KeepKey Erfahrungsbericht 2026: Lohnt sich diese Hardware-Wallet noch?

Auf dieser Seite
Wichtigste Erkenntnisse
  • KeepKey ist eine Hardware-Wallet mit Open-Source-Software. Sie wurde entwickelt, um Kryptowährungen einfach offline aufzubewahren.
  • Auf dem großen OLED-Display lassen sich Wallet-Adressen, Wiederherstellungswörter und Transaktionsdetails gut ablesen.
  • Die Wallet unterstützt native Blockchains und Tausende Tokens in EVM-Netzwerken.
  • Eine zufällige PIN-Eingabe und Bestätigungen direkt am Gerät helfen, den Zugriff zu schützen und unautorisierte Transaktionen zu verhindern.
  • Mit integrierten dezentralen Swaps kannst du unterstützte Assets handeln, ohne die Kontrolle über deine Private Keys abzugeben.

Während Hersteller von Hardware-Wallets regelmäßig neue Modelle auf den Markt bringen und ältere einstellen, setzt KeepKey seit dem Start 2015 auf ein einziges Gerät. Regelmäßige Firmware-Updates halten es funktionsfähig. Das große OLED-Display war für eine Hardware-Wallet damals bemerkenswert fortschrittlich. Das schlanke Aluminiumgehäuse verlieh dem Gerät zugleich eine elegante, hochwertige Optik. Mehr als zehn Jahre später ist das grundlegende Design noch immer im Einsatz. Aktualisierte Software, neue Wallet-Funktionen und die Unterstützung weiterer Coins ergänzen es. Für diesen KeepKey Erfahrungsbericht haben wir uns nicht nur das Gehäuse angesehen. Wir haben auch Sicherheit, unterstützte Assets, Wallet-Funktionen, Einrichtung und Leistung im Alltag geprüft, um herauszufinden, was die Wallet heute bietet.
Daten KeepKey
🗝️ Typ Hardware-Wallet
🖥️ Display 3,12-Zoll-OLED-Display
🪙 Unterstützte Tokens mehr als 6.980
🌐 Unterstützte Netzwerke 11 native Blockchains plus EVM-Netzwerke
🖼️ NFT-Unterstützung Ja
🔗 Anschluss Micro-USB
🔋 Kabelloses Laden Nein
🛡️ Sicherheit Open-Source-Firmware, PIN, zufällige Tastenanordnung
📱 Mobile App Android & iOS
💻 Desktop-App Windows, macOS, Linux
📲 Haupt-App KeepKey Desktop
🔌 Wallet-Unterstützung Browser-Erweiterung und Wallets von Drittanbietern
⭐ Besonders geeignet für Günstige Self-Custody mit Open-Source-Software

KeepKey im Überblick

KeepKey wurde 2014 von Darin Stanchfield und Ken Hodler entwickelt. Die Idee dazu entstand nach dem Zusammenbruch von Mt. Gox. Das erste Gerät kam 2015 auf den Markt. Das Konzept war einfach: Nutzer sollten ihre Private Keys selbst verwahren können, statt ihre Kryptowährungen bei Börsen und anderen Online-Plattformen zu lassen. ShapeShift übernahm KeepKey 2017 und ergänzte die Wallet-Software später um non-custodial Swaps. Nach dem Wandel von ShapeShift zu einer DAO setzte KeepKey verstärkt auf Open-Source-Entwicklung und Self-Custody.

KeepKey wallet

Während andere Hersteller von Hardware-Wallets regelmäßig neue Geräte vorstellen, aktualisiert KeepKey weiterhin sein ursprüngliches Modell. Das Design wirkt mittlerweile etwas veraltet. Dazu trägt vor allem bei, dass das Gerät noch auf einen Micro-USB-Anschluss setzt und meist über USB-A statt USB-C verbunden wird. Das große 3,12-Zoll-OLED-Display ist dennoch praktisch. Wallet-Adressen, Wiederherstellungswörter und Transaktionsinformationen lassen sich vollständig direkt am Gerät ablesen. Du musst dafür nicht ständig durch einen kleinen Bildschirm scrollen. Es gibt nur eine physische Taste. Die meisten Aktionen erledigst du daher in der verbundenen Anwendung und bestätigst sie anschließend auf der Wallet.

