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Die 8 besten Krypto-Börsen in Italien (2026)

Vergleiche die besten Krypto-Börsen in Italien für 2026: MiCA-Lizenzen, SEPA-Ein- und Auszahlungen, Gebühren, Coins, Futures und die wichtigsten Haken der einzelnen Börsen.

Auf dieser Seite
Wichtigste Erkenntnisse
  • Bitunix ist unsere erste Wahl für aktive Futures-Trader in Italien, die auch eine Börse ohne MiCA-Lizenz nutzen.
  • Coinbase, OKX EU, Kraken, Bitvavo, Bitpanda und Bybit EU verfügen alle über MiCA-Lizenzen, die für Italien gelten. Außerdem akzeptieren sie SEPA-Überweisungen in Euro.
  • Bitvavo zählt zu den lizenzierten Börsen mit den niedrigsten Spot-Gebühren. Kraken und Bitpanda verlangen für normale Spot-Trades deutlich mehr.
Top-Empfehlung 2026
1

Bitunix

Spot-Gebühren (Maker/Taker)0.08% / 0.1%
Assets544
Max. Hebel200×
KYCKein KYC
  • Niedrige Futures-Gebühren: 0.02% Maker-Gebühr und 0.06% Taker-Gebühr
  • 544 Spot-Coins und Futures auf 520 Coins
  • Bis zu 200x Hebel
Akzeptiert Kunden aus Italien
2

Coinbase

Spot-Gebühren (Maker/Taker)0.25% / 0.5%
Assets397
Max. Hebel10×
KYCErforderlich
  • MiCA-Lizenz der CSSF in Luxemburg
  • SEPA-Ein- und Auszahlungen in Euro
  • Niedrige Futures-Gebühren von 0.05% für Maker und Taker
Akzeptiert Kunden aus Italien
3

OKX EU

Spot-Gebühren (Maker/Taker)0.1% / 0.2%
Assets290
Max. Hebel10×
KYCErforderlich
  • MiCA-Lizenz der maltesischen MFSA
  • Zahlreiche Möglichkeiten für Euro-Einzahlungen, darunter SEPA und PayPal
  • Futures-Gebühren ab 0.02%
Akzeptiert Kunden aus Italien
6

Bitpanda

Spot-Gebühren (Maker/Taker)1.49% / 1.49%
Assets574
Max. Hebel—
KYCErforderlich
  • MiCA-Lizenz der österreichischen FMA
  • Aktien, ETFs und Edelmetalle neben Kryptowährungen
  • Viele Möglichkeiten für Euro-Einzahlungen
Akzeptiert Kunden aus Italien
6.4CWR-Score
Bonusbis zu 100€
7

Bitbase

Spot-Gebühren (Maker/Taker)0.1% / 0.1%
Assets385
Max. Hebel150×
KYCKein KYC
  • Futures auf 753 Kryptowährungen
  • Niedrige Futures-Gebühren: 0.02% für Maker und 0.06% für Taker
  • Spot-Gebühr von 0.1% für Maker und Taker
Akzeptiert Kunden aus Italien
8

Bybit EU

Spot-Gebühren (Maker/Taker)0.25% / 0.25%
Assets108
Max. Hebel—
KYCErforderlich
  • MiCA-Lizenz der österreichischen FMA
  • Große Auswahl an Methoden für Ein- und Auszahlungen in Euro
  • Pauschale Spot-Gebühr von 0.25% für Maker und Taker
Akzeptiert Kunden aus Italien

Alle Börsen in dieser Rangliste auf einen Blick

BörseSpot-AssetsKryptoFutures-AssetsSpot-GebührenMaker/TakerFutures-GebührenMaker/TakerMax. Hebel Italien
1. BitunixBesuchen 5445200.08% / 0.1%0.02% / 0.06%200×Ja
2. CoinbaseBesuchen 3971310.25% / 0.5%0.05% / 0.05%10×Ja
3. OKX EUBesuchen 2901550.1% / 0.2%0.02% / 0.05%10×Ja
4. KrakenBesuchen 6791770.4% / 0.8%0.02% / 0.05%10×Ja
5. BitvavoBesuchen 427—0.15% / 0.25%——Ja
6. BitpandaBesuchen 574—1.49% / 1.49%——Ja
7. BitbaseBesuchen 3857530.1% / 0.1%0.02% / 0.06%150×Ja
8. Bybit EUBesuchen 108—0.25% / 0.25%——Ja

Die Spalte „ Italien“ wird laufend mit der Liste der Länder abgeglichen, in denen die jeweilige Börse Einschränkungen hat.

