Was Zinli USD ist
Zinli ist eine Dollar-Wallet mit internationaler Visa-Prepaidkarte. Zinli USD bezeichnet das Dollar-Guthaben für Zahlungen, nicht einen USDC- oder USDT-Token. Für diesen Ratgeber konnten wir keinen aktuell funktionierenden Weg für einen vollständigen Kryptokauf verifizieren.
Zunächst solltest du die verschiedenen Produkte auseinanderhalten. Bei einer Überweisung von Zinli zu Zinli schickst du Geld an eine andere Wallet. Bei einer Zahlung mit Visa bezahlst du einen Händler über das Kartennetzwerk. Beides ist keine native Auszahlung von Kryptowährungen, nur weil das Guthaben in Dollar geführt wird.
Mit Zinli USD Kryptowährungen kaufen
In den FAQ führt Zinli Kryptowährungskäufe als Visa-Quasi-Bargeldtransaktionen auf. Die Gebührenordnung garantiert jedoch nicht, dass eine bestimmte Börse die Karte akzeptiert.
Bei einem P2P-Kauf läuft es anders: Du bezahlst einen Verkäufer über deine Zinli-Wallet, während die Kryptowährungen separat übertragen werden. Dafür muss die Nutzung der Wallet zulässig sein und der Kauf über einen bestätigten Marktplatzauftrag laufen. Die bloße Angabe einer Zahlungsmethode reicht dafür nicht aus.
Die Funktion zum Aufladen mit digitalen Vermögenswerten funktioniert in die entgegengesetzte Richtung: Du nutzt Kryptowährungen, um Dollar auf Zinli einzuzahlen. Du hebst damit keine Dollar als Kryptowährungen ab.
Vor- und Nachteile von Zinli USD
Was uns gefällt
- Bestehende Nutzer können ein Dollar-Guthaben für Zahlungen halten und zusätzlich eine separate Prepaid-Karte verwenden. Die beiden Produkte sind dabei nicht als ein und derselbe Zahlungsweg zu verstehen.
- Zinli veröffentlicht eine konkrete Gebühr für Quasi-Bargeldtransaktionen. So ist ein wichtiger Kostenpunkt bei Kartenzahlungen vor einem möglichen Kauf ersichtlich.
Was dagegen spricht
- Die Mindestgebühr für Quasi-Bargeldtransaktionen kann bei kleinen Käufen erheblich ins Gewicht fallen.
- Dass eine Visa-Prepaidkarte verfügbar ist, bedeutet nicht, dass eine Börse sie akzeptiert.
- Für die Nutzung der Wallet gelten Länderbeschränkungen. Börsen können weitere Einschränkungen festlegen.
- Hier wird kein konkreter, aktuell verfügbarer Kaufweg bestätigt.
Wo Zinli USD verfügbar ist
Laut Zinli kannst du dich mit einem panamaischen Ausweis oder einem gültigen Reisepass registrieren, sofern du die Teilnahmebedingungen erfüllst. In den FAQ verlinkt Zinli eine Liste mit Ländern, in denen der Dienst eingeschränkt ist. Dazu gehören Pakistan, Nigeria, die Philippinen, Russland und viele weitere Länder.
Das verlinkte PDF trägt das Datum September 2024. Prüfe die Angaben zusammen mit den aktuellen Registrierungs- und Supportinformationen. Behandle die Liste nicht als neu veröffentlicht und gehe nicht davon aus, dass ein Reisepass automatisch zur Freischaltung führt. Für einen Kryptokauf solltest du außerdem die Wohnsitzregeln der Börse separat prüfen. Eine verfügbare Karte bedeutet nicht, dass du bei einer Börse zugelassen bist.
Was du vor einem Kauf mit Zinli prüfen solltest
- Kläre den Zahlungsweg. Geht es um eine Zahlung mit der Prepaidkarte, eine Wallet-Überweisung an einen Verkäufer oder eine Aufladung mit Kryptowährungen? Diese Möglichkeiten sind nicht austauschbar.