KeepKey unterstützt laut Hersteller 11 native Blockchains sowie EVM-Netzwerke und Tausende Tokens. Dazu gehören ERC-20-Tokens und EVM-kompatible Netzwerke über EIP-155. Anders als bei Hardware-Wallets, für die du separate Anwendungen für jede Blockchain brauchst, sind alle unterstützten Blockchains bei KeepKey über dieselbe Firmware verfügbar. Speicherlimits für Apps gibt es nicht.

In der KeepKey-Desktop-App verwaltest du Konten, verbindest dich mit unterstützten dApps und greifst über Protokolle wie THORChain, ShapeShift und ChainFlip auf dezentrale Swaps zu. Diese Swaps sind non-custodial. Du musst deine Assets also nicht erst auf ein Konto bei einer zentralisierten Börse übertragen.

Aus Sicherheitssicht bleiben die Private Keys offline. Transaktionen müssen auf dem Gerät bestätigt werden. KeepKey nutzt außerdem eine zufällige PIN-Anordnung, eine durcheinander angeordnete Eingabe der Wiederherstellungsphrase, Open-Source-Firmware und Clear Signing. Dabei werden unterstützte Smart-Contract-Aufrufe vor der Freigabe entschlüsselt angezeigt. So erfährst du genauer, was du signierst, statt nur eine unleserliche Zeichenfolge mit Transaktionsdaten zu sehen.

Vor- und Nachteile von KeepKey

Was uns gefällt

  • Großes, gut lesbares OLED-Display
  • Vollständig quelloffenes Design
  • Günstige Hardware-Wallet
  • Kostenlose Firmware-Updates auf Lebenszeit
  • Einfache Bedienung mit einer Taste
  • Integrierte dezentrale Swaps

Was dagegen spricht

  • Kein Secure Element
  • Veralteter Micro-USB-Anschluss
  • Stromversorgung über USB erforderlich
  • Wenige erweiterte Funktionen

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So funktioniert KeepKey

Die Funktionsweise von KeepKey hat sich all die Jahre kaum verändert. Du verbindest das Gerät mit einem Computer oder kompatiblen Smartphone und verwaltest dein Portfolio anschließend über die KeepKey-Software. Die Desktop-App ist für Windows, macOS und Linux verfügbar. Über sie richtest du das Gerät ein, aktualisierst die Firmware, verwaltest Konten und führst Transfers sowie dezentrale Swaps aus. Eine Browser-Erweiterung verbindet KeepKey außerdem mit dApps wie Uniswap. Mit der mobilen App kannst du unterwegs Guthaben abrufen und Transaktionen verwalten.

Wenn du Kryptowährungen versendest oder mit einer Anwendung interagierst, erscheinen die Transaktionsdetails auf dem OLED-Display von KeepKey. Du überprüfst Adresse, Betrag und Gebühr und bestätigst die Transaktion anschließend mit der physischen Taste. Das Gerät signiert die Transaktion offline. Deine Private Keys und deine Wiederherstellungsphrase verlassen KeepKey also nie.

Technische Daten und Design von KeepKey

Die folgenden technischen Daten geben einen genaueren Einblick in Abmessungen, Verarbeitung, Display, Bedienelemente und Kabelanschluss von KeepKey. Anschließend schauen wir uns an, wie sich das Gerät im Alltag handhaben lässt.