Die besten Krypto-Börsen in Italien

Bitunix ist unsere erste Wahl für aktive Trader in Italien, die niedrige Futures-Gebühren, eine große Coin-Auswahl und einen hohen Hebel suchen und auch eine Börse ohne EU-Lizenz nutzen. Für viele Leser steht die Lizenz jedoch an erster Stelle. Eine Börse mit einer MiCA-Lizenz aus einem EU-Land untersteht der Aufsicht der dortigen Behörde und darf Kunden in Italien bedienen. Als Kunde profitierst du dabei von den Anlegerschutzregeln der MiCA.

Nach der Lizenz solltest du dir ansehen, wie du Euro ein- und auszahlen kannst. SEPA-Überweisungen sind der einfachste Weg, Geld auf die Börse zu überweisen und wieder abzuheben. Bei manchen Börsen kannst du allerdings nur Kryptowährungen auszahlen. Auch die Handelsgebühren unterscheiden sich stark. Das gilt ebenso für die angebotenen Produkte: Einige Börsen bieten Futures an, andere nur Spot-Trading.

1. Bitunix

Bitunix richtet sich an aktive Trader. Am Spotmarkt stehen 544 Coins zur Verfügung, dazu kommen Futures auf 520 Coins. Maker zahlen für Futures 0.02%, Taker 0.06%. Der Hebel beträgt bis zu 200x. Damit vervielfachen sich Verluste genauso schnell wie Gewinne. Spot-Trades kosten Maker 0.08% und Taker 0.1%.

Euro kannst du per SEPA, Karte, Apple Pay, Google Pay oder PayPal einzahlen. Auszahlungen sind nur in Kryptowährungen möglich. Um wieder Euro auf ein italienisches Bankkonto zu bekommen, kannst du auf dem P2P-Marktplatz an andere Nutzer verkaufen oder deine Coins zu einer anderen Börse transferieren. KYC ist freiwillig. Nicht verifizierte Konten können täglich bis zu $500,000 abheben.

Bitunix veröffentlicht einen Nachweis seiner Reserven und verwahrt Gelder in Cold Storage. Die Plattform startete 2021, hat ihren Sitz in Seychelles und wird von ihrem Gründer und CEO Arron Lee geführt. Das größte Risiko: Bitunix hat keine MiCA-Lizenz. Keine EU-Aufsichtsbehörde beaufsichtigt das Unternehmen, bei dem deine Einlagen liegen. Auch der Anlegerschutz nach MiCA gilt in Italien für dich nicht.

Wichtige Punkte

  • Bitunix hat keine MiCA-Lizenz und unterliegt damit keiner Aufsicht in der EU.
  • Von Italien aus kannst du 544 Coins am Spotmarkt und Futures auf 520 Coins mit einem Hebel von bis zu 200x handeln.
  • Euro kannst du per SEPA oder Karte einzahlen, Auszahlungen sind jedoch nur in Kryptowährungen möglich.

Was uns gefällt

  • Niedrige Futures-Gebühren: 0.02% Maker-Gebühr und 0.06% Taker-Gebühr
  • 544 Spot-Coins und Futures auf 520 Coins
  • Bis zu 200x Hebel
  • KYC-Verifizierung optional
  • Veröffentlicht einen Proof of Reserves

Was dagegen spricht

  • Keine MiCA-Lizenz
  • Auszahlungen nur in Kryptowährungen
  • Der sehr hohe Hebel kann schnell zu hohen Verlusten führen

2. Coinbase

Für dich in Italien liegen die größten Vorteile von Coinbase in der Lizenz und den Bankverbindungen. In der EU ist die Börse über Coinbase Luxembourg S.A. tätig. Das Unternehmen besitzt eine MiCA-Lizenz der luxemburgischen CSSF. Einzahlungen sind per SEPA, Karte oder PayPal möglich. Auszahlungen kannst du per SEPA auf ein italienisches Bankkonto vornehmen.

