Länderranking · Singapore

Die 8 besten Krypto-Börsen in Singapur (2026)

Vergleiche die besten Krypto-Börsen in Singapur für 2026: Regulierung, SGD-Ein- und -Auszahlungen, Gebühren, Coins, Futures und die jeweiligen Schwächen.

Auf dieser Seite
Wichtigste Erkenntnisse
  • Gemini ist unsere erste Wahl für vorsichtige Anleger in Singapur, denen Regulierung und Sicherheit wichtiger sind als niedrige Gebühren.
  • BingX, Phemex und Binance verlangen hier die niedrigsten Spot-Gebühren. Kraken und OKX liegen dazwischen.
  • Die meisten dieser Börsen akzeptieren Singapur-Dollar per Überweisung, Karte oder Zahlungs-App, aber nicht über FAST oder PayNow. Prüfe deshalb vor der Anmeldung, welche Einzahlungsmethoden angeboten werden.
Top-Empfehlung 2026
1

Gemini

Spot-Gebühren (Maker/Taker)0.6% / 1.2%
Assets75
Max. Hebel20×
KYCErforderlich
  • Lizenzierte Trustgesellschaft aus New York
  • Proof of Reserves und Cold Storage
  • Unterstützung für Hardware-Sicherheitsschlüssel
Akzeptiert Kunden aus Singapur
4

Bit2Me

Spot-Gebühren (Maker/Taker)—
Assets192
Max. Hebel—
KYCErforderlich
  • Einfache Börse nur für den Spot-Handel
  • Krypto-Debitkarte
  • Cold Storage für Kundenguthaben
Akzeptiert Kunden aus Singapur
6

Phemex

Spot-Gebühren (Maker/Taker)0.1% / 0.1%
Assets1,027
Max. Hebel100×
KYCKein KYC
  • Größte Coin-Auswahl in diesem Vergleich
  • Spot-Gebühr von 0.1% für Maker und Taker
  • Kostenlose Trading-Bots und Copy-Trading
Akzeptiert Kunden aus Singapur
7

Uphold

Spot-Gebühren (Maker/Taker)— / 0.25%
Assets—
Max. Hebel—
KYCErforderlich
  • Krypto, Fiatwährungen und Edelmetalle an einem Ort tauschen
  • Proof of Reserves
  • Staking mit wöchentlichen Rewards
Akzeptiert Kunden aus Singapur
8

Binance

Spot-Gebühren (Maker/Taker)0.1% / 0.1%
Assets507
Max. Hebel150×
KYCErforderlich
  • Höchste Liquidität
  • Spot-Gebühr von 0.1% für Maker und Taker
  • Größte Produktauswahl
Akzeptiert Kunden aus Singapur

Alle Börsen in dieser Rangliste auf einen Blick

BörseSpot-AssetsKryptoFutures-AssetsSpot-GebührenMaker/TakerFutures-GebührenMaker/TakerMax. Hebel Singapur
1. GeminiBesuchen 7570.6% / 1.2%0.02% / 0.07%20×Ja
2. KrakenBesuchen 6791770.4% / 0.8%0.02% / 0.05%50×Ja
3. OKXBesuchen 2984850.2% / 0.35%0.02% / 0.05%125×Ja
4. Bit2MeBesuchen 192————Ja
5. BingXBesuchen 6375690.1% / 0.1%0.02% / 0.05%150×Ja
6. PhemexBesuchen 1,0278160.1% / 0.1%0.01% / 0.06%100×Ja
7. UpholdBesuchen ——— / 0.25%——Ja
8. BinanceBesuchen 5075250.1% / 0.1%0.02% / 0.05%150×Ja

Die Spalte „ Singapur“ wird laufend mit der Liste der Länder abgeglichen, in denen die jeweilige Börse Einschränkungen hat.

Die besten Krypto-Börsen in Singapur

Gemini ist unsere erste Wahl für Singapur. Die Börse eignet sich für vorsichtige Anleger, die großen Wert auf Regulierung und Sicherheit legen und bereit sind, pro Trade mehr zu bezahlen. Kraken, OKX und Binance bieten eine größere Auswahl an Coins und niedrigere Gebühren. Bei BingX und Phemex sind Spot-Trades noch günstiger.