Spezifikation Details
Abmessungen 93,5 × 38 × 12,2 mm
Gewicht 54 g
Display 3,12-Zoll-OLED
Auflösung 256 × 64 Pixel
Bedienelemente Eine physische Taste
Prozessor ARM Cortex-M3
Gehäuse Polycarbonat und Aluminium
Anschluss Micro-USB
Akku Keiner
Farbe Schwarz

KeepKey ist größer als die meisten Hardware-Wallets im USB-Stick-Format. Das schlanke, rechteckige Gehäuse liegt trotzdem gut in der Hand. Die glänzende Polycarbonat-Vorderseite und die Rückseite aus eloxiertem Aluminium verleihen dem Gerät eine hochwertige Optik. Auf der glasähnlichen Vorderseite sind allerdings schnell Fingerabdrücke zu sehen. Außerdem wirkt KeepKey wie ein Gerät, mit dem du vorsichtig umgehen solltest, statt es lose mit Schlüsseln oder anderen harten Gegenständen herumzutragen.

KeepKey design

Die Vorderseite wird von einem 3,12 Zoll großen monochromen OLED-Display eingenommen. Die Auflösung ist zwar bescheiden, der Bildschirm zeigt vollständige Wallet-Adressen, Transaktionsbeträge und Gebühren sowie PIN-Hinweise und Wiederherstellungswörter aber gut lesbar an. Das ist besonders bei der Bestätigung von Transaktionen praktisch. Du kannst die wichtigen Details prüfen, ohne dich immer wieder durch mehrere Bildschirme zu klicken.KeepKey hat nur eine physische Taste, mit der du Transaktionen bestätigst. Die Navigation und Vorbereitung der Transaktionen laufen über die verbundene Anwendung. Da kein Akku eingebaut ist, schaltet sich die Wallet nur ein, wenn du sie mit einem anderen Gerät verbindest. Der Micro-USB-Anschluss und das mitgelieferte USB-A-Kabel wirken neben der neueren USB-C-Hardware veraltet. Das fällt besonders auf, wenn dein Laptop oder Smartphone keinen USB-A-Anschluss mehr hat. Ein Adapter schafft Abhilfe, ist beim Einrichten aber ein zusätzliches Zubehörteil. Trotz ihres Alters reichen das Display und die einzelne Taste für den Hauptzweck der Wallet aus: Transaktionen direkt auf dem Gerät zu prüfen und freizugeben.

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KeepKey: Funktionen

KeepKey kombiniert ein schlichtes Design mit mehreren praktischen Funktionen zur Verwaltung und zum Schutz deiner Kryptowährungen.

OLED-Display

KeepKey hat ein 3,12 Zoll großes OLED-Display mit einer Auflösung von 256 × 64 Pixeln. Es ist kein Touchscreen, bietet aber genügend Platz, um Wallet-Adressen, Transaktionsbeträge, Gebühren und Wiederherstellungswörter besser lesbar anzuzeigen. Wenn du Kryptowährungen versendest, wird die vollständige Empfängeradresse auf dem Gerät angezeigt. So kannst du separat prüfen, ob sie mit der Adresse in KeepKey Desktop übereinstimmt.

KeepKey wallet screen

So lassen sich Clipboard-Malware und andere Schadprogramme erkennen, die kopierte Adressen austauschen. Neben modernen Farb-Touchscreens wirkt das monochrome Display zwar veraltet. Es bietet aber genug Platz, um Transaktionen zu überprüfen, und das ist seine wichtigste Aufgabe.

Open-Source-Firmware

Die Firmware von KeepKey ist vollständig Open Source. Ihr Code kann also eingesehen, getestet und unabhängig überprüft werden. Sie wird außerdem reproduzierbar erstellt. Technisch versierte Nutzer können dadurch bestätigen, dass eine veröffentlichte Version mit dem verfügbaren Quellcode übereinstimmt. Diese Transparenz ist besonders wichtig, weil KeepKey statt eines proprietären Secure Elements einen universell einsetzbaren Mikrocontroller verwendet.