Beim Spot-Trading zahlen EU-Kunden 0.25% für Limit-Orders und 0.5% für Market-Orders. Das ist mehr als bei den meisten Konkurrenten und macht häufige Trades mit kleinen Beträgen teuer. Futures handelst du über ein von der CySEC lizenziertes Unternehmen. Die Gebühren betragen 0.05% für Maker und Taker. Auf 131 Futures-Märkten ist ein Hebel von bis zu 10x möglich. Außerdem stehen 397 Spot-Coins zur Auswahl. USDT und andere Stablecoins, die nicht MiCA-konform sind, werden nicht angeboten. Auch USDC-Rewards gibt es nicht. Du handelst also gegen Euro oder USDC.

Für die Nutzung ist eine KYC-Prüfung erforderlich. EU-Konten müssen Level 3 erreichen, bevor du Kryptowährungen senden oder empfangen kannst. Coinbase wurde 2012 gegründet und arbeitet als Remote-first-Unternehmen. An der Spitze steht Gründer und CEO Brian Armstrong. 2021 übernahmen Angreifer die Konten von mehr als 6.000 Kunden. Aktiviere deshalb gleich nach der Kontoeröffnung die Zwei-Faktor-Authentifizierung und die Whitelist für Auszahlungsadressen.

Das Wichtigste

  • Coinbase hat eine MiCA-Lizenz der luxemburgischen CSSF, die auch für Italien gilt.
  • Euro kannst du per SEPA, Karte oder PayPal einzahlen und per SEPA abheben.
  • Spot-Trading ist teuer. Futures sind günstig, der Hebel ist jedoch auf 10x begrenzt.

Was uns gefällt

  • MiCA-Lizenz der CSSF in Luxemburg
  • SEPA-Ein- und Auszahlungen in Euro
  • Niedrige Futures-Gebühren von 0.05% für Maker und Taker
  • Einfache App für Einsteiger

Was dagegen spricht

  • Hohe Spot-Gebühren
  • Kein Handel mit USDT
  • In der Vergangenheit wurden Tausende Kunden Opfer von Kontoübernahmen.
  • KYC erforderlich

3. OKX EU

OKX EU ist der europäische Dienst von OKX. Betrieben wird er von OKX Europe Limited, das über eine MiCA-Lizenz der maltesischen Finanzaufsichtsbehörde MFSA verfügt. Einzahlen kannst du per SEPA, Banküberweisung, iDEAL, PayPal, Karte sowie über mobile Wallets wie Apple Pay und Google Pay. Auszahlungen sind per SEPA oder in Kryptowährungen möglich.

Für 290 Coins kostet eine Limit-Order 0.1%, eine Market-Order 0.2%. Damit sind die Gebühren niedriger als bei Coinbase oder Kraken, aber höher als bei Bitvavo. Bei den Futures handelt es sich um fünfjährige X-Perps, die über OKX Europe Markets gemäß MiFID II angeboten werden. EU-Kunden zahlen 0.02% als Maker und 0.05% als Taker. Der Hebel beträgt bis zu 10x. Außerdem stehen Trading-Bots zur Verfügung, mit denen du deine Trades automatisieren kannst.

Vor dem Handel musst du deine Identität verifizieren. OKX EU wurde in 2018 gegründet und hat seinen Sitz in Sliema, Malta. CEO ist Erald Ghoos. OKX selbst wurde von Star Xu gegründet. Der wichtigste Haken: USDT kann unter MiCA nicht gehandelt werden. Wenn deine Coins oder deine Strategie auf USDT basieren, musst du sie daher zuerst umtauschen.

Die wichtigsten Punkte

  • OKX EU besitzt eine MiCA-Lizenz der maltesischen Finanzaufsichtsbehörde MFSA.
  • Du kannst dein Konto per SEPA, Karte, PayPal oder mobiler Wallet aufladen und Geld per SEPA auszahlen lassen.
  • USDT ist nicht verfügbar. Bei den Futures handelt es sich um X-Perps mit einem maximalen Hebel von 10x.