Kryptowährungen zu kaufen, zu halten und zu handeln ist in Singapur legal. Unternehmen, die Kunden vor Ort bedienen, benötigen eine Lizenz der Monetary Authority of Singapore (MAS). Suche die Börse vor der Anmeldung im Finanzinstitutsverzeichnis der MAS. Prüfe anschließend, wie du Singapur-Dollar ein- und auszahlen kannst. FAST und PayNow sind die schnellsten lokalen Zahlungswege, doch die meisten der unten vorgestellten Börsen setzen auf Überweisungen, Karten und Zahlungs-Apps. Vergleiche zum Schluss die Kosten pro Trade.

1. Gemini

Gemini richtet sich an alle, denen Sicherheit wichtiger ist als der Preis. Die Börse ist als Treuhandgesellschaft im Bundesstaat New York zugelassen, veröffentlicht Nachweise ihrer Reserven und verwahrt den Großteil der Coins in Cold Storage. So kannst du prüfen, ob deine Einlagen gedeckt sind. Die Lizenz gilt allerdings nicht für Singapur. Suche Gemini deshalb im Verzeichnis der Finanzinstitute der MAS, bevor du dich registrierst.

Gemini bietet 75 Coins für den Spot-Handel und Futures auf 7 Coins an. Die MAS untersagt lizenzierten Unternehmen jedoch, Privatkunden Derivate anzubieten. Der Preis ist die Schwachstelle: Bei einem neuen Konto fallen für Maker-Orders 0.6% und für Taker-Orders 1.2% an. Den ersten Rabatt gibt es erst ab einem monatlichen Handelsvolumen von 10.000 US-Dollar. Häufiges Trading wird dadurch teuer. Einzahlen kannst du per SWIFT-Überweisung, Karte, Apple Pay, Google Pay oder PayPal. Auszahlungen sind per Banküberweisung, Karte oder PayPal möglich. FAST und PayNow werden nicht unterstützt, deshalb dauern Überweisungen in Singapur-Dollar länger als bei einem lokalen Anbieter.

Für Futures zahlen Maker 0.02% und Taker 0.07%. Zur Registrierung brauchst du einen Lichtbildausweis und einen Adressnachweis. Gemini startete in 2014, hat seinen Sitz in New York, USA und wurde von Tyler and Cameron Winklevoss mitgegründet. Diese führen das Unternehmen auch. In der Vergangenheit kam es 2022 zu einem Datenleck mit Kundendaten, 2022 zu einem Diebstahl im Zusammenhang mit IRA Financial und 2024 zu einem Sicherheitsvorfall bei einem Bankpartner. Aktiviere daher einen Hardware-Sicherheitsschlüssel und geh davon aus, dass deine persönlichen Daten offengelegt werden könnten.

Das Wichtigste

  • Gemini besitzt eine Treuhandlizenz des Bundesstaats New York und veröffentlicht Nachweise seiner Reserven. Prüfe daher bei der MAS, welchen Status Gemini in Singapur hat.
  • Die Gebühren im Spot-Handel beginnen bei 0.6% für Maker und 1.2% für Taker. Häufiges Trading wird damit teuer.
  • Überweisungen in Singapur-Dollar laufen per SWIFT, Karte oder Zahlungs-App statt über FAST oder PayNow.

Was uns gefällt

  • Lizenzierte Trustgesellschaft aus New York
  • Proof of Reserves und Cold Storage
  • Unterstützung für Hardware-Sicherheitsschlüssel
  • Günstige Stablecoin-Handelspaare

Was dagegen spricht

  • Maker-Gebühr: 0.6%, Taker-Gebühr: 1.2%
  • Begrenzte Coin-Auswahl
  • Keine Einzahlungen per FAST oder PayNow
  • Kein telefonischer Support

2. Kraken

Kraken bietet ein großes Handelsangebot und unterliegt der strengen Aufsicht der britischen FCA, der kanadischen FINTRAC, der australischen AUSTRAC sowie der FSRA in Abu Dhabi. Keine dieser Behörden ist für Singapur zuständig. Prüfe deshalb vor einer Einzahlung das Register der MAS. Der Nachweis der Reserven, die ISO-27001-Zertifizierung und die Cold Storage geben dir dennoch gute Gründe, Kraken die sichere Verwahrung deiner Coins zuzutrauen.

Auf Kraken kannst du mit 679 Coins am Spotmarkt handeln. Futures auf 177 Coins mit einem Hebel von bis zu 50x sind ein Produkt, das Singapurs Vorschriften Privatkunden lizenzierter Anbieter nicht zugänglich machen. Bei Kraken Pro zahlen Maker am Spotmarkt 0.4% und Taker 0.8%. In der Basis-App sind die Gebühren höher. Wenn du häufig handelst, solltest du daher Pro nutzen. Einzahlungen sind per Banküberweisung, Karte, PayPal, Apple Pay oder Google Pay möglich. Auszahlungen gehen auf dein Bankkonto, eine Karte oder PayPal. FAST oder PayNow werden nicht unterstützt.