Der Bootloader akzeptiert nur Firmware mit einer gültigen KeepKey-Signatur. Dadurch kann keine inoffizielle Anwendung unbemerkt veränderte Firmware installieren. Du musst den Code nicht selbst überprüfen, um von diesem Ansatz zu profitieren. Entwickler und Sicherheitsforscher können ihn prüfen und öffentlich auf mögliche Schwachstellen hinweisen.

PIN-Eingabe und Wiederherstellung mit zufälliger Anordnung

KeepKey schützt den Zugriff auf das Gerät mit einer PIN aus bis zu neun Ziffern. Statt die Zahlen auf deinem Computer normal anzuzeigen, erstellt das Gerät eine zufällige Anordnung. In der Anwendung siehst du ein leeres Raster. Dort wählst du die Positionen aus, die den auf KeepKey angezeigten Zahlen entsprechen. Da sich die Anordnung ändert, können Keylogger und Bildschirmaufzeichnungsprogramme deine PIN nicht ohne Weiteres allein über den Computer ermitteln.

keepkey Scrambled PIN

Dasselbe Prinzip gilt bei der Wiederherstellung der Wallet. Wenn du deine Seed-Phrase eingibst, zeigt KeepKey die Zeichen in einer zufälligen Anordnung an. So kann der verbundene Computer die Wörter nicht direkt mitlesen. Dadurch lässt sich die Wallet auch dann sicherer wiederherstellen, wenn der Computer kompromittiert wurde.

Integrierte Swaps

Über dezentrale Protokolle wie THORChain, ShapeShift und ChainFlip kannst du unterstützte Kryptowährungen direkt in der Wallet-Software von KeepKey tauschen. Dazu wählst du in KeepKey Desktop die Assets und den Betrag aus, prüfst den angezeigten Kurs und die anfallenden Gebühren und bestätigst die Transaktion anschließend auf der Hardware-Wallet.

Der Tausch bleibt non-custodial. Du musst also weder Guthaben auf ein Konto bei einer zentralisierten Börse einzahlen noch deine Private Keys weitergeben. Welche Cross-Chain-Tausche verfügbar sind, hängt von den ausgewählten Assets, der vorhandenen Liquidität und dem Protokoll ab, über das der Tausch abgewickelt wird. Gebühren des Netzwerks, des Liquiditätsanbieters und von Affiliate-Partnern können anfallen. Prüfe daher vor der Freigabe den angezeigten Endbetrag.

Firmware-Updates auf Lebenszeit

KeepKey stellt Firmware-Updates ohne Abo oder laufende Wartungsgebühr bereit. Die Updates können Blockchain-Unterstützung ergänzen, neue Wallet-Funktionen einführen, die Verarbeitung von Transaktionen verbessern und bekannte Sicherheitsprobleme beheben. In den jüngsten Firmware-Versionen kamen weitere native Netzwerke hinzu. Außerdem wurde verbessert, wie Smart-Contract-Interaktionen auf dem Gerät angezeigt werden.

KeepKey firmware

Über KeepKey Desktop kannst du nach Updates suchen. Die Software überprüft die Firmware vor der Installation. Auch der Bootloader des Geräts weist Firmware zurück, die nicht ordnungsgemäß von KeepKey signiert wurde. Updates musst du selbst installieren. Bei einem älteren Hardware-Modell ist das besonders wichtig, da viele Schutzfunktionen durch Software verbessert wurden. Deine Wallet und deine Seed-Phrase funktionieren auch ohne kostenpflichtigen Tarif weiter.

KeepKey auspacken

KeepKey kommt in einem kompakten Karton, der mit einem manipulationssicheren Siegel versehen ist. Das Siegel hält recht fest, deshalb erfordert das Öffnen etwas mehr Aufwand, als einfach nur den Deckel abzunehmen. Ist es entfernt, lässt sich der Karton über eine Magnetlasche öffnen. Darin liegt das KeepKey-Gerät ordentlich platziert. Die Verpackung ist schlicht gehalten. Eine aufgedruckte Einrichtungsadresse führt dich zur passenden Software, ohne den Karton mit unnötigem Material zu füllen.

