Länderranking · Japan

Die 8 besten Kryptobörsen in Japan (2026)

Vergleiche die besten Kryptobörsen in Japan für 2026: Regulierung, JPY-Ein- und Auszahlungen, Gebühren, Coins, Futures und die jeweiligen Besonderheiten.

Auf dieser Seite
Wichtigste Erkenntnisse
  • BTCC ist unsere erste Wahl für Japan. Die Börse eignet sich besonders für Futures-Trader, die hohe Hebel nutzen und auf eine lange, hackfreie Betriebsgeschichte setzen.
  • In Japan dürfen nur Unternehmen aus dem Register der Finanzaufsichtsbehörde Kryptowährungen gegen Yen tauschen. Außerdem begrenzen die japanischen Regeln den Hebel für Privatkunden deutlich stärker, als es bei den meisten Börsen hierzulande üblich ist.
  • HTX nimmt Yen-Zahlungen an, während BTCC und Bitunix Auszahlungen nur in Kryptowährungen ermöglichen. Plane deshalb schon vor der Einzahlung, wie du wieder an Yen kommst.
Top-Empfehlung 2026
1

BTCC

Spot-Gebühren (Maker/Taker)0.2% / 0.3%
Assets246
Max. Hebel500×
KYCKein KYC
  • Niedrige Futures-Gebühren: 0.03% für Maker und 0.06% für Taker
  • Seit dem Start nie gehackt
  • Veröffentlicht einen Nachweis der Reserven
Akzeptiert Kunden aus Japan
2

Bitunix

Spot-Gebühren (Maker/Taker)0.08% / 0.1%
Assets541
Max. Hebel200×
KYCKein KYC
  • Niedrige Gebühren für den Spot- und Futures-Handel
  • Große Auswahl an Coins und Aktien-Token
  • Identitätsprüfung optional, hohe Auszahlungslimits
Akzeptiert Kunden aus Japan
4

bitFlyer

Spot-Gebühren (Maker/Taker)—
Assets4
Max. Hebel—
KYCErforderlich
  • Mit Hauptsitz in Tokio
  • Verwahrung der Gelder in Cold Storage
  • Kleine, übersichtliche Coin-Auswahl
Akzeptiert Kunden aus Japan
5

HTX

Spot-Gebühren (Maker/Taker)0.2% / 0.2%
Assets512
Max. Hebel200×
KYCKein KYC
  • Einzahlungen in Yen
  • Auszahlungen per Banküberweisung und Peer-to-Peer
  • Optionen, Trading-Bots und Copy-Trading
Akzeptiert Kunden aus Japan
6

Binance

Spot-Gebühren (Maker/Taker)0.1% / 0.1%
Assets517
Max. Hebel150×
KYCErforderlich
  • Größte Liquiditätstiefe
  • Spot-Gebühren von 0.1% für Maker und Taker
  • Optionen, Bots, Copy-Trading und Demo-Trading
Akzeptiert Kunden aus Japan
7

MEXC

Spot-Gebühren (Maker/Taker)0% / 0.05%
Assets1,292
Max. Hebel500×
KYCErforderlich
  • Größte Coin-Auswahl
  • Niedrigste Gebühren im Spot- und Futures-Handel
  • Trading-Bots, Copy-Trading und Demotrading
Akzeptiert Kunden aus Japan
8

Kraken

Spot-Gebühren (Maker/Taker)0.4% / 0.8%
Assets682
Max. Hebel50×
KYCErforderlich
  • Benutzerfreundliche Oberfläche, auch für Einsteiger geeignet
  • Auf einem Konto kannst du Kryptowährungen, NFTs und echte US-Aktien handeln
  • In mehreren Ländern vollständig reguliert
Akzeptiert Kunden aus Japan

Alle Börsen im Ranking auf einen Blick

BörseSpot-AssetsKryptoFutures-AssetsSpot-GebührenMaker/TakerFutures-GebührenMaker/TakerMax. Hebel Japan
1. BTCCBesuchen 246—0.2% / 0.3%0.03% / 0.06%500×Ja
2. BitunixBesuchen 5415380.08% / 0.1%0.02% / 0.06%200×Ja
3. BybitBesuchen 3795790.1% / 0.1%0.02% / 0.055%100×Ja
4. bitFlyerBesuchen 41———Ja
5. HTXBesuchen 5123820.2% / 0.2%0.02% / 0.06%200×Ja
6. BinanceBesuchen 5175220.1% / 0.1%0.02% / 0.05%150×Ja
7. MEXCBesuchen 1,2925830% / 0.05%0% / 0.02%500×Ja
8. KrakenBesuchen 6821770.4% / 0.8%0.02% / 0.05%50×Ja

Die Spalte „ Japan“ wird laufend mit der Liste der Länder abgeglichen, in denen die jeweilige Börse Einschränkungen hat.

