assets397
Max. Hebel10×
KYCErforderlich
  • MiCA-Lizenz der luxemburgischen CSSF
  • Futures-Gebühr für Maker und Taker: 0.05%
  • Einzahlungen per SEPA, Karte und PayPal
Akzeptiert Kunden aus Polen
5

Bitpanda

Spot-Gebühren (Maker/Taker)1.49% / 1.49%
Assets574
Max. Hebel—
KYCErforderlich
  • MiCA-Lizenz der österreichischen FMA
  • Aktien, ETFs und Metalle neben Kryptowährungen
  • Viele Einzahlungsmöglichkeiten, darunter SEPA und Klarna
Akzeptiert Kunden aus Polen
6.4CWR-Score
Bonusbis zu 100€
6

Bit2Me

Spot-Gebühren (Maker/Taker)—
Assets191
Max. Hebel—
KYCErforderlich
  • MiCA-Lizenz der spanischen CNMV
  • Cold Storage für Vermögenswerte
  • Debitkarte verfügbar
Akzeptiert Kunden aus Polen
7

Bitstamp

Spot-Gebühren (Maker/Taker)0.3% / 0.4%
Assets118
Max. Hebel10×
KYCErforderlich
  • MiCA-Lizenz der luxemburgischen CSSF
  • Kostenlose SEPA-Einzahlungen
  • Ein- und Auszahlungen per Karte, PayPal und Apple Pay
Akzeptiert Kunden aus Polen

Alle Börsen in unserem Ranking auf einen Blick

BörseSpot-AssetsKryptoFutures-AssetsSpot-GebührenMaker/TakerFutures-GebührenMaker/TakerMax. Hebel Polen
1. PhemexBesuchen 1,0278160.1% / 0.1%0.01% / 0.06%100×Ja
2. KrakenBesuchen 6791770.4% / 0.8%0.02% / 0.05%10×Ja
3. CoinbaseBesuchen 3971310.25% / 0.5%0.05% / 0.05%10×Ja
4. BitvavoBesuchen 427—0.15% / 0.25%——Ja
5. BitpandaBesuchen 574—1.49% / 1.49%——Ja
6. Bit2MeBesuchen 191————Ja
7. BitstampBesuchen 118—0.3% / 0.4%—10×Ja

Die Spalte „ Polen“ wird laufend mit der Liste der Länder abgeglichen, in denen die jeweilige Börse Einschränkungen hat.

Die besten Krypto-Börsen in Polen

Phemex ist unsere erste Wahl für aktive Trader in Polen, die eine besonders große Coin-Auswahl und günstige Futures suchen. Dafür musst du jedoch in Kauf nehmen, dass die Börse keine MiCA-Lizenz besitzt. Für alle anderen steht die Lizenz an erster Stelle. Danach solltest du vergleichen, wie du Euro ein- und auszahlen kannst, welche Gebühren pro Trade anfallen und welche Coins und Produkte verfügbar sind.

MiCA ist die Krypto-Lizenz der EU. Eine lizenzierte Börse wird von einer Aufsichtsbehörde in ihrem Sitzland überwacht und muss die MiCA-Anlegerschutzregeln einhalten. Eine Lizenz aus einem beliebigen EU-Land gilt auch für Kunden in Polen. Alle Börsen in unserem Vergleich außer Phemex besitzen eine solche Lizenz. Die meisten ermöglichen Euro-Einzahlungen per SEPA. Vor allem bei den Gebühren und der Produktauswahl gibt es Unterschiede.

1. Phemex

Phemex bietet hier die größte Auswahl: 1,027 Coins im Spot-Handel, Futures auf 816 Coins und einen Hebel von bis zu 100x. Außerdem sind tokenisierte Aktien, ETFs und Rohstoffe gelistet. Aktive Trader können damit vieles über ein einziges Konto abdecken.

Für Polen gilt allerdings: Phemex besitzt keine MiCA-Lizenz. Keine EU-Aufsichtsbehörde beaufsichtigt das Unternehmen, bei dem dein Geld liegt. Auch der Anlegerschutz der MiCA greift nicht. Euro-Einzahlungen sind per SEPA, Karte, Apple Pay oder Google Pay möglich. Auszahlungen erfolgen dagegen nur per Banküberweisung oder in Kryptowährungen. Geld auf eine Karte zurückzuschicken, ist daher nicht möglich.