Was uns gefällt

  • MiCA-Lizenz der maltesischen MFSA
  • Zahlreiche Möglichkeiten für Euro-Einzahlungen, darunter SEPA und PayPal
  • Futures-Gebühren ab 0.02%
  • Trading-Bots

Was dagegen spricht

  • Kein Handel mit USDT
  • Futures auf X-Perps mit geringem Hebel beschränkt
  • Weniger Coins als bei Kraken oder Bitpanda
  • KYC erforderlich

4. Kraken

Kraken bietet in diesem Vergleich die größte Auswahl an Kryptowährungen. EU-Kunden können 679 Kryptowährungen am Spotmarkt und 177 Futures-Märkte handeln. Die EU-Gesellschaft Payward Europe Solutions Limited ist von der Central Bank of Ireland nach MiCA lizenziert. Der Futures-Handel läuft über eine von der CySEC lizenzierte Gesellschaft und ist mit einem Hebel von bis zu 10x möglich.

Einzahlungen in Euro sind per SEPA, Banküberweisung, PayPal, Debit- oder Kreditkarte sowie Apple Pay und Google Pay möglich. Die meisten dieser Wege kannst du auch für Auszahlungen nutzen, darunter SEPA. Der Spot-Handel ist teuer: Bleibt deine Order im Orderbuch stehen, zahlst du 0.4%. Wird sie sofort ausgeführt, fallen 0.8% an. Beim Futures-Handel sinken die Gebühren auf nur 0.02% beziehungsweise 0.05%. USDT und acht weitere Stablecoins sind im EWR nicht handelbar, daher wirst du hauptsächlich Euro-Handelspaare nutzen.

Für die Nutzung ist eine KYC-Prüfung erforderlich. Außerdem gibt es Staking, Spot-Margin-Trading und einen veröffentlichten Nachweis der Reserven. Jesse Powell gründete Kraken im Jahr 2011. Heute hat das Unternehmen seinen Hauptsitz in San Francisco, USA und wird von CEO David Ripley geführt. Der größte Nachteil sind die Gebühren am Spotmarkt: Bei diesen Sätzen schmälern häufige Käufe und Verkäufe deine Rendite. Kraken eignet sich daher eher für langfristig orientierte Anleger als für häufige Spot-Trader.

Wichtigste Punkte

  • Kraken besitzt eine MiCA-Lizenz der Central Bank of Ireland.
  • EU-Kunden können 679 Kryptowährungen am Spotmarkt handeln und Futures mit einem Hebel von bis zu 10x nutzen.
  • Ein- und Auszahlungen per SEPA sind möglich, die Spot-Gebühren zählen hier jedoch zu den höchsten.

Was uns gefällt

  • MiCA-Lizenz der irischen Zentralbank
  • Größte Coin-Auswahl: 679 Spot-Coins
  • Niedrige Futures-Gebühren
  • SEPA-Einzahlungen und -Auszahlungen
  • Veröffentlicht einen Nachweis der Reserven

Was dagegen spricht

  • Hohe Spot-Gebühren: 0.4% Maker, 0.8% Taker
  • Kein Handel mit USDT
  • Geringerer Futures-Hebel für EU-Kunden
  • KYC erforderlich

5. Bitvavo

Bitvavo ist konsequent auf den Euro ausgerichtet. Die meisten der dort gehandelten 427 Kryptowährungen werden gegen EUR gehandelt, und SEPA-Einzahlungen sind kostenlos. Bitvavo B.V. ist von der niederländischen AFM gemäß MiCA zugelassen. Auszahlungen kannst du per SEPA direkt auf dein italienisches Bankkonto vornehmen.

Mit 0.15% auf der Maker-Seite und 0.25% auf der Taker-Seite gehören die Spot-Handelsgebühren zu den niedrigsten unter den hier zugelassenen Börsen. Einzahlungen per Karte oder PayPal kosten rund 1 % oder mehr. Mit SEPA kommst du also günstiger an Bord. Futures und Margin-Handel gibt es nicht. Das macht die Plattform übersichtlich, schließt Bitvavo aber aus, wenn du mit Hebel handeln möchtest.