Die besten Krypto-Börsen in Japan

BTCC ist unsere erste Wahl für Japan. Die Börse eignet sich besonders für Futures-Trader, die hohe Hebel nutzen möchten und Wert auf eine seit 2011 bestehende, hackfreie Börse legen. Im weiteren Ranking geht es um weitere wichtige Kriterien für Trader in Japan: die Einzahlung von Yen, Gebühren, die Auswahl an Coins und die Sicherheitsbilanz.

In Japan müssen Unternehmen im Register der Finanzaufsichtsbehörde (FSA) eingetragen sein, wenn sie Kryptowährungen gegen Yen tauschen. Yen werden in der Regel per inländischer Banküberweisung über das Zengin-System auf eine Börse eingezahlt. Der Handel mit Krypto auf Margin und mit Derivaten fällt unter das Finanzinstrumente- und Börsengesetz, das den Hebel für Privatkunden auf 2x begrenzt. Ein am 15. Juli 2026 verabschiedetes Gesetz unterstellt den Kryptohandel diesem Gesetz und führt Regeln gegen Insiderhandel ein. Die Krypto-Bestimmungen müssen bis Juli 2027 in Kraft treten. Bis dahin kannst du den Status einer Börse im FSA-Register prüfen.

1. BTCC

Der wichtigste Grund für ein BTCC-Konto sind Futures: Du kannst mit bis zu 500x Hebel handeln. Die Gebühren betragen 0.03% für Maker und 0.06% für Taker. Dieser Hebel liegt weit über dem in Japan für Privatpersonen erlaubten 2x-Hebel. Schon eine kleine Kursbewegung gegen deine Position kann sie deshalb liquidieren.

Beim Spot-Trading stehen dir 246 Coins zur Verfügung. Die Gebühren von 0.2% für Maker und 0.3% für Taker machen regelmäßige Käufe hier jedoch teuer. Mit Copy-Trading und einem kostenlosen Demokonto kannst du Futures zunächst mit virtuellem Guthaben üben. Außerdem veröffentlicht BTCC Proof of Reserves. So kannst du prüfen, ob die Einlagen der Kunden gedeckt sind.

Einzahlungen sind per Karte, Banküberweisung, Apple Pay, Google Pay oder Kryptowährung möglich. Für tägliche Abhebungen bis zu $10,000 ist keine Identitätsprüfung erforderlich. BTCC startete in 2011, hat seinen Sitz in London und wurde von Bobby Lee mitgegründet. CEO ist Mark Lee. Der größte Nachteil: Auszahlungen sind nur in Kryptowährungen möglich. Wenn du Gewinne in Yen umwandeln willst, musst du deine Coins erst an eine andere Börse schicken und dort verkaufen.

Die wichtigsten Punkte

  • BTCC bietet Futures mit bis zu 500x Hebel. Das liegt weit über der in Japan für Privatpersonen geltenden 2x-Grenze.
  • Spot-Gebühren von 0.2% für Maker und 0.3% für Taker machen BTCC zu einer teuren Plattform, um Coins zu kaufen und zu halten.
  • Auszahlungen sind nur in Kryptowährungen möglich. Um Yen abzuheben, brauchst du daher eine zweite Börse.

Was uns gefällt

  • Niedrige Futures-Gebühren: 0.03% für Maker und 0.06% für Taker
  • Seit dem Start nie gehackt
  • Veröffentlicht einen Nachweis der Reserven
  • Kostenloses Demokonto und Copy-Trading
  • Identitätsprüfung optional

Was dagegen spricht

  • Hohe Spot-Gebühren
  • Auszahlungen nur in Kryptowährungen
  • Begrenzte Auswahl an Ordertypen
  • Keine Trading-Bots

2. Bitunix

Niedrige Gebühren und eine breite Auswahl machen Bitunix zu einem vielseitigen Trading-Angebot: Du kannst 541 Spot-Coins handeln. Für Limit-Orders zahlst du 0.08%, für Market-Orders 0.1%. Dazu kommen Futures auf 538 Coins mit Gebühren von 0.02% für Maker- und 0.06% für Taker-Orders. Wenn du Altcoins kaufen und Futures über ein einziges Konto handeln willst, zahlst du hier weniger als bei den meisten anderen Börsen.