Spot-Trades kosten Maker und Taker jeweils 0.1%. Bei Futures fallen für Limit-Orders 0.01% und für Market-Orders 0.06% an. Neue Nutzer müssen ihre Identität verifizieren. Phemex ging in 2019 an den Start, hat seinen Sitz in Singapore und wird von Mitgründer und CEO Jack Tao geführt. Im Januar 2025 erbeuteten Hacker Coins aus den Hot Wallets der Börse. Bewahre langfristige Bestände deshalb lieber in deiner eigenen Wallet auf, statt sie auf der Börse zu lassen.

Wichtige Punkte

  • Phemex besitzt keine MiCA-Lizenz. Dein Konto unterliegt daher keiner EU-Aufsicht.
  • Dir stehen 1,027 Spot-Coins, Futures mit einem Hebel von bis zu 100x, Copy-Trading und Bots zur Verfügung.
  • Einzahlungen sind per SEPA, Karte, Apple Pay und Google Pay möglich. Auszahlungen erfolgen jedoch nur per Banküberweisung oder in Kryptowährungen.

Was uns gefällt

  • Größte Coin-Auswahl: 1,027 Coins im Spot-Handel
  • Maker-Gebühr für Futures von 0.01%
  • Hebel von bis zu 100x
  • Einzahlungen per SEPA, Karte und Apple Pay
  • Veröffentlicht einen Nachweis der Reserven

Was dagegen spricht

  • Keine MiCA-Lizenz
  • Schwerer Hack einer Hot Wallet
  • Neue Nutzer müssen ihre Identität verifizieren
  • Auszahlungen nur per Banküberweisung oder in Kryptowährungen

2. Kraken

Kraken bietet Kunden in Polen ein umfassendes Handelsangebot. Die MiCA-Lizenz der irischen Zentralbank wird von Payward Europe Solutions Limited gehalten. Du kannst 679 Coins am Spotmarkt handeln und über eine von CySEC lizenzierte Gesellschaft auch Futures mit bis zu 10x Hebel traden.

Ein- und Auszahlungen sind unkompliziert: Für Einzahlungen stehen SEPA, Karten, PayPal, Apple Pay und Google Pay zur Verfügung. Auszahlungen sind per SEPA, PayPal und Karte möglich. USDT und acht weitere Stablecoins können im EWR nicht gehandelt werden. Deshalb sind für dich auch keine USDT-Handelspaare verfügbar.

EU-Kunden zahlen am Spotmarkt als Maker 0.4% und als Taker 0.8%. Beim Futures-Handel fallen 0.02% für Maker und 0.05% für Taker an. Eine Verifizierung deiner Identität ist Pflicht. Kraken wurde von Jesse Powell im Jahr 2011 mitgegründet, hat seinen Sitz in San Francisco, USA und wird von CEO David Ripley geführt. Die regulären Spot-Gebühren liegen über denen der meisten Konkurrenten auf diesem Markt. Wer häufig am Spotmarkt kauft, zahlt deshalb pro Trade deutlich mehr.

Das Wichtigste

  • Kraken verfügt über eine MiCA-Lizenz der irischen Zentralbank, die Payward Europe Solutions Limited hält.
  • Von Polen aus kannst du 679 Coins am Spotmarkt und Futures mit bis zu 10x Hebel handeln, aber kein USDT.
  • Ein- und Auszahlungen sind per SEPA, PayPal und Karte möglich.