Für Futures-Orders zahlen Maker 0.02% und Taker 0.05%. Zur Verifizierung brauchst du einen amtlichen Ausweis und musst dein Gesicht scannen lassen. Der Support ist rund um die Uhr per Chat, E-Mail und Telefon erreichbar. Kraken ging 2011 an den Start, hat seinen Hauptsitz in San Francisco, USA, wurde von Jesse Powell mitgegründet und wird von CEO David Ripley geführt. 2024 ermöglichte ein Bug CertiK, 3 Millionen US-Dollar aus der Kraken-Treasury abzuziehen. Das Geld wurde zurückgezahlt und Kundengelder waren nicht betroffen. Der Vorfall zeigt jedoch, dass du auf jeder Börse nur Geld halten solltest, das du zum Handeln benötigst.

Wichtige Punkte

  • Kraken wird im Vereinigten Königreich, in Kanada, Australien und Abu Dhabi reguliert und veröffentlicht einen Nachweis seiner Reserven.
  • Die Spotgebühren bei Kraken Pro betragen für Maker 0.4% und für Taker 0.8%. In der Basis-App sind sie höher.
  • Kraken bietet 679 Coins am Spotmarkt und damit eine der größten Coin-Auswahlen in diesem Ranking.

Was uns gefällt

  • Große Coin-Auswahl
  • Proof of Reserves und ISO-Sicherheitszertifizierung
  • Rund um die Uhr Support per Chat, E-Mail und Telefon
  • Staking und Demohandel

Was dagegen spricht

  • Höhere Spotgebühren als bei den günstigsten Wettbewerbern
  • Die Basis-App ist teurer als Kraken Pro
  • Keine Einzahlungen per FAST oder PayNow

3. OKX

Bei OKX finden aktive Trader die meisten Tools in einem einzigen Konto. Der Spot-Handel umfasst 298 Coins, dazu kommen Futures auf 485 Coins mit einem Hebel von bis zu 125x und Optionen auf 4 Coins. Außerdem gibt es Copy Trading, einen Demo-Modus und einen P2P-Marktplatz. Die Vorgaben der MAS verbieten lizenzierten Anbietern, Privatkunden Derivate oder Hebel anzubieten. In Singapur dürfte daher vor allem der Spot-Handel relevant sein.

OKX veröffentlicht einen Reservenachweis. So kannst du selbst prüfen, ob die Guthaben der Kunden gedeckt sind. Beim Spot-Handel zahlen Maker 0.2% und Taker 0.35%. Das ist günstiger als bei Gemini oder Kraken. Wenn du OKB hältst, kannst du die Gebühren für einige Produkte senken. Ein- und Auszahlungen sind per Banküberweisung, Karte oder P2P möglich. Bei P2P verwahrt OKX die Coins treuhänderisch, bis beide Seiten bezahlt haben. FAST und PayNow werden jedoch nicht angeboten.

Bei Futures zahlen Maker 0.02% und Taker 0.05%. Für die Verifizierung musst du einen Ausweis und ein Live-Selfie einreichen. Die Benutzeroberfläche ist für Einsteiger komplex. OKX wurde in 2017 gegründet, hat seinen Sitz in Seychelles und wird von Mitgründer Star Xu geführt. Die zentrale Börse wurde noch nie direkt gehackt. Bei einem Exploit im Jahr 2023 verlor die DEX jedoch 2,7 Millionen US-Dollar, nachdem ein Admin-Schlüssel kompromittiert worden war. Betrachte den Web3-Bereich deshalb als riskanter als dein Guthaben auf der Börse.

Die wichtigsten Punkte

  • OKX veröffentlicht einen Reservenachweis und verwahrt Coins in Cold Storage.
  • Der Spot-Handel kostet Maker 0.2% und Taker 0.35%.
  • Einzahlungen sind per Banküberweisung, Karte oder P2P möglich, aber nicht per FAST oder PayNow.

Was uns gefällt

  • Spot, Futures, Optionen und Copy-Trading
  • Niedrigere Spotgebühren als bei Gemini und Kraken
  • Hohe Liquidität und ein reger Peer-to-Peer-Markt
  • Proof of Reserves
  • Demohandelsmodus

Was dagegen spricht

  • Für Einsteiger kompliziert
  • KYC verpflichtend
  • Früherer Exploit auf der DEX

4. Bit2Me

Bit2Me6.1/10Besuchen

Bit2Me setzt auf Einfachheit. Die Plattform bietet Spot-Trading mit 192 Coins, aber keine gehebelten Produkte. So kannst du keine Positionen eingehen, die größer sind als deine Einzahlung. Das passt, wenn du in Singapur Kryptowährungen kaufen und halten möchtest. Im Verzeichnis der MAS kannst du nachsehen, ob Bit2Me hier lizenziert ist.