Für die Nutzung ist eine KYC-Verifizierung erforderlich. Außerdem sind Auszahlungen auf €25,000 pro Tag begrenzt, was sehr hohe Auszahlungen verlangsamt. Bitvavo startete 2018 im Jahr Amsterdam. Die Plattform wird von Mitgründer und CEO Mark Nuvelstijn geführt. Die Earn-Produkte für Staking und Lending fallen nicht unter MiCA. Der Schutz durch die Lizenz gilt daher nicht für Coins, die du dort anlegst.

Das Wichtigste

  • Bitvavo besitzt eine MiCA-Lizenz der niederländischen AFM.
  • SEPA-Einzahlungen sind kostenlos. Auszahlen kannst du per SEPA oder in Kryptowährungen.
  • Bitvavo bietet ausschließlich Spot-Handel an. Das tägliche Auszahlungslimit liegt bei €25,000.

Was uns gefällt

  • MiCA-Lizenz der niederländischen AFM
  • Kostenlose SEPA-Einzahlungen
  • Niedrige Spot-Gebühren: 0.15% Maker, 0.25% Taker
  • Die meisten Coins lassen sich gegen den Euro handeln
  • Veröffentlicht einen Nachweis der Reserven

Was dagegen spricht

  • Keine Futures oder Margin
  • Tägliches Auszahlungslimit von €25,000
  • Gebühren auf Einzahlungen per Karte und PayPal

6. Bitpanda

Wenn du Kryptowährungen und traditionelle Anlagen in einer App nutzen möchtest, bietet Bitpanda die größte Auswahl. Neben 574 Krypto-Assets führt die Plattform 7,759 Aktien, 2,638 ETFs und 149 Rohstoffe, darunter auch Metalle. Bitpanda GmbH verfügt über eine MiCA-Lizenz der österreichischen FMA. Einzahlungen sind per SEPA, Banküberweisung, Karte, Skrill, Neteller oder Klarna möglich. Auszahlungen erfolgen per Banküberweisung.

Der Haken sind die Kosten. Bei regulären Krypto-Trades zahlen Maker und Taker 1.49%. Das ist ein Vielfaches der Gebühren bei Bitvavo oder OKX EU. Die erweiterte Handelsoberfläche Fusion startet bei 0,25 Prozent. Bei höherem Handelsvolumen sinken die Gebühren. Wenn du regelmäßig mit Kryptowährungen handelst, solltest du Fusion nutzen. Futures gibt es nicht.

Bevor du Einzahlungen vornehmen oder handeln kannst, musst du deine Identität verifizieren. Bitpanda wurde in 2014 im Jahr Vienna gegründet, von Christian Trummer mitgegründet und wird von CEO Eric Demuth geleitet. Das größte Risiko: Bitpanda veröffentlicht keinen Proof of Reserves. Du kannst also nicht überprüfen, ob die Kundeneinlagen vollständig gedeckt sind.

Die wichtigsten Punkte

  • Bitpanda verfügt über eine MiCA-Lizenz der österreichischen FMA.
  • Euro-Einzahlungen sind per SEPA, Karte, Klarna und weiteren Methoden möglich. Auszahlungen erfolgen per Banküberweisung.
  • Reguläre Trades sind teuer und Bitpanda veröffentlicht keinen Proof of Reserves.

Was uns gefällt

  • MiCA-Lizenz der österreichischen FMA
  • Aktien, ETFs und Edelmetalle neben Kryptowährungen
  • Viele Möglichkeiten für Euro-Einzahlungen
  • Einfache App für Einsteiger

Was dagegen spricht

  • Hohe Gebühren von 1.49% pro Standard-Trade
  • Keine Futures
  • Kein Proof of Reserves

7. Bitbase

Bitbase richtet sich an Trader, die mit Hebel handeln. Die Plattform bietet Futures auf 753 Coins, einen Hebel von bis zu 150x und Futures-Gebühren von 0.02% für Maker-Orders, die im Orderbuch liegen, sowie 0.06% für sofort ausgeführte Orders. Im Spot-Handel sind 385 Coins verfügbar. Maker und Taker zahlen 0.1% Gebühren. KYC ist optional.