Was uns gefällt

  • MiCA-Lizenz der irischen Zentralbank
  • Maker-Gebühr für Futures: 0.02%
  • SEPA, PayPal und Kartenzahlungen für Ein- und Auszahlungen
  • Veröffentlicht einen Nachweis der Reserven
  • Staking verfügbar

Was dagegen spricht

  • Hohe Spot-Gebühren: 0.4% und 0.8%
  • Kein Handel mit USDT aufgrund der EU-Regeln
  • Geringerer Hebel für Kunden in der EU

3. Coinbase

Coinbase verfügt für Kunden in Polen über eine MiCA-Lizenz, die die luxemburgische Finanzaufsicht CSSF an Coinbase Luxembourg S.A. erteilt hat. EU-Kunden zahlen außerdem niedrigere Gebühren als beim globalen Spot-Handel: Für Maker-Orders fallen 0.25% an, für Taker-Orders 0.5%. Wenn du regelmäßig kaufst, verringert das den Gebührenabstand zu günstigeren Anbietern.

Der Spotmarkt umfasst 397 Coins. Futures bietet eine von CySEC lizenzierte Gesellschaft an, mit einem Hebel von bis zu 10x und Gebühren von 0.05% für Maker und Taker. USDT und andere Stablecoins, die nicht MiCA-konform sind, werden nicht angeboten. Auch Rewards in USDC sind deaktiviert. Auf ungenutzte Stablecoins erhältst du also keine Erträge.

Du kannst per SEPA, Karte, PayPal oder mit Kryptowährungen einzahlen. Auszahlungen sind per SEPA, Banküberweisung oder SWIFT möglich, sobald du deine Identität verifiziert hast. Coinbase wurde 2012 von Brian Armstrong mitgegründet, der das Unternehmen bis heute als CEO führt. Coinbase hat keinen zentralen Firmensitz. 2021 wurden Tausende Kundenkonten kompromittiert. Aktiviere deshalb die Zwei-Faktor-Authentifizierung und eine Whitelist für Auszahlungsadressen, bevor du Geld einzahlst.

Das Wichtigste

  • Coinbase verfügt über eine MiCA-Lizenz der luxemburgischen Finanzaufsicht CSSF, die an Coinbase Luxembourg S.A. erteilt wurde.
  • EU-Kunden können 397 Coins am Spotmarkt und Futures mit einem Hebel von bis zu 10x handeln. USDT wird nicht angeboten.
  • Du kannst per SEPA, Karte oder PayPal einzahlen und per SEPA oder SWIFT auszahlen.

Was uns gefällt

  • MiCA-Lizenz der luxemburgischen CSSF
  • Futures-Gebühr für Maker und Taker: 0.05%
  • Einzahlungen per SEPA, Karte und PayPal
  • Veröffentlicht einen Nachweis der Reserven
  • Einfache App für Einsteiger

Was dagegen spricht

  • Höhere Spot-Gebühren als bei den meisten Konkurrenten
  • Kein USDT und keine anderen Stablecoins, die nicht MiCA-konform sind
  • In der Vergangenheit wurden Tausende Kundenkonten kompromittiert

4. Bitvavo

Bitvavo richtet sich an Europäer, die Kryptowährungen direkt gegen Euro handeln möchten. Die meisten der 427 Kryptowährungen sind in EUR notiert. Über Bitvavo B.V. verfügt die Börse über eine MiCA-Lizenz der niederländischen AFM. SEPA-Einzahlungen sind kostenlos, Bitvavo erhebt dafür also keine Gebühren.

Eine Maker-Order im Spot-Handel kostet 0.15%, eine Taker-Order 0.25%. Damit sind die Gebühren niedriger als bei Kraken, Coinbase, Bitstamp oder Bitpanda. Futures und Margin-Trading gibt es nicht. Bitvavo eignet sich daher eher zum Kaufen und Halten als für den Handel mit Hebel. Staking und Lending bringen wöchentliche Erträge.

Einzahlungen sind auch per Karte, PayPal, Apple Pay, iDEAL, Bancontact und EPS möglich. Auszahlungen erfolgen per SEPA oder in Kryptowährungen. Jedes Konto muss eine Identitätsprüfung durchlaufen. Bitvavo wurde 2018 gegründet, hat seinen Hauptsitz in Amsterdam und wird von Mitgründer Mark Nuvelstijn als CEO geführt. Pro Tag kannst du höchstens €25,000 abheben. Bei größeren Beträgen kann sich die Auszahlung deshalb über mehrere Tage erstrecken.