Neben dem Handel gibt es eine Krypto-Debitkarte, mit der du dein Guthaben ausgeben kannst, den eigenen B2M-Token und Cold Storage für die Coins der Kunden. Prüfe vor einer Einzahlung, welche Einzahlungsmethoden in Singapur-Dollar und Gebühren für dein Konto gelten. Du solltest nicht davon ausgehen, dass FAST oder PayNow unterstützt wird.

Bevor du handeln kannst, musst du deine Identität verifizieren. Bit2Me nahm in 2014 den Betrieb auf und hat seinen Sitz in Elche, Spain. Mitgründer sind Leif Ferreira und Andrei Manuel. Leif Ferreira und Koh Onozawa Martinez leiten das Unternehmen als Co-CEOs. Der größte Schwachpunkt: Bit2Me veröffentlicht keinen Proof of Reserves. Deshalb kannst du nicht überprüfen, ob die Kundeneinlagen vollständig gedeckt sind.

Die wichtigsten Punkte

  • Bit2Me bietet ausschließlich Spot-Trading mit 192 Coins.
  • Für die Nutzung ist eine Identitätsprüfung erforderlich. Außerdem gibt es eine Krypto-Debitkarte.
  • Bit2Me veröffentlicht keinen Proof of Reserves. Du kannst daher nicht überprüfen, ob die Einlagen vollständig gedeckt sind.

Was uns gefällt

  • Einfache Börse nur für den Spot-Handel
  • Krypto-Debitkarte
  • Cold Storage für Kundenguthaben

Was dagegen spricht

  • Kein Nachweis der Reserven
  • Keine Futures, kein Copy-Trading und keine Bots
  • Kein Staking

5. BingX

Bei niedrigen Gebühren und einer riesigen Auswahl ist BingX kaum zu schlagen. Das Angebot umfasst 637 Coins am Spotmarkt, Futures auf 569 Coins mit einem Hebel von bis zu 150x, außerdem Stock-Token, Forex, Rohstoffe, Copy-Trading, Grid-Bots und einen Demomodus. Der Firmensitz in Singapur bedeutet nicht automatisch, dass BingX über eine Lizenz der MAS verfügt. Prüfe deshalb das Verzeichnis der Finanzinstitute. Lizenzierte Unternehmen dürfen Privatkunden weder Hebelprodukte noch Derivate anbieten.

Spot-Trades kosten 0.1%, unabhängig davon, ob du eine Limit- oder Market-Order aufgibst. Bei Krypto-Futures fallen pro Maker-Order 0.02% und pro Taker-Order 0.05% an. Einzahlungen sind per Banküberweisung, SWIFT, Karte oder MoonPay möglich. Auszahlen kannst du dagegen nur in Kryptowährungen oder über SEPA und Pix. Für eine Auszahlung auf ein Bankkonto in Singapur sind daher zusätzliche Schritte nötig. Du kannst deine Coins auf dem P2P-Markt verkaufen oder auf eine andere Plattform übertragen.

Für das KYC-Verfahren musst du einen Ausweis vorlegen und einen Gesichtsscan machen. Verifizierte Konten können bis zu $5,000,000 pro Tag abheben. BingX veröffentlicht außerdem einen Nachweis über seine Reserven. Die Börse wurde 2018 gegründet, hat ihren Hauptsitz in Singapore und zählt Josh Lu zu ihren Mitgründern. CEO ist Vivien Lin. Im September 2024 erbeuteten Angreifer mehr als 44 Millionen US-Dollar aus einer BingX-Hot-Wallet. Die Kunden wurden aus den Reserven entschädigt. Der Vorfall zeigt aber, dass du Coins, mit denen du nicht handelst, besser in deiner eigenen Wallet aufbewahrst.

Wichtige Punkte

  • BingX hat seinen Sitz in Singapur und veröffentlicht einen Nachweis über seine Reserven. Prüfe im Verzeichnis der MAS, ob die Börse über eine Lizenz verfügt.
  • Der Spot-Handel kostet 0.1% für Maker und Taker und zählt damit zu den günstigsten Angeboten hier.
  • Auszahlungen sind nur in Kryptowährungen oder über SEPA und Pix möglich. Für eine Auszahlung auf ein Bankkonto in Singapur sind daher zusätzliche Schritte nötig.