Neben Kryptowährungen kannst du 167 Aktien-Token sowie Devisen, Indizes, Rohstoffe und ETFs handeln. Copy-Trading und ein Demokonto sind ebenfalls dabei. Der Hebel reicht bis 200x und liegt damit deutlich über der japanischen 2x-Grenze für Privatkunden. Betrachte diesen Wert aber als Obergrenze, nicht als Ziel.

Du kannst dein Konto mit Kryptowährungen, Karte, Apple Pay, Google Pay oder per Banküberweisung ab einem Mindestbetrag von 10 US-Dollar aufladen. Die Identitätsprüfung ist optional. Vor der Verifizierung kannst du täglich $500,000 abheben. Bitunix wurde 2021 gegründet, hat seinen Sitz in den Seychelles und wird von Mitgründer und CEO Arron Lee geführt. Abhebungen sind nur in Kryptowährungen möglich. Wenn du wieder an Yen kommen willst, musst du deshalb immer einen zusätzlichen Schritt über eine andere Börse machen.

Wichtige Punkte

  • Bitunix verlangt bei Spot-Maker-Orders 0.08% und bei Futures-Maker-Orders 0.02%. Damit gehören die Gebühren hier zu den niedrigeren.
  • Du kannst 541 Spot-Coins sowie Aktien-Token, Devisen und Rohstoffe handeln.
  • Abhebungen sind nur in Kryptowährungen möglich. Um Gewinne in Yen umzutauschen, brauchst du daher eine weitere Börse.

Was uns gefällt

  • Niedrige Gebühren für den Spot- und Futures-Handel
  • Große Auswahl an Coins und Aktien-Token
  • Identitätsprüfung optional, hohe Auszahlungslimits
  • Veröffentlicht einen Nachweis der Reserven
  • Copy-Trading und Demokonto

Was dagegen spricht

  • Auszahlungen nur in Kryptowährungen
  • Mindesteinzahlung erforderlich
  • Keine Trading-Bots

3. Bybit

Kaum eine Börse deckt ein so breites Spektrum ab wie Bybit: Hier kannst du Futures auf 579 Coins, Optionen auf 8 Coins und 577 Aktien-Token handeln sowie Trading-Bots nutzen. Dazu kommen 379 Coins im Spot-Handel. Wenn du Spot-Handel, Derivate und Automatisierung über einen einzigen Login nutzen möchtest, wirst du bei Bybit kaum an Grenzen stoßen.

Ein Spot-Trade kostet dich 0.1%, egal ob du als Maker oder Taker handelst. Bei Futures zahlst du 0.02% für Limit-Orders und 0.055% für Market-Orders. Der Hebel reicht bis zu 100x und liegt damit weit über den 2x, die Privatkunden in Japan nutzen dürfen. Banküberweisungen sind sowohl für Ein- als auch Auszahlungen möglich. Über den P2P-Marktplatz kannst du außerdem zwischen Kryptowährungen und Bargeld wechseln.

Du musst deine Identität verifizieren. Einzahlungen sind per Krypto, Karte, Banküberweisung, Apple Pay und Google Pay möglich. Bybit gibt es seit 2018 und der Sitz des Unternehmens ist in Dubai. Ben Zhou, einer der Mitgründer, leitet das Unternehmen als CEO. Im Februar 2025 wurde Bybit gehackt. Dabei wurden mehr als 1,5 Milliarden US-Dollar erbeutet. Innerhalb von 72 Stunden waren die Gelder aller Nutzer wiederhergestellt. Der Vorfall zeigt jedoch, dass selbst die größten Börsen gehackt werden können. Bewahre dort deshalb nicht mehr auf, als du für den Handel brauchst.

Das Wichtigste

  • Bybit bietet Spot-Handel, Futures, Optionen, Aktien-Token und Trading-Bots über ein einziges Konto.
  • Im Spot-Handel zahlst du als Maker und Taker 0.1%. Auszahlungen per Banküberweisung sind möglich.
  • Bei einem Hack im Februar 2025 wurden mehr als 1,5 Milliarden US-Dollar erbeutet. Innerhalb von 72 Stunden waren alle Nutzergelder wiederhergestellt.