Die Wallet macht beim ersten Eindruck einen guten Eindruck. Die Aluminiumrückseite verleiht ihr ein gewisses Gewicht, und die große glänzende Vorderseite wirkt hochwertiger als bei vielen USB-ähnlichen Hardware-Wallets. Das Display ist mit einer Schutzfolie versehen, deren Entfernung etwas fummelig sein kann. Sobald die Folie ab ist, sieht man auf dem Display außerdem recht schnell Fingerabdrücke.

KeepKey unboxing

Zum standardmäßigen Lieferumfang von KeepKey gehören:

  • KeepKey-Hardware-Wallet
  • Micro-USB-Kabel
  • Zwei Wiederherstellungskarten
  • Kurzanleitung
  • Garantieinformationen

Einige Aktionspakete enthalten möglicherweise auch Aufkleber. Sie gehören jedoch nicht unbedingt zu jeder handelsüblichen Standardverpackung. Eine Transporttasche oder eine Sicherung der Seed-Phrase auf Metall ist nicht enthalten. Falls du so etwas benötigst, musst du es separat kaufen.

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KeepKey einrichten

Die Einrichtung von KeepKey ist unkompliziert. Mit den folgenden Schritten bereitest du das Gerät für die sichere Selbstverwahrung deiner Kryptowährungen vor.

Schritt 1: Lade die KeepKey Vault Desktop-App herunter und installiere sie auf deinem Computer.

download KeepKey app

Schritt 2: Halte die Taste auf deinem KeepKey gedrückt, während du das Gerät mit deinem Computer verbindest. So startest du den Updater Mode.Schritt 3: Folge den Anweisungen, um den Bootloader und die Firmware zu aktualisieren. Trenne das Gerät nur dann vom Computer und schließe es wieder an, wenn du dazu aufgefordert wirst.

KeepKey firmware update bootloader

Schritt 4: Nach dem Update kannst du deinem KeepKey einen Namen geben, damit du das Gerät wiedererkennst.

keepkey setup name

Schritt 5: Richte deine PIN mithilfe der Zahlenanordnung auf deinem KeepKey und der entsprechenden Felder auf dem Computer ein. Gib sie zur Bestätigung erneut ein.

Keepkey pin setup

Schritt 6: Dein KeepKey erstellt eine geheime Wiederherstellungsphrase. Schreibe die Wörter mithilfe der Wiederherstellungskarte in der richtigen Reihenfolge auf.

keepkey seedphrase

Schritt 7: Sobald dein KeepKey aktualisiert und dein Wallet gesichert ist, kannst du mit der KeepKey Desktop App deinen Kontostand anzeigen sowie Kryptowährungen senden und empfangen.

Dein KeepKey ist jetzt bereit, Assets zu verwahren und Transaktionen zu signieren. Bewahre die Wiederherstellungsphrase jedoch offline und getrennt vom Gerät auf.

KeepKey: Preise & Gebühren

KeepKey kostet 59,95 US-Dollar und gehört damit zu den günstigeren Hardware-Wallets. Für das Gerät, KeepKey Desktop, die Browser-Erweiterung und die mobile App fällt keine Abogebühr an. Auch Firmware-Updates sind während der gesamten Nutzungsdauer des Wallets kostenlos. Du musst also keine laufenden Kosten für Aktualisierungen einplanen.

Für den Empfang von Kryptowährungen erhebt KeepKey keine Gebühren. Beim Senden von Assets zahlst du die jeweilige Blockchain-Netzwerkgebühr. Sie geht an die Validatoren oder Miner des Netzwerks, nicht an KeepKey. Bei dezentralen Swaps über integrierte Anbieter können Netzwerkgebühren, Gebühren für Liquiditätsanbieter und eine geringe Affiliate-Gebühr anfallen. Den geltenden Gebührensatz und den voraussichtlichen Empfangsbetrag siehst du, bevor du den Swap auf deinem Gerät bestätigst.