Was uns gefällt

  • Spot-Gebühr von 0.1% für Maker und Taker
  • Aktien-Token, Forex und Rohstoffe
  • Copy-Trading, Grid-Bots und Demo-Modus
  • Nachweis der Reserven

Was dagegen spricht

  • Keine Auszahlungen auf lokale Bankkonten
  • Früherer Exploit einer Hot Wallet
  • Kein Staking

6. Phemex

Keine Börse hier bietet mehr Coins als Phemex. Dir stehen 1,027 Spot-Coins und 816 Futures-Coins zur Verfügung. Der maximale Hebel beträgt 100x. Dazu kommen kostenlose Trading-Bots, Copy Trading, Demo-Trading und Aktien-Token. Phemex hat seinen Sitz in Singapur. Ob die Börse dort lizenziert ist, lässt sich jedoch nur im Register der MAS überprüfen. Die Vorschriften der MAS verbieten lizenzierten Unternehmen, Privatkunden den Handel mit Hebelprodukten oder Derivaten zu ermöglichen.

Bei jedem Spot-Trade erhebt Phemex 0.1%, unabhängig davon, ob du als Maker oder Taker handelst. Im Futures-Handel fallen 0.01% an, wenn du Liquidität bereitstellst, und 0.06%, wenn du Liquidität abziehst. Zahlst du die Gebühren mit dem PT-Token, sparst du bei ausgewählten Spot-Trades 20 Prozent und bei USDT-Kontrakten 10 Prozent. Einzahlungen sind per Karte, Apple Pay, Google Pay, SWIFT-Überweisung oder über Anbieter wie MoonPay und Banxa möglich. Auszahlen kannst du auf dein Bankkonto oder in Form von Kryptowährungen. FAST und PayNow werden nicht unterstützt.

Neue Nutzer müssen ihre Identität verifizieren. Verifizierte Konten können täglich bis zu $2,000,000 abheben. Phemex wurde 2019 gegründet und hat seinen Sitz in Singapore. Mitgründer Jack Tao ist zugleich CEO. Im Januar 2025 wurden Kryptowährungen im Wert von rund 85 Millionen US-Dollar aus den Hot Wallets der Börse gestohlen. Übertrage deshalb Coins, mit denen du gerade nicht handelst, auf eine Wallet, die du selbst kontrollierst.

Die wichtigsten Punkte

  • Phemex bietet 1,027 Spot-Coins und damit die größte Auswahl hier.
  • Für Maker und Taker kostet ein Spot-Trade 0.1%. Wenn du die Gebühren mit PT zahlst, erhältst du einen Rabatt.
  • Die Hot Wallets der Börse wurden 2025 gehackt. Lass deshalb nur das Geld auf der Plattform, mit dem du gerade handelst.

Was uns gefällt

  • Größte Coin-Auswahl in diesem Vergleich
  • Spot-Gebühr von 0.1% für Maker und Taker
  • Kostenlose Trading-Bots und Copy-Trading
  • Nachweis der Reserven
  • Simulationsmodus

Was dagegen spricht

  • Schwerer Hack einer Hot Wallet
  • Auszahlungen nur per Banküberweisung oder in Kryptowährungen
  • PT-Rabatte müssen erst aktiviert werden

7. Uphold

Wenn du vor allem kaufst und hältst, kannst du bei Uphold Kryptowährungen, Fiatwährungen und Edelmetalle über ein gemeinsames Guthaben direkt gegeneinander tauschen. Ein Orderbuch und Futures gibt es nicht. Das hält den Handel einfach und schließt Hebel komplett aus. Uphold veröffentlicht einen Nachweis seiner Reserven. So kannst du prüfen, ob die Kundenguthaben vollständig gedeckt sind.

Die Kosten stecken in einem Spread, der bei Stablecoins bei 0.25% beginnt und bei Bitcoin, Ether und Altcoins deutlich über 1 % liegen kann. Bei starken Marktschwankungen weiten sich die Spreads zusätzlich aus. Für häufige Trades ist Uphold deshalb wenig attraktiv. Ein- und Auszahlungen sind per Banküberweisung, Karte, SWIFT-Überweisung, PayPal, Apple Pay und Google Pay möglich, nicht aber per FAST oder PayNow. Für unterstützte Coins gibt es wöchentliche Staking-Erträge.