Euro-Einzahlungen sind nur eingeschränkt möglich. Du kannst mit Karte, Apple Pay oder Google Pay kaufen, aber SEPA-Überweisungen gibt es nicht. Auszahlungen sind nur in Kryptowährungen möglich. Um Geld auf ein italienisches Bankkonto zu überweisen, brauchst du daher eine andere Börse. Bitbase hat außerdem keine MiCA-Lizenz. Keine EU-Behörde beaufsichtigt die Plattform, und der Anlegerschutz nach MiCA gilt nicht für dein Konto. Die Registrierungen bei FinCEN und AUSTRAC bedeuten keine EU-Aufsicht.

Bitbase nahm 2023 den Betrieb auf und hat seinen Sitz in Panama City. Die Gründer werden nicht offengelegt. Du kannst also nicht nachvollziehen, wer für die Plattform verantwortlich ist, auf der deine Gelder liegen. Nutze ausschließlich bitbase.com, denn bitbase.es ist eine nicht verbundene spanische Firma. Denk auch an das zentrale Risiko: Die Plattform ist jung und unterliegt keiner EU-Aufsicht. Gerät sie in Schwierigkeiten, trägst du das Risiko.

Die wichtigsten Punkte

  • Bitbase hat keine MiCA-Lizenz und unterliegt keiner EU-Aufsicht.
  • SEPA gibt es nicht. Einzahlungen sind per Karte oder mobilem Wallet möglich, Auszahlungen nur in Kryptowährungen.
  • Die Futures-Gebühren sind niedrig. Der Hebel beträgt bis zu 150x.

Was uns gefällt

  • Futures auf 753 Kryptowährungen
  • Niedrige Futures-Gebühren: 0.02% für Maker und 0.06% für Taker
  • Spot-Gebühr von 0.1% für Maker und Taker
  • KYC optional

Was dagegen spricht

  • Keine MiCA-Lizenz
  • Keine SEPA-Auszahlungen, Auszahlungen nur in Kryptowährungen
  • Gründer nicht bekannt
  • Leicht mit einem nicht verbundenen spanischen Unternehmen zu verwechseln

8. Bybit EU

Bybit EU bietet hier die größte Auswahl an Euro-Zahlungsmethoden. Einzahlungen sind per SEPA, Banküberweisung, Zen, PayPal, Karte, Google Pay, Apple Pay und weiteren Methoden möglich. Auszahlungen funktionieren per SEPA, PayPal oder Zen. Betrieben wird die Plattform von der Bybit EU GmbH, einem eigenständigen Unternehmen neben Bybit.com. Die österreichische FMA beaufsichtigt die GmbH im Rahmen einer MiCA-Lizenz.

Beim Spot-Trading zahlen Maker und Taker 0.25%. Zur Auswahl stehen allerdings nur 108 Coins, weniger als bei allen anderen Anbietern in diesem Vergleich. Prüfe daher vor der Anmeldung, ob deine Coins verfügbar sind. Futures gibt es nicht. Dafür kannst du Spot-Margin-Trading bis zu 10x nutzen und Spot-Strategien mit Trading-Bots automatisieren.

Ein KYC-Verfahren ist Pflicht. Bybit EU gehört zur Bybit-Gruppe, die von Ben Zhou gegründet wurde. Bybit EU besteht seit 2025, hat seinen Sitz in Vienna, Austria und wird von Georg Harer als CEO geführt. Der größte Nachteil ist die begrenzte Auswahl: Bei wenigen Coins und ohne Futures könnten aktive Trader bald eine zweite Börse brauchen.

Die wichtigsten Punkte

  • Bybit EU verfügt über eine MiCA-Lizenz der österreichischen FMA.
  • Hier gibt es die größte Auswahl an Möglichkeiten für Euro-Ein- und -Auszahlungen, darunter SEPA und PayPal.
  • Du kannst nur 108 Coins handeln. Futures gibt es nicht.