Von KeepKey unterstützte Blockchains und Assets

KeepKey unterstützt wichtige Kryptowährungen wie Bitcoin, Ethereum, Bitcoin Cash, Litecoin, Dogecoin, XRP, Cardano, Solana, Cosmos, Polkadot, THORChain, TON und TRON. Außerdem unterstützt das Wallet EVM-kompatible Netzwerke wie BNB Smart Chain, Polygon, Avalanche, Arbitrum und Optimism. Dadurch erhältst du Zugriff auf Tausende Token, die in diesen Ökosystemen ausgegeben wurden.

Wegen des begrenzten Gerätespeichers musst du keine einzelnen Blockchain-Apps installieren und wieder entfernen. Die unterstützten Blockchains sind über dieselbe Firmware verfügbar. Konten und Kontostände verwaltest du über KeepKey Desktop oder verbundene Anwendungen.

KeepKey erweitert die Liste der unterstützten Assets mit Firmware- und Software-Updates laufend. Die genaue Zahl der verfügbaren Coins und Netzwerke kann sich daher ändern. Bevor du das Wallet kaufst oder Geld überweist, kannst du im offiziellen Asset-Verzeichnis von KeepKey prüfen, ob der benötigte Coin, Token und das gewünschte Netzwerk aktuell unterstützt werden.

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Kundenservice von KeepKey

KeepKey bietet Support über ein Online-Hilfezentrum, technische Dokumentation, FAQs und einen Live-Chat. Im Hilfezentrum findest du Anleitungen zur Einrichtung, Unterstützung bei Firmware-Updates, Tipps zur Fehlerbehebung und Informationen zu den unterstützten Assets. Wenn du dort keine Lösung für dein Problem findest, kannst du dich per Live-Chat an das Support-Team wenden oder online eine Anfrage einreichen.

Einen klar ausgewiesenen telefonischen Support gibt es nicht. Die Unterstützung erfolgt daher vor allem digital. Die Dokumentation ist ausführlich, doch Einsteiger benötigen bei Verbindungs- oder Firmware-Problemen möglicherweise trotzdem Hilfe.

Sicherheit und Self-Custody bei KeepKey

Wenn du ein neues Wallet erstellst, generiert KeepKey die Private Keys und die Wiederherstellungsphrase direkt auf dem Gerät. Die Private Keys werden weder an KeepKey Desktop noch an die Browser-Erweiterung oder die mobile App übertragen. Der verbundene Computer bereitet die Transaktion vor und kommuniziert mit der Blockchain. KeepKey übernimmt das Signieren und die abschließende Freigabe.

Anders als eine Air-Gap-Wallet verbindet sich KeepKey direkt per USB. Dadurch kann der Computer mit dem Gerät kommunizieren. Eine Transaktion lässt sich jedoch nur durch Drücken der physischen Taste abschließen. Empfängeradresse, Betrag und Transaktionsgebühr werden auf dem OLED-Display angezeigt. So kannst du die Angaben vor dem Signieren unabhängig überprüfen. Das ist wichtig, denn Malware könnte die Informationen auf deinem Computer verändern.

KeepKey verwendet einen Mikrocontroller für allgemeine Anwendungen statt eines speziell entwickelten Secure Elements. Das ist eine bewusste Entscheidung: So bleiben Firmware und Hardwaredesign öffentlich einsehbar. Allerdings bietet das Gerät dadurch weniger Schutz vor fortgeschrittenen Angriffen, bei denen Daten physisch ausgelesen werden. Die Firmware von KeepKey ist quelloffen, reproduzierbar gebaut und kryptografisch signiert. Der Bootloader weist Firmware ohne gültige KeepKey-Signatur zurück.