Für die Verifizierung brauchst du einen amtlichen Ausweis. Den Support erreichst du nur über ein Anfrageformular oder per E-Mail, einen Live-Chat gibt es nicht. Uphold wurde 2015 gegründet. Zu den Mitgründern gehörte Halsey Minor. Das Unternehmen hat seinen Sitz in New York und wird von Simon McLoughlin als CEO geführt. Uphold bietet weder eine Whitelist für Auszahlungsadressen noch ein Auszahlungspasswort. Wer Zugriff auf dein Konto erhält, muss daher weniger Hürden überwinden, um deine Coins zu verschieben. Aktiviere eine starke Zwei-Faktor-Authentifizierung.

Die wichtigsten Punkte

  • Uphold verwahrt Kryptowährungen, Fiatwährungen und Edelmetalle in einem gemeinsamen Guthaben, bietet aber weder ein Orderbuch noch Futures.
  • Bei Stablecoin-Trades beträgt der Spread 0.25%. Bei Bitcoin, Ether und Altcoins fällt er deutlich höher aus.
  • Ein- und Auszahlungen sind per Banküberweisung, Überweisung, Karte oder PayPal möglich.

Was uns gefällt

  • Krypto, Fiatwährungen und Edelmetalle an einem Ort tauschen
  • Proof of Reserves
  • Staking mit wöchentlichen Rewards
  • Vault mit Wiederherstellung des Schlüssels

Was dagegen spricht

  • Hohe Spreads bei den meisten Coins
  • Keine Futures und kein Orderbuch
  • Kein Live-Chat-Support
  • Keine Whitelist für Auszahlungen

8. Binance

Binance punktet vor allem mit hoher Liquidität. Die Orderbücher sind hier besonders tief. Dadurch werden große Orders über 507 Spot-Coins hinweg nahe am angezeigten Kurs ausgeführt. Außerdem bietet Binance Futures auf 525 Coins mit einem maximalen Hebel von 150x, Optionen auf 8 Coins, 168 Aktien-Token, Staking und Copy-Trading. Aufgrund der MAS-Regeln dürfen lizenzierte Anbieter Privatkunden jedoch weder Hebel noch Derivate anbieten.

Bei Binance beträgt die Spot-Handelsgebühr unabhängig vom Ordertyp 0.1%. Bei Futures zahlst du als Maker 0.02% und als Taker 0.05%. Wenn du mit BNB bezahlst und den Gebührenabzug aktivierst, sparst du bis zu 25 Prozent auf Spot-Gebühren. Einzahlungen sind per Karte, Banküberweisung, Google Pay, SWIFT-Überweisung oder P2P möglich. Auszahlungen kannst du auf dein Bankkonto oder in Krypto vornehmen. FAST und PayNow werden nicht unterstützt.

Für das KYC-Verfahren auf Level 1 brauchst du einen Ausweis und ein Selfie. Auf Level 2 kommt ein Adressnachweis hinzu, dafür gelten höhere Limits. Die unübersichtliche Benutzeroberfläche macht den Einstieg schwierig. Binance wurde 2017 von Changpeng Zhao mitgegründet, hat seinen Hauptsitz in den Cayman Islands und wird von Richard Teng als CEO geführt. Nach einem Hack im Jahr 2022 flossen BNB-Coins im Wert von mehr als 500 Millionen US-Dollar ab. Auch wenn Binance über einen milliardenschweren Sicherheitsfonds verfügt, solltest du langfristige Bestände auf deine eigene Wallet übertragen.

Die wichtigsten Punkte

  • Binance veröffentlicht Proof of Reserves und hat die höchste Liquidität in diesem Ranking.
  • Für Spot-Trades zahlen Maker und Taker 0.1%. Bei Zahlung in BNB gibt es einen zusätzlichen Rabatt.
  • Bei starken Kursschwankungen kann die Plattform langsamer werden. Auch für Einsteiger ist sie schwierig zu bedienen.

Was uns gefällt

  • Höchste Liquidität
  • Spot-Gebühr von 0.1% für Maker und Taker
  • Größte Produktauswahl
  • Live-Chat rund um die Uhr
  • Proof of Reserves

Was dagegen spricht

  • Nicht für Einsteiger geeignet
  • Langsam bei starken Marktbewegungen
  • Früherer Hack mit hohen BNB-Abflüssen

So haben wir die Börsen bewertet

Unsere Redaktion hat die besten Krypto-Börsen für Trader in Singapur ausgewählt, getestet und in eine Rangfolge gebracht. Berücksichtigt haben wir Börsen, die Kunden vor Ort akzeptieren. Anschließend haben wir sie danach geordnet, wie überzeugend das Gesamtangebot für Nutzer in Singapur ist. Diese Reihenfolge spiegelt die Einschätzung unserer Redaktion zum Gesamtangebot wider. Der CWR Score auf jeder Karte bewertet die jeweilige Börse unabhängig davon. Deshalb kann eine weiter unten platzierte Börse einen höheren Score haben.