Was uns gefällt

  • Sehr große Produktpalette
  • Spot-Gebühren von 0.1% für Maker und Taker
  • Auszahlungen per Banküberweisung
  • Optionen, Trading-Bots und Copy-Trading
  • Veröffentlicht einen Nachweis der Reserven

Was dagegen spricht

  • Großer Hack im Februar, die Gelder der Nutzer wurden jedoch wiederhergestellt
  • Identitätsprüfung erforderlich
  • Hebel deutlich über Japans Limit

4. bitFlyer

bitFlyer5.7/10Besuchen

bitFlyer ist die einzige hier vorgestellte Börse mit Hauptsitz in Japan. Ihr Sitz ist in Tokyo, Japan. Damit ist sie eine naheliegende Wahl, wenn du ein Unternehmen aus Japan suchst. Prüfe vor einer Einzahlung aber, ob bitFlyer im Register der FSA eingetragen ist. Nur registrierte Unternehmen dürfen Kryptowährungen gegen Yen tauschen.

Die Auswahl ist begrenzt: Du kannst 4 Coins handeln und Futures auf 1 Coin abschließen. Copy-Trading, Bots und Staking gibt es nicht. Wenn du nur eine Handvoll Coins handeln willst, reicht das aus. Für Altcoins brauchst du ein zweites Konto.

bitFlyer verlangt von allen Kunden eine Identitätsprüfung und verwahrt Gelder in Cold Storage. Das Unternehmen wurde 2014 gegründet. Yuzo Kano, einer der Mitgründer, ist zugleich CEO. Ein echter Nachteil: bitFlyer veröffentlicht keine Nachweise über seine Reserven. Du kannst also nicht überprüfen, ob die Kundeneinlagen vollständig gedeckt sind.

Die wichtigsten Punkte

  • bitFlyer hat seinen Sitz in Tokyo, Japan und ist die einzige hier vorgestellte Börse mit Hauptsitz in Japan.
  • Du kannst 4 Coins handeln und Futures auf 1 Coin abschließen.
  • bitFlyer veröffentlicht keine Nachweise über seine Reserven. Du kannst deshalb nicht überprüfen, ob die Kundeneinlagen vollständig gedeckt sind.

Was uns gefällt

  • Mit Hauptsitz in Tokio
  • Verwahrung der Gelder in Cold Storage
  • Kleine, übersichtliche Coin-Auswahl

Was dagegen spricht

  • Nur 4 Coins
  • Kein Nachweis der Reserven
  • Kein Copy-Trading, keine Bots und kein Staking

5. HTX

Der Vorteil von HTX ist die Einzahlung in japanischen Yen. So kannst du Geld einzahlen, ohne es vorher in eine andere Währung umzutauschen. Auszahlungen per Banküberweisung und P2P sind ebenfalls möglich, sodass du dein Guthaben wieder in Bargeld umwandeln kannst.

Im Spot-Handel berechnet HTX unabhängig davon, ob du eine Limit- oder Market-Order aufgibst, 0.2%. Das ist doppelt so viel wie bei Bybit oder Binance. Im Futures-Handel fallen 0.02% für Maker und 0.06% für Taker an. Der Hebel reicht bis zu 200x und liegt damit weit über dem in Japan für Privatpersonen erlaubten Niveau von 2x. Zur Auswahl stehen 512 Coins im Spot-Handel, Futures auf 382, Optionen, Trading-Bots und Copy Trading.

Für den Start ist keine Verifizierung nötig. Ohne Verifizierung sind Auszahlungen jedoch auf 0.6 BTC begrenzt. HTX, früher Huobi, wurde 2013 gegründet. Zu den Mitgründern gehörte Leon Li. Der Hauptsitz befindet sich in Seychelles, CEO ist Jun Du. Sorgen bereitet die Sicherheitsbilanz: 2023 wurden ETH im Wert von 7,9 Millionen US-Dollar gestohlen, 2024 wurden bei Vorfällen im Zusammenhang mit verbundenen Plattformen 258 Millionen US-Dollar abgezogen. Lass deshalb nur dein Trading-Guthaben auf der Plattform.