Das Wichtigste in Kürze

  • Bitvavo verfügt über eine MiCA-Lizenz der niederländischen AFM, die über Bitvavo B.V. gehalten wird.
  • Die Börse bietet 427 Kryptowährungen im Spot-Handel, die meisten davon mit Euro-Paaren. Futures und Margin-Trading gibt es nicht.
  • SEPA-Einzahlungen sind kostenlos. Auszahlungen kannst du per SEPA oder in Kryptowährungen vornehmen.

Was uns gefällt

  • MiCA-Lizenz der niederländischen AFM
  • Niedrige Spot-Maker-Gebühr von 0.15%
  • Kostenlose SEPA-Einzahlungen
  • Staking und Lending mit wöchentlichen Auszahlungen
  • Veröffentlicht einen Nachweis der Reserven

Was dagegen spricht

  • Kein Futures- oder Margin-Handel
  • Tägliches Auszahlungslimit: €25,000
  • Euro ist die einzige Fiatwährung

5. Bitpanda

Bei Bitpanda kannst du Kryptowährungen, Aktien, ETFs und Edelmetalle in einer App handeln. Das Angebot umfasst 574 Kryptowährungen sowie 7,759 Aktien-Token und 2,638 ETFs. Bitpanda besitzt über die Bitpanda GmbH eine MiCA-Lizenz der österreichischen FMA. So kannst du ein breit aufgestelltes Langfristportfolio bei einem einzigen, in der EU beaufsichtigten Unternehmen führen.

Der Nachteil sind die Kosten: Bei Käufen und Verkäufen berechnet die Standard-App jeweils 1.49%. Das ist deutlich mehr als bei Kraken, Coinbase oder Bitvavo. Bei kleinen, regelmäßigen Käufen fällt das spürbar ins Gewicht. Aktive Trader können zu Bitpanda Fusion wechseln, der erweiterten Handelsoberfläche. Dort beginnen die Gebühren bei 0,25 Prozent und sinken mit steigendem Handelsvolumen. Futures gibt es nicht.

Einzahlungen sind per SEPA, Banküberweisung, Karte, Skrill, Neteller, Klarna oder iDEAL möglich. Auszahlen kannst du per Banküberweisung oder in Kryptowährungen, nachdem du deine Identität verifiziert hast. Christian Trummer hat Bitpanda 2014 mitgegründet. Der Hauptsitz des Unternehmens ist in Vienna, CEO ist Eric Demuth. Bitpanda veröffentlicht keinen Proof of Reserves. Du kannst daher nicht unabhängig prüfen, ob die Bestände der Kunden vollständig gedeckt sind.

Wichtigste Punkte

  • Bitpanda besitzt über die Bitpanda GmbH eine MiCA-Lizenz der österreichischen FMA.
  • Neben 574 Kryptowährungen kannst du Aktien-Token, ETFs und Edelmetalle kaufen, aber keine Futures.
  • Einzahlungen per SEPA, Karte, Klarna und Skrill werden unterstützt. Standard-Trades kosten jeweils 1.49%.

Was uns gefällt

  • MiCA-Lizenz der österreichischen FMA
  • Aktien, ETFs und Metalle neben Kryptowährungen
  • Viele Einzahlungsmöglichkeiten, darunter SEPA und Klarna
  • Krypto-Indizes zur Diversifizierung ohne großen Aufwand
  • Einsteigerfreundliche App

Was dagegen spricht

  • Standardgebühr von 1.49% für Käufe und Verkäufe
  • Kein Futures-Handel
  • Kein Nachweis der Reserven

6. Bit2Me

Bit2Me6.1/10Besuchen

Die spanische CNMV hat Bit2Me im Rahmen von MiCA über Bitcoinforme S.L. lizenziert. Damit können Kunden in Polen über ein EU-beaufsichtigtes Konto Kryptowährungen kaufen und verwahren. Bit2Me bietet 191 Coins für den Spot-Handel an und verwahrt die Assets in Cold Storage.

Die Auswahl ist kleiner als bei den meisten Wettbewerbern auf dem polnischen Markt. Futures gibt es nicht. Bit2Me eignet sich daher eher für einfache Käufe als für aktiven oder gehebelten Handel. Außerdem gibt es eine Debitkarte, mit der du direkt über dein Guthaben verfügen kannst, und den hauseigenen B2M-Token.