  • Regulierung und Lizenzierung, einschließlich der Möglichkeit, ein Unternehmen bei der MAS zu überprüfen
  • Ein- und Auszahlungen in Singapur-Dollar
  • Gebühren für den Spot- und Futures-Handel
  • Handelsangebot, von Coins bis zu weiteren Produkten
  • Sicherheitsbilanz, Proof of Reserves und frühere Vorfälle

Ja. Kryptowährungen zu kaufen, zu halten und zu handeln ist in Singapur legal. Unternehmen, die für Kunden in Singapur digitale Zahlungstoken kaufen, verkaufen oder verwahren, benötigen nach dem Payment Services Act 2019 eine Lizenz der Monetary Authority of Singapore (MAS). Im Finanzinstitutsverzeichnis der MAS kannst du überprüfen, ob ein Unternehmen dort aufgeführt ist.

Für lizenzierte Unternehmen gelten strenge Vorgaben zum Schutz von Privatkunden. Seit dem 19. Juni 2025 sehen die MAS-Leitlinien vor, dass sie Privatkunden weder Kredite gewähren noch Leverage, Margin Trading oder Krypto-Derivate anbieten dürfen. Auch Anreize für eine Anmeldung oder den Handel sind untersagt. Zudem dürfen sie keine Zahlungen mit in Singapur ausgegebenen Kreditkarten oder Charge Cards annehmen. Seit dem 30. Juni 2025 benötigen auch Unternehmen in Singapur, die ausschließlich Kunden im Ausland bedienen, eine Lizenz. Die MAS hat erklärt, dass sie solche Lizenzen grundsätzlich nicht erteilen wird.

Wie werden Kryptowährungen in Singapur besteuert?

In Singapur gibt es keine Kapitalertragssteuer. Die IRAS behandelt Gewinne und Verluste aus dem Kauf und Verkauf digitaler Token im Allgemeinen als private Anlagegewinne. Diese sind steuerfrei und müssen nicht angegeben werden. Für den Tausch eines Tokens gegen einen anderen gilt dieselbe Regel: Das Ergebnis ist nur dann steuerpflichtig, wenn der Token als Handelsgut und nicht als Anlage gehalten wird.

Stuft die IRAS deine Aktivitäten anhand von Faktoren wie Zweck, Handelshäufigkeit und Haltedauer als Handel ein, werden die Gewinne als Einkommen zu den üblichen progressiven Steuersätzen besteuert. Für Einwohner liegt der Höchstsatz bei 24 Prozent. Die Gewinne müssen in der Steuererklärung angegeben werden. Wer hobbymäßig schürft, muss Gewinne aus dem Verkauf der geschürften Token nicht versteuern. Systematisches Mining mit Gewinnerzielungsabsicht kann dagegen steuerpflichtig sein. Der Kauf und Verkauf digitaler Zahlungstoken ist von der GST befreit.

Dies ist ein allgemeiner Überblick und keine Steuerberatung. Die Steuervorschriften können sich ändern und hängen von deiner persönlichen Situation ab. Wende dich vor der Abgabe deiner Steuererklärung daher an die IRAS (Inland Revenue Authority of Singapore) oder an einen Steuerberater.

Offizielle Quellen, geprüft im September 2026: IRAS: Gewinne aus dem Verkauf von Immobilien, Aktien und Finanzinstrumenten; IRAS: Leitfaden zur steuerlichen Behandlung digitaler Token (Januar 2026); IRAS: steuerpflichtige und steuerfreie Einkünfte (steuerliche Behandlung digitaler Token); IRAS: Einkommensteuersätze für Privatpersonen.

So kaufst du Kryptowährungen in Singapur

Sobald du dich für eine Börse entschieden hast, kannst du in Singapur mit wenigen Schritten Kryptowährungen wie Bitcoin oder Ethereum kaufen.