Die wichtigsten Punkte

  • HTX nimmt Einzahlungen in Yen an und ermöglicht Auszahlungen per Banküberweisung und P2P.
  • Im Spot-Handel zahlen Maker und Taker 0.2%. Das ist mehr als bei den meisten Börsen hier.
  • Die Hacks von 2023 und 2024 sprechen dafür, HTX nur für das Trading-Guthaben und nicht zum Sparen zu nutzen.

Was uns gefällt

  • Einzahlungen in Yen
  • Auszahlungen per Banküberweisung und Peer-to-Peer
  • Optionen, Trading-Bots und Copy-Trading
  • Große Auswahl an Coins

Was dagegen spricht

  • Höhere Spot-Gebühren
  • Hacks in den vergangenen Jahren
  • Regulatorische Probleme
  • Kein Demokonto

6. Binance

Binance bietet hier die größte Markttiefe. Futures gibt es für 522 Coins und am Spotmarkt für 517 Coins, verteilt auf 1,383 Handelspaare. Dank der tiefen Orderbücher werden auch große Orders nahe am angezeigten Kurs ausgeführt. Das ist wichtig, wenn du mit hohen Beträgen handelst.

Jeder Spot-Trade kostet 0.1%, egal ob du eine Limit- oder Market-Order platzierst. Bei Futures fallen Gebühren von 0.02% und 0.05% an. Wenn du Gebühren in BNB zahlst, erhältst du optional Rabatte. Abgerundet wird das Angebot durch Optionen, Trading-Bots, Copy-Trading, Demohandel und 176 Aktien-Token. Die Benutzeroberfläche ist jedoch nicht einsteigerfreundlich, daher musst du mit einer gewissen Einarbeitungszeit rechnen. Der angebotene Hebel von 150x ist zudem um ein Vielfaches höher als die Obergrenze von 2x für Privatpersonen in Japan.

Eine Verifizierung deiner Identität ist erforderlich. Einzahlungen sind per Karte, Banküberweisung, Google Pay, P2P oder Kryptowährung möglich. Auszahlungen kannst du ebenfalls per Banküberweisung vornehmen. Binance nahm 2017 den Betrieb auf. Mitgegründet wurde die Börse von Changpeng Zhao. Sie operiert von Cayman Islands aus und wird von CEO Richard Teng geführt. Im Oktober 2022 führte ein Hack zu Abflüssen von BNB im Wert von mehr als 500 Millionen US-Dollar. Das zeigt: Coins, mit denen du gerade nicht handelst, sind in deiner eigenen Wallet sicherer.

Wichtige Punkte

  • Binance bietet hier die größte Markttiefe. Große Orders werden daher nahe am angezeigten Kurs ausgeführt.
  • Spot-Trades kosten 0.1% für Maker und Taker. Einzahlungen und Auszahlungen per Banküberweisung sind möglich.
  • Ein Hack führte im Oktober 2022 zu BNB-Abflüssen im Wert von mehr als 500 Millionen US-Dollar.

Was uns gefällt

  • Größte Liquiditätstiefe
  • Spot-Gebühren von 0.1% für Maker und Taker
  • Optionen, Bots, Copy-Trading und Demo-Trading
  • Auszahlungen per Banküberweisung
  • Veröffentlicht einen Nachweis der Reserven

Was dagegen spricht

  • Nicht einsteigerfreundlich
  • Kann in volatilen Märkten langsamer werden
  • Hack im Oktober mit hohen BNB-Abflüssen

7. MEXC

Keine andere Börse in diesem Vergleich listet mehr Coins als MEXC: 1,292 Coins im Spot-Handel und Futures auf 583 Coins. Neue Token sind hier oft zuerst verfügbar. Eine Limitorder im Spot-Handel kostet 0%, eine Marketorder 0.05%. Damit ist MEXC in diesem Ranking die günstigste Börse für den Handel mit kleinen Altcoins.

Für Futures zahlen Maker 0% und Taker 0.02%. Das sind die niedrigsten Gebühren in diesem Vergleich. Der Hebel beträgt bis zu 500x und liegt damit deutlich über der in Japan geltenden Grenze von 2x. Viele kleinere Coins werden nur wenig gehandelt. Prüfe deshalb vor dem Kauf das Orderbuch, sonst zahlst du möglicherweise deutlich mehr als den angezeigten Preis.