Vor dem Handel musst du deine Identität verifizieren. Bit2Me ging 2014 an den Start und hat seinen Hauptsitz in Elche, Spain. Gegründet wurde die Plattform von Leif Ferreira und Andrei Manuel. Ferreira teilt sich heute den CEO-Posten mit Koh Onozawa Martinez. Einen Nachweis der Reserven gibt es nicht. Du musst also darauf vertrauen, dass deine Einlagen vollständig gedeckt sind.

Wichtigste Punkte

  • Bit2Me besitzt eine MiCA-Lizenz der spanischen CNMV, die über Bitcoinforme S.L. erteilt wurde.
  • Du kannst 191 Coins am Spot-Markt handeln. Futures gibt es nicht.
  • Die Assets werden in Cold Storage verwahrt. Einen Nachweis der Reserven, der die Deckung der Einlagen bestätigt, gibt es jedoch nicht.

Was uns gefällt

  • MiCA-Lizenz der spanischen CNMV
  • Cold Storage für Vermögenswerte
  • Debitkarte verfügbar
  • Einfaches Angebot mit Spot-Handel

Was dagegen spricht

  • Kleinere Coin-Auswahl als bei den meisten Konkurrenten
  • Kein Futures-Handel
  • Kein Nachweis der Reserven

7. Bitstamp

Nur wenige Börsen sind so lange am Markt wie Bitstamp. Die Börse verbindet ihre lange Geschichte mit einer MiCA-Lizenz der luxemburgischen CSSF, die Bitstamp Europe S.A. hält. EU-Kunden können außerdem auf 20-Märkten für Perpetual Futures handeln. Diese werden von einem slowenischen Unternehmen mit MiFID-Lizenz angeboten und ermöglichen einen Hebel von bis zu 10x. So kannst du dich absichern, ohne den regulierten Rahmen zu verlassen.

SEPA-Einzahlungen sind kostenlos, SEPA-Auszahlungen kosten 3 Euro. Ein- und Auszahlungen per Karte, PayPal, Apple Pay und Google Pay sind ebenfalls möglich. Das Angebot umfasst nur 118 Coins im Spot-Handel. USDT, DAI, PYUSD und WBTC sind nicht handelbar. Wer gezielt nach Altcoins sucht, findet hier daher eine kleinere Auswahl.

Als Maker zahlst du 0.3%, wenn du dem Orderbuch Liquidität zuführst. Als Taker zahlst du 0.4%, wenn du Liquidität entnimmst. Außerdem musst du deine Identität verifizieren. Bitstamp wurde 2011 von Nejc Kodrič mitgegründet und hat seinen Sitz in Luxembourg. CEO ist Jean-Baptiste Graftieau. Seit Juni 2025 gehört die Börse Robinhood. Bitstamp veröffentlicht keinen Proof of Reserves. Du kannst deshalb nicht überprüfen, ob die Kundengelder den Beständen der Börse entsprechen.

Das Wichtigste

  • Bitstamp besitzt über Bitstamp Europe S.A. eine MiCA-Lizenz der luxemburgischen CSSF.
  • EU-Kunden können 118 Kryptowährungen im Spot-Handel und Perpetual Futures mit einem Hebel von bis zu 10x handeln.
  • SEPA-Einzahlungen sind kostenlos, SEPA-Auszahlungen kosten 3 Euro.

Was uns gefällt

  • MiCA-Lizenz der luxemburgischen CSSF
  • Kostenlose SEPA-Einzahlungen
  • Ein- und Auszahlungen per Karte, PayPal und Apple Pay
  • Perpetual Futures für Kunden in der EU
  • Lange Unternehmensgeschichte

Was dagegen spricht

  • Kleinste Coin-Auswahl hier mit 118 Coins
  • Spot-Gebühren von 0.3% und 0.4% für Trader mit geringem Handelsvolumen
  • Kein Nachweis von Reserven

So haben wir die Börsen verglichen

Unsere Redaktion hat die besten Krypto-Börsen für Trader in Polen ausgewählt, getestet und in eine Rangfolge gebracht. Berücksichtigt haben wir Börsen, die Kunden in Polen akzeptieren. Die Reihenfolge basiert auf dem Gesamtpaket und nicht auf einer festen Bewertungsformel. Sie spiegelt unsere redaktionelle Einschätzung des jeweiligen Angebots wider. Der CWR Score auf jeder Karte bewertet dagegen die einzelne Börse. Deshalb kann eine weiter unten platzierte Börse einen höheren Score haben.