Was uns gefällt

  • MiCA-Lizenz der österreichischen FMA
  • Große Auswahl an Methoden für Ein- und Auszahlungen in Euro
  • Pauschale Spot-Gebühr von 0.25% für Maker und Taker
  • Trading-Bots

Was dagegen spricht

  • Kleine Auswahl an Kryptowährungen
  • Keine Futures
  • Junges EU-Unternehmen mit kurzer Unternehmensgeschichte

So haben wir die Börsen bewertet

Unser Redaktionsteam hat die besten Krypto-Börsen für Trader in Italien ausgewählt, getestet und in eine Rangfolge gebracht. Dafür haben wir zunächst Börsen berücksichtigt, die Kunden in Italien akzeptieren. Anschließend haben wir das Gesamtpaket bewertet und die Stärken jeder Börse ihren Schwächen gegenübergestellt, statt eine feste Punkteskala zu verwenden. Die Reihenfolge spiegelt die Einschätzung unserer Redaktion zum jeweiligen Gesamtpaket wider. Der CWR Score auf den einzelnen Karten bewertet dagegen jede Börse für sich. Deshalb kann eine weiter unten platzierte Börse einen höheren Score haben.

  • EU-Lizenz: Verfügt die Börse über eine MiCA-Lizenz, die für Italien gilt?
  • Euro-Einzahlungen und Auszahlungen: SEPA und andere Möglichkeiten, Euro ein- und auszuzahlen.
  • Handelsgebühren: Kosten für Maker und Taker beim Spot- und Futures-Handel.
  • Handelsangebot: Coin-Auswahl, Futures und weitere Produkte.
  • Sicherheitsbilanz: Frühere Vorfälle, Proof of Reserves und Kontoschutz.

Ja. In Italien darfst du Kryptowährungen kaufen, halten und handeln. Consob und die Bank of Italy beaufsichtigen Krypto-Unternehmen im Rahmen der MiCA, der EU-Verordnung für Kryptowährungen. Sie hat die frühere Registrierung bei der OAM abgelöst. Eine MiCA-Lizenz aus einem beliebigen EU-Land berechtigt eine Börse dazu, Kunden in Italien zu bedienen. Börsen ohne eine solche Lizenz werden von keiner EU-Behörde beaufsichtigt. Wenn du sie nutzt, gilt der Schutz der MiCA daher nicht für dich.

Wie werden Kryptowährungen in Italien besteuert?

In Italien werden Gewinne aus dem Verkauf von Kryptowährungen sowie Einkünfte wie Staking-Rewards seit dem 1. Januar 2026 pauschal mit 33 Prozent besteuert. Zuvor lag der Steuersatz bei 26 Prozent. Einen steuerfreien Freibetrag gibt es nicht: Die frühere Grenze von 2.000 Euro wurde 2025 abgeschafft. Gewinne sind somit ab dem ersten Euro steuerpflichtig.

Der Tausch einer Kryptowährung gegen eine andere mit gleicher Funktion, etwa Bitcoin gegen Ether, wird zum Tauschzeitpunkt nicht besteuert. Gewinne musst du in deiner jährlichen Steuererklärung angeben, und zwar im quadro RT oder im quadro T des Formulars 730. Außerdem musst du sämtliche Kryptobestände im quadro RW oder im Abschnitt W des Formulars 730 aufführen. Nach den DAC8-Regeln der EU erfassen Krypto-Anbieter ab 2026 die Transaktionen ihrer Kunden und melden sie den Steuerbehörden. Die ersten Meldungen sind 2027 fällig.

Dies ist ein allgemeiner Überblick und keine Steuerberatung. Die Steuervorschriften können sich ändern und hängen von deiner persönlichen Situation ab. Informiere dich deshalb vor der Abgabe deiner Steuererklärung bei der Agenzia delle Entrate oder bei einem Steuerberater.

Offizielle Quellen, geprüft im September 2026: Haushaltsgesetz 2026 (Gesetz 199/2025), Amtsblatt; Haushaltsgesetz 2025 (Gesetz 207/2024), Amtsblatt; Agenzia delle Entrate: Rundschreiben 30/E zur steuerlichen Behandlung von Krypto-Assets; Europäische Kommission: DAC8-Meldepflichten für Krypto-Assets.

So kaufst du Kryptowährungen in Italien

Wenn du eine Börse ausgewählt hast, kannst du Bitcoin oder Ethereum in Italien in wenigen Schritten kaufen.