  1. Wähle eine Börse. Unternehmen, die für Kunden in Singapur Kryptowährungen kaufen, verkaufen oder verwahren, benötigen nach dem Payment Services Act eine Lizenz der MAS. Suche die Börse deshalb im Finanzinstitutsverzeichnis der MAS, bevor du dich festlegst.
  2. Eröffne ein Konto und verifiziere dich. Registriere dich mit deiner E-Mail-Adresse und lade einen Identitätsnachweis hoch. Gemini verlangt zusätzlich einen Adressnachweis, bei Kraken kommt ein Gesichtsscan hinzu.
  3. Zahle Singapur-Dollar ein. FAST und PayNow sind die schnellsten lokalen Wege für eine nahezu sofortige Überweisung. Damit kannst du Geld an eine Kontonummer, Telefonnummer oder NRIC-Nummer senden. Nutze diese Optionen, wenn deine Börse sie anbietet. Andernfalls kannst du per Banküberweisung oder Debitkarte einzahlen, denn lizenzierte Unternehmen dürfen keine in Singapur ausgegebenen Kreditkarten akzeptieren.
  4. Kaufe am Spot-Markt. Wähle Bitcoin, Ethereum oder einen anderen Coin wie Solana oder XRP. Mit einer Limit-Order legst du fest, welchen Preis du zahlen möchtest.
  5. Sichere deine Coins und bewahre deine Unterlagen auf. Aktiviere die Zwei-Faktor-Authentifizierung, übertrage langfristige Bestände auf eine Wallet, die du selbst kontrollierst, und dokumentiere jeden Trade für deine Steuerunterlagen.

Fazit

Gemini passt am besten zu dir, wenn du deine Coins bei einer regulierten, sicherheitsorientierten Börse kaufen und halten möchtest und mit hohen Spot-Gebühren leben kannst. Kraken bietet eine deutlich größere Coin-Auswahl und unterliegt einer strengen Aufsicht. OKX und Binance haben die umfangreichsten Tools. Bei Spot-Trades sind BingX und Phemex am günstigsten, allerdings kam es bei beiden zu Verlusten aus Hot Wallets. Kryptowährungen sind in Singapur legal. Unternehmen, die Kunden vor Ort bedienen, benötigen eine Lizenz der MAS. Welche Börse du auch wählst: Prüfe ihren Status im Finanzinstitutsverzeichnis der MAS und kläre vor der Einzahlung, wie du Singapur-Dollar ein- und auszahlen kannst.

Fragen

Häufige Fragen

Ja. Kryptowährungen zu kaufen, zu halten und zu handeln ist in Singapur legal. Unternehmen, die hier für Kunden Kryptowährungen kaufen, verkaufen oder verwahren, benötigen nach dem Payment Services Act eine Lizenz der Monetary Authority of Singapore. Ob ein Unternehmen lizenziert ist, kannst du im Verzeichnis der Finanzinstitute der MAS nachschlagen.

Laut den Richtlinien der MAS sollten lizenzierte Unternehmen Privatkunden keinen Hebel, keinen Margin-Handel und keine Krypto-Derivate anbieten. OKX, Binance, BingX und Phemex betreiben große Futures-Märkte. Prüfe aber, was mit deinem Konto möglich ist. Durch den Einsatz von Hebeln kann deine Einzahlung sehr schnell verloren gehen.

FAST und PayNow sind die schnellsten Wege, Singapur-Dollar zu überweisen. Die Börsen in diesem Vergleich akzeptieren vor allem Banküberweisungen, SWIFT-Überweisungen, Karten und Zahlungsdienste wie Apple Pay, Google Pay und PayPal. Prüfe daher bei jeder Börse, ob eine lokale Einzahlungsmethode verfügbar ist. Lizenzierte Unternehmen sollten keine in Singapur ausgegebenen Kreditkarten akzeptieren.

Beim Spot-Handel verlangen BingX, Phemex und Binance für Maker und Taker gleich niedrige Gebühren. Bei Phemex und Binance erhältst du einen zusätzlichen Rabatt, wenn du die Gebühren mit den jeweiligen Börsentokens bezahlst. Für neue Konten ist Gemini am teuersten. Auch Upholds Spreads auf Bitcoin und Altcoins sind hoch.

Alle Börsen in diesem Vergleich außer Bit2Me veröffentlichen einen Proof of Reserves. Damit kannst du prüfen, ob die Kundeneinlagen durch Reserven gedeckt sind. Bei Bit2Me gibt es diese Möglichkeit nicht. Deshalb ist es sinnvoll, dort nur kleinere Beträge zu halten.

Krypto-Gewinne können in Singapur steuerpflichtig sein. Wie die Regeln gelten, erfährst du weiter oben im Abschnitt „Wie werden Kryptowährungen in Singapur besteuert?“. Halte außerdem alle deine Trades fest, falls du die Angaben später benötigst.