  • EU-Lizenz: ob die Börse eine MiCA-Lizenz besitzt und welche Aufsichtsbehörde sie überwacht
  • Euro-Einzahlungen: wie du Euro ein- und auszahlen kannst, auch per SEPA
  • Trading-Gebühren: Kosten für Spot- und Futures-Trades, jeweils für Maker und Taker
  • Handelbare Assets: Coins, Futures und weitere Produkte, die in Polen verfügbar sind
  • Sicherheitsbilanz: frühere Hacks, Proof of Reserves und Kontoschutz

Ja. In Polen darfst du Kryptowährungen kaufen, halten und handeln. Vor MiCA mussten Krypto-Unternehmen, die Kunden in Polen bedienten, sich bei der Steuerverwaltungskammer in Katowice registrieren. Jetzt kann eine Börse mit einer MiCA-Lizenz aus einem beliebigen EU-Land Kunden in Polen unter EU-Aufsicht bedienen. Börsen ohne MiCA-Lizenz werden nicht von einer EU-Aufsichtsbehörde überwacht. Auch der Anlegerschutz nach MiCA gilt für dein dortiges Konto nicht.

Wie werden Kryptowährungen in Polen besteuert?

In Polen wird der Gewinn aus dem Verkauf von Kryptowährungen gegen Geld oder aus ihrer Verwendung zur Bezahlung von Waren und Dienstleistungen pauschal mit 19 Prozent besteuert. Der Tausch einer Kryptowährung gegen eine andere ist steuerfrei. Es gibt weder einen steuerfreien Betrag noch eine Steuerbefreiung aufgrund der Haltedauer.

Du kannst die Anschaffungskosten der Kryptowährungen und die Börsengebühren absetzen. Sind deine Kosten in einem Jahr höher als deine Verkaufserlöse, wird die Differenz ins nächste Jahr übertragen. Mit Gewinnen aus Aktien lässt sie sich jedoch nicht verrechnen. Gewinne aus Kryptowährungen gehören in die jährliche Steuererklärung PIT-38, die du zwischen dem 15. Februar und dem 30. April des Folgejahres einreichen musst. Nach den EU-Regeln von DAC8 erfassen Krypto-Anbieter ab 2026 die Transaktionen ihrer Kunden und melden sie den Steuerbehörden. Die ersten Meldungen sind 2027 fällig.

Diese Übersicht ist keine Steuerberatung. Steuervorschriften können sich ändern und hängen von deiner persönlichen Situation ab. Erkundige dich daher vor der Abgabe bei der National Revenue Administration (KAS) oder bei einer Steuerberatung.

Offizielle Quellen, geprüft im September 2026: Finanzministerium: Verkauf von Kryptowährungen (aktualisiert im Juni 2026); Finanzministerium: Leitfaden zur PIT-38 für 2025; Europäische Kommission: Meldung von Krypto-Assets nach DAC8.

So kaufst du Kryptowährungen in Polen

Bitcoin oder Ethereum in Polen zu kaufen, ist ganz einfach, sobald du dich für eine Börse entschieden hast.