Der Zugriff auf das Gerät ist durch eine bis zu neunstellige PIN geschützt. Bei der Eingabe zeigt KeepKey eine zufällig angeordnete Zahlenfolge an, während du die entsprechenden Positionen auf deinem Computer auswählst. Bei jedem Versuch ändert sich die Anordnung. So können weder Bildschirmaufzeichnungssoftware noch Keylogger deine tatsächliche PIN ermitteln.

Auch bei der Wiederherstellung kommt eine verschlüsselte Eingabe mit zufällig angeordneten Zeichen zum Einsatz. Stellst du dein Wallet über einen Computer wieder her, kann das verbundene System dank der zufälligen Zeichenanordnung nicht erkennen, welche Wiederherstellungswörter du eingibst. KeepKey unterstützt standardisierte Wiederherstellungsphrasen nach BIP39 und eine optionale Passphrase, mit der du ein separates, verborgenes Wallet erstellst. Da die Passphrase nicht auf dem Gerät gespeichert wird, kann sie Konten mit Passphrase auch dann schützen, wenn jemand den ursprünglichen Seed physisch ausliest.

Zu KeepKey wurden öffentlich Sicherheitslücken bekannt, darunter auch Schwachstellen, für deren Ausnutzung ein physischer Zugriff auf das Gerät erforderlich ist. Bekannte Firmware-Probleme wurden behoben. Deshalb ist es wichtig, dein Wallet stets aktuell zu halten.

Ist KeepKey sicher?

Ja, KeepKey ist sicher, wenn du das Gerät bei einer offiziellen Bezugsquelle kaufst und regelmäßig aktualisierst. Es speichert Private Keys offline, verlangt eine physische Bestätigung, zeigt Transaktionsdetails auf dem Display an und verwendet signierte, quelloffene Firmware.

Allerdings besitzt KeepKey kein Secure Element. Angriffe bei physischem Zugriff auf das Gerät sind daher ein relevanteres Risiko. Eine starke PIN und eine optionale BIP39-Passphrase erhöhen den Schutz, insbesondere vor dem Auslesen des Seeds. Trotzdem musst du jede Adresse überprüfen und deine Wiederherstellungsphrase schützen. KeepKey kann gestohlene Gelder nicht zurückholen.

KeepKey oder Ledger Nano X

KeepKey und Ledger Nano X speichern Private Keys beide offline, unterscheiden sich aber bei der Hardware und im täglichen Gebrauch. KeepKey kostet 59,95 US-Dollar und hat ein deutlich größeres OLED-Display mit 3,12 Zoll. Dadurch lassen sich vollständige Adressen und Transaktionsdetails leichter lesen. Das Gerät hat allerdings weder Akku noch Bluetooth und nutzt weiterhin Micro-USB. In der Regel brauchst du also eine Kabelverbindung.

Der Ledger Nano X kostet etwa 149 US-Dollar und ist mit einem Gewicht von 34 Gramm leichter zu transportieren. Dank Akku, Bluetooth, USB-C und Unterstützung für iOS und Android lässt er sich auch unterwegs einfacher nutzen. Ledger unterstützt außerdem mehr Assets und Wallet-Integrationen von Drittanbietern. Dafür müssen Blockchain-Apps auf dem Gerät installiert werden.

Ein weiterer wichtiger Unterschied betrifft die Sicherheit. Ledger nutzt ein Secure Element mit CC EAL5+ und ein proprietäres Betriebssystem. KeepKey setzt auf einen Mikrocontroller für allgemeine Anwendungen und verzichtet auf ein Secure Element. Dafür sind Firmware und Hardwaredesign quelloffen und können geprüft werden. KeepKey eignet sich für alle, denen ein niedriger Preis, Transparenz und ein größeres Display wichtig sind. Der Ledger Nano X bietet hingegen besseren Schutz bei physischem Zugriff und mehr Komfort für die mobile Nutzung.