  1. Wähle eine MiCA-lizenzierte Börse. Consob und die Bank of Italy sind in Italien für die MiCA zuständig. Eine MiCA-Lizenz aus einem beliebigen EU-Land berechtigt eine Börse dazu, dich in Italien als Kunden aufzunehmen. Coinbase, OKX EU, Kraken, Bitvavo, Bitpanda und Bybit EU verfügen alle über eine solche Lizenz.
  2. Eröffne ein Konto und bestätige deine Identität. Registriere dich mit deiner E-Mail-Adresse, lade anschließend ein Foto deines Ausweises hoch und schließe die Gesichtskontrolle ab. Bei lizenzierten Börsen musst du diese Schritte erledigen, bevor du handeln kannst.
  3. Zahle Euro per SEPA ein. Überweise Geld von deinem italienischen Bankkonto per SEPA. Bitvavo erhebt keine Gebühren für SEPA-Einzahlungen. Kartenzahlungen und PayPal sind dagegen meist teurer.
  4. Kaufe am Spot-Markt. Wähle Bitcoin, Ethereum oder einen anderen Coin wie Solana oder XRP. Mit einer Limit-Order zahlst du eine niedrigere Maker-Gebühr.
  5. Schütze deine Coins und bewahre deine Unterlagen auf. Aktiviere die Zwei-Faktor-Authentifizierung und die Adress-Whitelist. Lade außerdem deinen Handelsverlauf herunter, damit er für deine Steuererklärung bereitliegt.

Fazit

Bitunix bietet aktiven Tradern niedrige Futures-Gebühren, eine große Coin-Auswahl und einen hohen Hebel. Die Börse hat allerdings keine MiCA-Lizenz und zahlt nur Kryptowährungen aus. Sie eignet sich daher nur für alle, die diesen Kompromiss akzeptieren. Wenn du eine MiCA-beaufsichtigte Börse suchst, kannst du bei Bitvavo am günstigsten mit Euro kaufen. Kraken und Coinbase bieten zusätzlich lizenzierte Futures an, während OKX EU bei den Gebühren dazwischen liegt. Bitpanda ergänzt das Krypto-Angebot um Aktien und ETFs, verlangt dafür aber höhere Gebühren. Bei Bybit EU hast du die meisten Möglichkeiten, Euro zu bewegen. Bitbase eignet sich für Trader, die mit Hebel handeln, hat aber weder eine EU-Lizenz noch SEPA.

Fragen

Häufige Fragen

Ja. Kryptowährungen zu kaufen, zu halten und zu handeln ist in Italien legal. Consob und die Bank of Italy beaufsichtigen Kryptounternehmen im Rahmen der MiCA, dem EU-Regelwerk für Kryptowährungen. Börsen mit einer MiCA-Lizenz aus einem EU-Land dürfen Kunden in Italien bedienen.

Von den hier vorgestellten MiCA-lizenzierten Börsen verlangt Bitvavo die niedrigsten Gebühren für Spot-Trades. SEPA-Einzahlungen sind dort kostenlos. OKX EU folgt auf dem zweiten Platz, während Kraken und Bitpanda für reguläre Spot-Trades deutlich mehr verlangen.

Nicht direkt. Bei Bitunix kannst du nur Kryptowährungen auszahlen. Du kannst deine Coins entweder auf dem P2P-Marktplatz an andere Nutzer verkaufen oder sie zu einer anderen Börse transferieren und dort in Euro auszahlen lassen.

Coinbase und Kraken bieten EU-Kunden Futures über Unternehmen mit einer CySEC-Lizenz an. OKX EU bietet X-Perps über seine MiFID-II-Einheit an. Bei allen drei Börsen sind die Hebel deutlich niedriger als bei Bitunix und Bitbase.

Nicht bei Coinbase, Kraken oder OKX EU, da USDT nicht nach der MiCA zugelassen ist. Auf diesen Börsen handelst du stattdessen gegen Euro oder andere unterstützte Handelspaare.

Bei den MiCA-lizenzierten Börsen ja: Vor dem Handel musst du einen Lichtbildausweis hochladen und eine Gesichtskontrolle durchlaufen. Bei Bitunix und Bitbase ist die Verifizierung optional. Keine der beiden Börsen wird jedoch von einer EU-Aufsichtsbehörde reguliert.