  1. Wähle eine Börse mit MiCA-Lizenz. Eine MiCA-Lizenz aus einem beliebigen EU-Land gilt auch in Polen. Kraken, Coinbase, Bitvavo, Bitpanda, Bit2Me und Bitstamp können dich daher unter EU-Aufsicht bedienen.
  2. Eröffne ein Konto und bestätige deine Identität. Registriere dich mit deiner E-Mail-Adresse. Lade anschließend ein Ausweisdokument hoch und absolviere gegebenenfalls die von der Börse verlangte Selfie-Prüfung.
  3. Zahle Euro ein. Üblicherweise nutzt du dafür eine SEPA-Überweisung. Bei Bitvavo und Bitstamp ist sie kostenlos. Kraken, Coinbase und Bitstamp akzeptieren außerdem PayPal. Die meisten Börsen in diesem Vergleich nehmen auch Kartenzahlungen an.
  4. Kaufe deine Coins. Öffne den Spot-Markt und kaufe Bitcoin, Ethereum oder einen anderen Coin wie Solana oder XRP. Mit einer Limit-Order zahlst du in der Regel die niedrigere Maker-Gebühr.
  5. Verwahre deine Coins und dokumentiere deine Trades. Übertrage langfristige Bestände auf eine Wallet, die du selbst kontrollierst. Dokumentiere außerdem jeden Trade sowie jede Einzahlung und Auszahlung für deine polnische Steuererklärung.

Fazit

Phemex bietet aktiven Tradern die größte Coin-Auswahl und günstige Futures. Die Börse besitzt allerdings keine MiCA-Lizenz. Dein Geld liegt damit bei einem Unternehmen, das von keiner EU-Aufsichtsbehörde überwacht wird. Wenn dir EU-Aufsicht wichtig ist, bietet Kraken eine große Auswahl an Spot- und Futures-Produkten unter irischer Aufsicht. Coinbase eignet sich für Einsteiger, die eine einfache App bevorzugen. Bitvavo ist eine günstige Wahl, wenn du Coins kaufen und halten möchtest, und bietet kostenlose SEPA-Einzahlungen. Bitpanda bietet sich an, wenn du zusätzlich Aktien und ETFs handeln möchtest und höhere Gebühren akzeptierst. Bit2Me und Bitstamp sind kleinere lizenzierte Anbieter für den unkomplizierten Spot-Handel.

Fragen

Häufige Fragen

Ja. Kryptowährungen zu kaufen, zu halten und zu handeln ist in Polen legal. Mit einer MiCA-Lizenz darf eine Börse, die in einem EU-Land lizenziert ist, Kunden in Polen bedienen und unterliegt dabei der Aufsicht der zuständigen Behörde in ihrem Sitzland. Kraken, Coinbase, Bitvavo, Bitpanda, Bit2Me und Bitstamp verfügen alle über eine solche Lizenz.

Die niedrigsten Gebühren für Spot-Trades verlangt Phemex. Unter den MiCA-lizenzierten Börsen sind die Spot-Gebühren bei Bitvavo niedriger als bei Kraken, Coinbase, Bitstamp oder Bitpanda. Die Standard-App von Bitpanda ist am teuersten. Die Fusion-Oberfläche ist jedoch für aktive Trader günstiger.

Bei Phemex wird das Unternehmen, bei dem dein Geld liegt, von keiner EU-Aufsichtsbehörde überwacht. Auch der Anlegerschutz nach MiCA gilt nicht. Dafür bekommst du mehr Coins und niedrigere Gebühren. Geht etwas schief, hast du aber weniger Möglichkeiten, dagegen vorzugehen, als bei einer lizenzierten Börse.

Ja. Kraken, Coinbase und Bitstamp bieten EU-Kunden Futures über jeweils separat lizenzierte EU-Unternehmen an. Der Hebel ist niedriger begrenzt als auf ihren globalen Plattformen. Bitvavo, Bitpanda und Bit2Me bieten keine Futures an.

Die meisten Börsen in dieser Übersicht nehmen Euro-Einzahlungen per SEPA-Überweisung an. Bei Bitvavo und Bitstamp sind SEPA-Einzahlungen kostenlos. Bei den meisten Börsen kannst du auch mit Karte zahlen. Kraken, Coinbase und Bitstamp akzeptieren PayPal. Bitpanda nimmt außerdem Klarna, Skrill und Neteller an.

Nicht bei Kraken, Coinbase oder Bitstamp. Diese Börsen sperren USDT und andere Stablecoins, die nicht den MiCA-Vorgaben entsprechen, für Kunden in der EU. Wenn du auf USDT-Handelspaare angewiesen bist, prüfe das, bevor du ein Konto eröffnest.