Alternativen zu KeepKey

Wenn KeepKey nicht zu deinen Anforderungen passt, kommen diese Alternativen infrage. Sie setzen bei den wichtigsten Schwächen des Geräts an: dem fehlenden Secure Element, dem Micro-USB-Anschluss und der nötigen Kabelverbindung.1. Ledger Nano X: Der Nano X erleichtert die mobile Nutzung und bietet besseren Schutz vor physischen Angriffen. Zur Ausstattung gehören Bluetooth, USB-C, ein wiederaufladbarer Akku und ein CC EAL5+ Secure Element. Der kleinere Bildschirm macht es allerdings schwieriger, vollständige Transaktionsdetails zu lesen.

2. ELLIPAL Titan 2.0:Der Titan 2.0 ermöglicht vollständig isoliertes Signieren über QR-Codes. Bluetooth, WLAN, NFC und USB-Datenübertragungen kommen dabei nicht zum Einsatz. Das Gerät verfügt außerdem über ein versiegeltes Metallgehäuse, ein CC EAL5+ Secure Element und einen 4-Zoll-Touchscreen.

Merkmal KeepKey Ledger Nano X ELLIPAL Titan 2.0
Preis $59.95 Etwa $149 $149
Bildschirm 3,12″ OLED 1,09″ OLED 4″ IPS-Touchscreen
Verbindung Micro-USB Bluetooth und USB-C QR-Codes
Secure Element Keines CC EAL5+ CC EAL5+
Hauptmerkmal Großer Bildschirm zur Verifizierung Mobiler Zugriff, einfach zu transportieren Isoliertes Signieren
Ideal für Günstige Open-Source-Verwahrung Mobile Verwaltung von Kryptowährungen Isoliertes Offline-Signieren
Produkt ansehen Jetzt kaufen Jetzt kaufen Jetzt kaufen

Fazit

Wer seine Kryptowährungen schützen will, sollte sie selbst verwahren. KeepKey bietet einen einfachen Einstieg in die Hardware-Verwahrung. Das Gerät ist seit mehr als einem Jahrzehnt auf dem Markt und wird weiterhin unterstützt. Auf dem großen OLED-Bildschirm lassen sich Transaktionsdetails leichter überprüfen. Open-Source-Firmware, eine verschleierte PIN-Eingabe, integrierte Swaps und kostenlose Updates bieten zusätzlichen praktischen Nutzen für den Preis von $59.95.

Allerdings merkt man der Hardware ihr Alter an. Es gibt weder ein Secure Element noch USB-C, Bluetooth, einen integrierten Akku oder einen Touchscreen. Auch kann die mobile App Transaktionen nicht eigenständig signieren. KeepKey erfüllt weiterhin die grundlegende Aufgabe, Private Keys offline zu verwahren. Wenn du stärkeren physischen Schutz, isoliertes Signieren oder einen komfortableren mobilen Zugriff suchst, kommen andere Hardware-Wallets infrage.

Fragen

Häufige Fragen

Ja. KeepKey wird weiterhin unterstützt. Es gibt Firmware-Updates, Unterstützung für neue Assets und gepflegte Desktop-Software.

Nein. Du kannst Kryptowährungen verwahren, versenden und empfangen, ohne ein ShapeShift-Konto anzulegen oder eine KYC-Prüfung zu durchlaufen.

Updates lassen dein Wallet normalerweise unverändert. Sichere deine Recovery-Phrase trotzdem immer, bevor du ein Update installierst.

Ja. Die BIP39-Recovery-Phrase funktioniert mit kompatiblen Wallets, wenn du die richtige Passphrase und den passenden Ableitungspfad verwendest.

Ja, aber die mobile App dient hauptsächlich dazu, Kontostände anzusehen und Kryptowährungen zu empfangen. Transaktionen kann sie nicht eigenständig signieren.

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Verfasst von

CryptoWinRate

Editorial Desk

Crypto Win Rate

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