Ohne Identitätsprüfung geht nichts: weder Einzahlungen noch Trades oder Auszahlungen. Geld einzahlen kannst du per PayPal, Apple Pay, Google Pay, Karte, Banküberweisung oder mit Kryptowährungen. MEXC startete 2018, hat seinen Hauptsitz in Singapore und wird von John Chen, einem Mitgründer, als CEO geleitet. Es gibt zahlreiche Berichte darüber, dass MEXC Kundengelder einbehält. Wird dein Konto gesperrt, kannst du möglicherweise nicht kurzfristig auf dein Geld zugreifen.

Die wichtigsten Punkte

  • MEXC listet 1,292 Spot-Coins, die größte Auswahl in diesem Vergleich.
  • Die Gebühren sind hier am niedrigsten und beginnen bei 0% für Maker-Orders im Spot-Handel.
  • Zahlreiche Berichte über einbehaltene Kundengelder machen MEXC bei größeren Guthaben riskant.

Was uns gefällt

  • Größte Coin-Auswahl
  • Niedrigste Gebühren im Spot- und Futures-Handel
  • Trading-Bots, Copy-Trading und Demotrading
  • Veröffentlicht einen Nachweis der Reserven

Was dagegen spricht

  • Gemeldete Fälle, in denen Kundengelder zurückgehalten wurden
  • Schlechter Ruf in der Branche
  • Viele Coins mit geringem Handelsvolumen
  • Gebührenmodell ändert sich häufig

8. Kraken

Kraken ist seit 2011 in San Francisco tätig und wird von CEO David Ripley geführt. Die Börse kommt derzeit auf eine Bewertung von 9.3/10. Für die Nutzung eines Kontos ist eine KYC-Verifizierung erforderlich. Damit folgt Kraken seinem Ansatz, in allen Märkten, in denen die Börse aktiv ist, regulatorische Vorgaben einzuhalten.

Auf der Handelsplattform listet Kraken 682 Spot-Assets und 177 Futures-Assets. Futures kannst du mit einem Hebel von bis zu 50x handeln. Im Spot-Handel beträgt die Maker-Gebühr 0.4% und die Taker-Gebühr 0.8%. Bei Futures liegen die Gebühren deutlich niedriger: bei 0.02% für Maker und 0.05% für Taker. Damit ist Kraken bei den Gebühren für aktive Futures-Trader konkurrenzfähiger als für Gelegenheitstrader im Spot-Handel.

Zu den Sicherheitsmaßnahmen gehören Proof of Reserves, Cold Storage für Kundengelder, Zwei-Faktor-Authentifizierung, das Whitelisting von Wallets und die Möglichkeit, ein Passwort für Auszahlungen einzurichten. Eine Passphrase-Funktion gibt es nicht. Ein bemerkenswerter Sicherheitsvorfall ereignete sich 2024: Die Sicherheitsfirma CertiK nutzte eine Sicherheitslücke aus, um Gelder aus der Kraken-Treasury abzuheben. Nach einer öffentlichen Auseinandersetzung wurden die Gelder vollständig zurückgegeben. Kundengelder waren nicht betroffen.

Für Einzahlungen stehen verschiedene Wege zur Verfügung: Kryptowährungen, Banküberweisungen, ACH, SEPA, Kartenzahlungen, PayPal, Google Pay und Apple Pay. Kraken beschränkt den Zugang in Belarus, Kuba, Iran, Nordkorea, Russland und Syrien. Prüfe daher anhand deines Standorts, ob du die Plattform nutzen darfst.

Was uns gefällt

  • Benutzerfreundliche Oberfläche, auch für Einsteiger geeignet
  • Auf einem Konto kannst du Kryptowährungen, NFTs und echte US-Aktien handeln
  • In mehreren Ländern vollständig reguliert
  • Produkte für passives Einkommen
  • Kraken Pro bietet fortgeschrittene Tools und Analysen

Was dagegen spricht

  • Identitätsprüfung erforderlich
  • Höhere Spot-Handelsgebühren als bei einigen Wettbewerbern
  • Aktienhandel nur für berechtigte Nutzer in den USA

So haben wir die Börsen bewertet

Unsere Redaktion hat die besten Krypto-Börsen für Trader in Japan ausgewählt, getestet und geordnet. Berücksichtigt haben wir Börsen, die Kunden in Japan akzeptieren. Die Rangfolge richtet sich nach dem Gesamtpaket. Sie ist eine redaktionelle Einschätzung dieses Angebots. Der CWR Score auf jeder Karte bewertet dagegen die jeweilige Börse für sich. Deshalb können manche Börsen mit einem höheren Score weiter unten im Ranking stehen.