- Prüfe, ob beide Seiten den Kauf zulassen. Frage bei der Börse nach, ob sie Zinlis Prepaidkarte akzeptiert und ob dein Wohnsitz infrage kommt. Bei einem Marktplatz solltest du dich nach der konkreten Wallet-Zahlungsmethode erkundigen. Prüfe auch, ob Zinli die betreffende Nutzung erlaubt.
- Ermittle die Gesamtkosten. Berücksichtige die Quasi-Bargeldgebühr, Gebühren oder Aufschläge des Händlers und die Menge der gutgeschriebenen Kryptowährungen. Lass genug Guthaben für alle anfallenden Kosten verfügbar, nicht nur für den angegebenen Kaufbetrag.
- Prüfe Empfänger und Auftrag. Bei einem zulässigen P2P-Kauf sollte es einen Auftrag geben, bei dem die Kryptowährungen des Verkäufers im Treuhandkonto des Marktplatzes hinterlegt sind. Kläre Abweichungen bei Namen oder Kontodaten vor der Zahlung.
- Versuche nicht, eine abgelehnte Zahlung zu umgehen. Frag bei einer fehlgeschlagenen Zahlung den Kartenanbieter oder Händler nach dem Grund, statt Geld an einen Vermittler zu schicken, der eine Genehmigung verspricht.
Wie hoch sind die Kosten?
Zinli nennt eine Quasi-Bargeldgebühr von 4,99 Prozent, mindestens jedoch 4,99 US-Dollar. Wird ein Kauf entsprechend eingestuft, kostet eine Zahlung über 20 US-Dollar allein bei Zinli 4,99 US-Dollar, zuzüglich der Kosten der Börse. Bei diesem Beispiel fällt die Mindestgebühr stärker ins Gewicht als der Prozentsatz.
Die Kartengebühr gilt nicht für gewöhnliche Wallet-Überweisungen oder eingehende Aufladungen.
Auf der Startseite nennt Zinli ein monatliches Abo für 0,99 US-Dollar. Prüfe deinen Kontotarif und die aktuellen Gebühren. Börsengebühren, Aufschläge von Verkäufern, zusätzliche Wechselkosten und spätere Auszahlungen über die Blockchain musst du separat berücksichtigen.
Was du vor der Zahlung prüfen solltest
Laut den Nutzungsbedingungen von Zinli darfst du dein Konto nur selbst nutzen. Du darfst es weder an andere weitergeben noch für einen nicht offengelegten Dritten führen. Achte darauf, dass der Zahlungsempfänger zur legitimen Transaktion gehört, und teile deine Zugangsdaten nicht mit einem Verkäufer.
Eine Kartenautorisierung bedeutet nicht, dass du die Kryptowährungen auch erhältst. Wird die Zahlung angezeigt, der Händler markiert den Auftrag aber als fehlgeschlagen, vergleiche vor einem erneuten Versuch die Auftragsnummer und den Zahlungsstatus. Frag Zinli zur Zahlung und den Händler zum Kauf.
FAQ zu Zinli USD
Nein. In diesem Ratgeber geht es um ein Dollar-Guthaben für Zahlungen. Es ist kein Token, den du an eine USDT- oder USDC-Blockchain-Adresse senden kannst.
Eine allgemeine Akzeptanz ist nicht bestätigt. Frag nach, ob die Börse die Prepaidkarte akzeptiert und ob das Ausgabeland sowie dein Wohnsitz infrage kommen, bevor du Guthaben für einen Kauf auflädst.
Die genannte Gebühr betrifft bestimmte Visa-Händlertransaktionen. Übertrage sie nicht automatisch auf Überweisungen zwischen Wallets.
Nein. Dabei fügst du deiner Dollar-Wallet Guthaben hinzu, indem du digitale Vermögenswerte verwendest. Das ist die entgegengesetzte Richtung dazu, Dollar auszugeben, um Kryptowährungen zu kaufen.
Nein. Länder- und Verifizierungsbeschränkungen gelten weiterhin. Zusätzlich musst du die separaten Zulassungsregeln der jeweiligen Börse erfüllen.
Bewahre die Auftrags- und Zahlungsbelege auf, prüfe, ob die Zahlung noch aussteht, und kontaktiere beide Anbieter. Wiederhole den Kauf erst, wenn der Status der ersten Transaktion geklärt ist.