  • Regulierung und Vereinbarkeit mit den japanischen Regeln
  • Ein- und Auszahlungen in Yen
  • Gebühren für Spot- und Futures-Handel
  • Handelbare Coins und Produkte
  • Sicherheitsbilanz, einschließlich Hacks und Reservennachweis

Ja. Kryptowährungen zu kaufen, zu halten und zu handeln, ist in Japan legal. Unternehmen, die in Japan Kryptowährungen gegen Yen tauschen, müssen sich bei der Finanzaufsichtsbehörde (FSA) registrieren. Am 1. September 2026 waren 27 Anbieter von Krypto-Asset-Dienstleistungen im FSA-Register eingetragen. Die FSA veröffentlicht außerdem die Namen nicht registrierter inländischer und ausländischer Unternehmen, denen sie Warnschreiben geschickt hat. Der Handel mit Krypto auf Margin und mit Derivaten fällt unter das Finanzinstrumente- und Börsengesetz. Für Privatkunden ist der Hebel auf 2x begrenzt.

Die Regeln werden sich bald ändern. Ein am 15. Juli 2026 verabschiedetes Gesetz verlagert den Kryptohandel vom Zahlungsdienstegesetz in das Finanzinstrumente- und Börsengesetz. Es stuft Kryptowährungen als Finanzprodukte ein, die von Wertpapieren getrennt sind, und führt Regeln gegen Insiderhandel ein. Die Krypto-Bestimmungen müssen bis Juli 2027 in Kraft treten. Bis dahin kannst du im FSA-Register prüfen, ob eine Börse registriert ist.

Wie werden Kryptowährungen in Japan besteuert?

In Japan gelten Gewinne aus dem Verkauf von Kryptowährungen, dem Tausch eines Coins gegen einen anderen oder dem Bezahlen von Waren mit Kryptowährungen in der Regel als sonstige Einkünfte. Sie werden zu deinem übrigen Einkommen addiert und mit progressiven nationalen Einkommensteuersätzen von 5 bis 45 Prozent besteuert. Hinzu kommen Zuschläge in Höhe von 2,1 Prozent der Einkommensteuer sowie eine lokale Einwohnersteuer von 10 Prozent. Verluste lassen sich nicht mit Gehalt oder anderen Einkünften verrechnen. Erträge aus Staking, Lending oder Mining gelten zum Marktwert zum Zeitpunkt des Erhalts als Einkommen.

Angestellte müssen eine Steuererklärung abgeben, wenn ihre Einkünfte außerhalb des Gehalts, einschließlich Kryptogewinnen, im Jahr mehr als 200.000 Yen betragen. Der im Dezember 2025 veröffentlichte Entwurf der Steuerreform sieht einen pauschalen Steuersatz von 20 Prozent vor, davon 15 Prozent national und 5 Prozent lokal. Er soll für Gewinne aus dem Verkauf bestimmter Kryptowährungen über registrierte Börsen gelten. Verluste können drei Jahre lang vorgetragen werden. Die Regelung soll ab dem 1. Januar des Jahres gelten, das auf das Inkrafttreten der geänderten Fassung des Finanzinstrumente- und Börsengesetzes folgt. Das Gesetz muss bis Juli 2027 in Kraft treten.

Dies ist ein allgemeiner Überblick und keine Steuerberatung. Steuervorschriften können sich ändern und hängen von deiner persönlichen Situation ab. Informiere dich deshalb vor der Steuererklärung bei der National Tax Agency (NTA) oder bei einem Steuerberater.

Offizielle Quellen, Stand September 2026: NTA: FAQ zur steuerlichen Behandlung von Krypto-Assets (Dezember 2025); NTA: Einkommensteuersätze (Tax Answer Nr. 2260); Ministerium für innere Angelegenheiten und Kommunikation: lokale Einwohnersteuer; Finanzministerium: Überblick zur Steuerreform für das Geschäftsjahr 2026 (gesonderte Besteuerung von Kryptowährungen).

So kaufst du Kryptowährungen in Japan

Sobald du dich für eine Börse entschieden hast, sind es nur wenige Schritte bis zu deinem ersten Bitcoin oder Ethereum in Japan.

  1. Wähle eine Börse. Entscheide dich für eine Börse, die Kunden in Japan akzeptiert. Prüfe auch das Register der Finanzaufsichtsbehörde, denn nur registrierte Unternehmen dürfen Kryptowährungen gegen Yen tauschen.
  2. Erstelle ein Konto und verifiziere es. Registriere dich mit deiner E-Mail-Adresse und lade ein Ausweisdokument hoch. Bei manchen Börsen kannst du ohne Ausweis loslegen, die Limits steigen aber erst nach der Verifizierung.
  3. Zahle Yen ein. Überweise Yen über das Zengin-System, das fast alle japanischen Banken verbindet. HTX nimmt Yen-Zahlungen an. Wenn deine Börse keine Yen akzeptiert, kaufst du Kryptowährungen bei einer registrierten Börse und transferierst sie anschließend.
  4. Kaufe deine Coins. Auf dem Spotmarkt kannst du Bitcoin, Ethereum oder andere Coins wie Solana und XRP per Market-Order kaufen. Mit einer Limit-Order legst du deinen eigenen Preis fest.
  5. Bewahre deine Coins sicher auf und dokumentiere deine Trades. Übertrage Coins, mit denen du nicht handelst, in deine eigene Wallet und aktiviere die Zwei-Faktor-Authentifizierung. Dokumentiere jeden Trade für deine Steuererklärung.

Fazit

BTCC ist eine gute Wahl für Futures-Trader in Japan, die hohe Hebel nutzen möchten und Wert auf eine makellose Sicherheitsbilanz legen. Da Auszahlungen nur in Kryptowährungen möglich sind, brauchst du allerdings einen zweiten Weg zurück zu Yen. Bitunix und Bybit eignen sich für Trader, die niedrige Gebühren und eine große Produktauswahl suchen. Wenn Yen-Zahlungen besonders wichtig sind, ist HTX die richtige Wahl. bitFlyer ist die einzige Börse in diesem Ranking mit Hauptsitz in Japan. Prüfe vor einer Einzahlung in Yen, ob die Börse im FSA-Register steht. Denk daran, dass der Hebel für Privatkunden nach japanischen Regeln auf 2x begrenzt ist. Halte außerdem nur dein Trading-Guthaben auf einer Börse.

Fragen

Häufige Fragen

Ja. Kryptowährungen dürfen in Japan gekauft, gehalten und gehandelt werden. Unternehmen, die Kryptowährungen gegen Yen tauschen, müssen bei der Finanzdienstleistungsbehörde FSA registriert sein. Die Behörde veröffentlicht ein Register der Anbieter von Krypto-Asset-Tauschdienstleistungen und nennt nicht registrierte Unternehmen, vor denen sie gewarnt hat.

Unsere erste Wahl ist BTCC. Die Börse eignet sich besonders für Futures-Trader, die hohe Hebel nutzen möchten. Sie ist seit 2011 am Markt und wurde bislang nicht gehackt. Wenn du in Yen einzahlen möchtest, kannst du HTX nutzen. bitFlyer ist die einzige Börse in diesem Vergleich mit Hauptsitz in Japan.

Der Handel mit Krypto auf Margin und mit Derivaten unterliegt dem Finanzinstrumente- und Börsengesetz. Für Privatkunden ist der Hebel auf 2x begrenzt. Einige der hier vorgestellten Börsen werben mit deutlich höheren Hebeln, bei BTCC etwa mit bis zu 500x. Dadurch vervielfachen sich Verluste genauso schnell wie Gewinne.

Suche im Register der FSA für Anbieter von Krypto-Asset-Tauschdienstleistungen. Am 1. September 2026 waren dort 27 Unternehmen aufgeführt. Ein am 15. Juli 2026 verabschiedetes Gesetz unterstellt den Handel mit Kryptowährungen bis Juli 2027 dem Finanzinstrumente- und Börsengesetz. Bis dahin kannst du den Registereintrag bei der FSA prüfen.

Nein. Beide Börsen zahlen ausschließlich Kryptowährungen aus. Um wieder an Yen zu kommen, musst du deine Coins daher an eine Börse schicken, die Yen-Auszahlungen anbietet, und sie dort verkaufen. Bybit, HTX und Binance ermöglichen Auszahlungen per Banküberweisung.

Gewinne aus Kryptowährungen können in Japan steuerpflichtig sein. Wie das funktioniert, erfährst du oben im Abschnitt „Wie werden Kryptowährungen in Japan besteuert?“. Halte außerdem jeden Trade fest.